Darum gehts
- GC ist seit vier Spielen ungeschlagen, hat aber noch keinen Ligasieg
- Jonathan Asp Jensen fällt wegen verdorbenem Sushi für das YB-Spiel aus
- Sven Köhler (29) soll nach Medizintest von Braunschweig zu GC wechseln
Natürlich ist es schön, wenn man von einem «Aufwärtstrend» reden kann. Wenn man zum vierten Mal in Serie, Cup inklusive, unbezwungen bleibt. Wenn man zum vierten Mal ein spätes Comeback schafft, das sich in der Meisterschaft in Punkten niederschlägt und im Cup in der Qualifikation für den Halbfinal. Aber der Schönheitsfehler, der eben auch relevant ist, bleibt: GC hat in der Meisterschaft zuletzt dreimal Unentschieden gespielt. Und in der Liga in diesem Jahr noch nie gewonnen.
Michael Frey mit Schmerzen im ganzen Körper
Aber den Punkt gegen YB nahm Trainer Gerhard Scheiblehner (48) sehr gerne mit. «Grosses Lob an mein Team für diese Leistung nach den 120 Cup-Minuten am Dienstag. Michael Frey zum Beispiel hatte von der ersten Minute an Schmerzen im ganzen Körper.»
Den Ex-Berner, für den diese Partie etwas ganz Spezielles darstellte, sah man kaum. «Ich war drei Monate praktisch ohne Spiel. Da muss man aufpassen.»
Böses Sushi
Und dann kommen noch Verletzungen dazu – und eine falsche Restaurantwahl. Lovro Zvonarek (20) verletzt sich nach einem Schlag im Abschlusstraining an einem Zeh. Dennoch versucht er es, macht das Warm-up mit. «Doch die Schmerzen waren zu gross», so Scheiblehner. Und so muss der Kroate forfait geben.
Wie auch Jonathan Asp Jensen (20), dieser hochtalentierte Schlenzerkönig. «Der Jonathan hat Sushi gegessen und die falschen erwischt», präzisiert der Coach, weshalb der Name des Dänen nicht auf dem Matchblatt stand. «Er lag zwei Tage flach. Ihm ging es richtig schlecht. Hoffentlich ist er bis Dienstag wieder bei Kräften.»
Köhler war in Braunschweig umstritten
Immerhin gibts neben dem Punkt (Scheiblehner: «Am Ende ist ein Punkt ein Punkt!») noch eine Erfolgsmeldung auf dem Transfermarkt: Braunschweig-Innenverteidiger Sven Köhler (29), den GC schon länger auf dem Zettel hatte, soll nun doch kommen.
Die Parteien sollen sich laut «Sky» einig geworden sein. Es stehe bloss noch der Medizintest aus, der am Sonntag anstehe. Nach Bekanntwerden des Interesses aus Zürich sprach sich Köhler dafür aus, in Braunschweig bleiben zu wollen. Als er seine Meinung änderte, wurde er aus dem Kader verbannt. Die Reaktionen auf X auf den Abgang sind für den ehemaligen BVB-Junioren wenig schmeichelhaft, um es mit gebührender Vorsicht auszudrücken …
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Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Thun 0:0 | 23 | 22 | 50 | |
2 | FC Lugano | 23 | 11 | 41 | |
3 | FC St. Gallen | 21 | 14 | 38 | |
4 | FC Basel | 22 | 8 | 36 | |
5 | FC Sion | 23 | 6 | 34 | |
6 | BSC Young Boys | 23 | -2 | 33 | |
7 | FC Lausanne-Sport | 22 | 2 | 28 | |
8 | Servette FC 0:0 | 23 | -5 | 26 | |
9 | FC Zürich | 22 | -11 | 25 | |
10 | FC Luzern | 23 | -3 | 24 | |
11 | Grasshopper Club Zürich | 23 | -11 | 20 | |
12 | FC Winterthur | 22 | -31 | 14 |


