«Liebe Schiris, übernehmt mehr Verantwortung»
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Experte Urs Meier fordert:«Liebe Schiris, übernehmt mehr Verantwortung»

Piccolo sorgt für Pfeifkonzert
Winti hadert nach Remis gegen Lugano mit dem Schiri

Winterthur bringt den Sieg gegen Lugano trotz Überzahl nicht über die Zeit. Die FCW-Anhänger haben den Schuldigen ausgemacht: Schiri Luca Piccolo.
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Schiri Piccolo stellt Bislimi zurecht mit Gelb-Rot vom Platz.
Foto: manuel geisser
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Stefan KreisReporter Fussball

Sechs Minuten beträgt die Nachspielzeit auf der Schützenwiese, Schiedsrichter Luca Piccolo nimmt gefühlt die Hälfte davon selbst von der Uhr. Weil er erst einen klaren Eckball für die Winterthurer nicht gibt und sich Lugano-Goalie Saipi hinterher viel Zeit lässt. Weil der Schiri den Abstoss danach noch einmal ausführen lässt. Und weil er auf der Gegenseite einen solchen der Winterthurer unterbindet, weil er ohne ersichtlichen Grund zu Goalie Kapino rennt und das Spiel unterbricht. 

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Das sind zwar alles Details. Und doch passen die Szenen zur kleinlichen Schiri-Leistung. Dass der Linienrichter vor Kasamis vermeintlichem Führungstreffer auf Handspiel von Sidler entscheidet, ist zwar legitim. Dass sich der VAR aber einschaltet, spricht nicht für eine klare Fehlentscheidung. Deshalb brandet in der Bierkurve Jubel auf, weil Piccolo zum Bildschirm gebeten wird. Dieser bleibt nach langer Überlegung aber bei seinem Entscheid. 

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Der ist grundsätzlich nicht falsch. Auch den Foulpenalty, der zum 1:1 führt, kann man pfeifen. Muss man aber nicht. Zwar ist die Berührung von Alexandre Jankewitz da, sein Gegenspieler fällt aber wie von der Tarantel gestochen. Auf die Frage, warum man den Sieg trotz Überzahl nicht über die Runden gebracht habe, antwortet Stürmer Roman Buess: «Weil es diesen Penaltypfiff gegeben hat. Ansonsten hatte Lugano nicht viele Chancen.»

Rahmen will nicht jammern

Über Piccolo jammern will Buess nicht. Ebenso wenig wie Coach Patrick Rahmen. Auf die Penaltyszene angesprochen, antwortet der Winti-Trainer: «Zumindest haben wir dem Schiri die Möglichkeit gegeben, ihn zu pfeifen. Es sind in den letzten Wochen so viele Sachen passiert, mit denen ich nicht einverstanden war, und ich habe mich damals schon nicht zum Schiri geäussert und werde es auch heute nicht tun.» 

Stattdessen spricht Rahmen über die Unzulänglichkeiten seiner Mannschaft. «Wir hätten weniger Standards zulassen sollen», so der Winti-Trainer. Zumindest jene, die zum Ausgleich führte. 

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1
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74
2
FC St. Gallen
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36
23
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3
FC Lugano
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13
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4
FC Sion
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36
23
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3
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6
BSC Young Boys
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36
6
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6
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4
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38
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