«In modernem Land wie der Schweiz...»
FCSG-Trainer poltert wegen verspätetem Start ins Jahr

Mit einer Woche Verspätung, dafür mit einem Heimspiel, startet St. Gallen ins Jahr 2026. Es ist die Partie am Sonntagnachmittag gegen Servette (16.30 Uhr). Ein Vorteil, das Vorgenommene noch eine weitere Woche lang genauer einzuüben? Mitnichten.
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Vertritt eine klare Meinung: FCSG-Coach Enrico Maassen.
Foto: Pius Koller

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Deshalb bewerten die Espen die Spielabsage negativ
  • Servette hat seine Taktik umgekrempelt – St. Galler erklären
  • Csoboth von Leihe vorzeitig zurück: Bald wieder im Team?
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Simon StrimerReporter & Redaktor Sport

Die News der Woche

Die unverhoffte, zusätzliche Vorbereitungswoche wegen der Spielabsage in Winterthur geht St. Gallen gegen den Strich. Die Espen starten mit einer Woche Verspätung in die Rückrunde, während Gegner Servette im neuen Jahr schon zwei Spiele in den Beinen hat. Trainer Enrico Maassen poltert: «Ein Vorteil ist es sicherlich nicht, wir laufen dem Spiel jetzt hinterher. Es wird eine englische Woche mehr geben für uns. Ich habe letztes Jahr schon einmal was dazu gesagt. Dass es in einer ersten Liga in einem modernen Land wie der Schweiz eine Rasenheizung geben muss. Ein gewisser Standard muss da sein.»

Auf Nachfrage, ob es nicht auch positiv sei, dass Spieler wie Vogt und Baldé eine Woche länger Zeit hatten, um wieder fit zu werden, bleibt Maassen bei seiner klaren Meinung: «Man kann an jeder Sache etwas Gutes abgewinnen. Aber wir waren letzte Woche parat. Alle waren fit, auch Vogt und Baldé.» Aus Spielersicht dasselbe. Christian Witzig: «Leider passieren solche Dinge. Wir haben es so gut wie möglich genutzt, um intern die Belastung hochzusetzen.»

Die grosse Frage

Wie geht St. Gallen mit der veränderten Spielweise von Servette um? Witzig erklärt: «Sie haben ihren Fussball angepasst. Früher hatten sie immer viel Ballbesitz, jetzt ist das ein bisschen weniger der Fall, glaube ich.» Maassen zudem: «Sie haben in der Winterpause einige Dinge angepasst. Sie spielen vertikaler, haben häufig sogar mit fünf hinten verteidigt.» Zudem machen die St. Galler darauf aufmerksam, dass Servette letztes Jahr Vizemeister geworden ist und viele Spieler von diesem Team noch da sind. Witzig: «Ein Top-Team.»

Gesagt ist gesagt

«Die Mannschaft hat hervorragend mitgezogen, das muss man einfach sagen.» – Das sagt Trainer Maassen über den Ausfall des ersten Spiels des Jahres und das Hochhalten der Spannung. Doch er merkt an: «Aber: Das war die Trainingswoche. Nun zählts, im Spiel wird die Schlagzahl wir um einiges höher.»

Mögliche Aufstellung

Zigi; Gaal, Stanic, Kleine-Bekel; Daschner; Vandermersch, Görtler, Boukhalfa, Okoroji; Witzig, Baldé.

Wer fehlt?

Büttiker, Neziri, Owusu (alle verletzt). Fazliji (wieder im Aufbau).

Neben dem Platz

Die Leihe in die Türkei von St. Gallens Kevin Csoboth (25) wurde abgebrochen. Die Gehaltszahlungen bei Genclerbirligi Ankara seien sehr unregelmässig gewesen. Man sei an einer Lösung dran, heisst es vom Klub. «Wenn wir keine Lösung finden, wird er zurückkehren», sagt Maassen über den ungarischen Nationalspieler. «Er hat sich rein gar nichts zu Schulden kommen lassen, er ist ein einwandfreier Junge.»

Und falls Csoboth gehen sollte, bräuchte St. Gallen nach dem vorzeitigen Leih-Ende von Vladi (neu Aarau) einen Stürmer-Ersatz? Maassen verneint. «Wir haben einen Stürmer abgegeben und mit Besio wieder einen neuen entwickelt. Daher haben wir genügend zur Verfügung.» Diego Besio (19) aus dem eigenen Nachwuchs hat erst gerade einen neuen Vertrag unterzeichnet, wie auch Joel Ruiz (19).

Hast du gewusst, dass ...

... St. Gallen höllisch aufpassen muss, keine gegnerischen Eckbälle zuzulassen? Servette ist der Eckball-König der Liga. 12 Tore haben die Genfer im Anschluss an Corner bereits erzielt – Liga-Bestwert. Auch beim 1:1 gegen den FCZ hat Servette-Neuzugang Marco Burch nach einer Ecke getroffen.

Aufgepasst auf

Tiemoko Ouattara (20) ist von Servette ausgeliehen, wartet bei St. Gallen aber noch auf das Startelf-Debüt in der Liga. Vor Weihnachten war er verletzt. Wie siehts für das Spiel gegen seinen Heimatklub aus? In der Vorbereitung beschäftigten ihn die muskulären Probleme noch. «Er ist wieder fit, bei der Mannschaft und bereit», sagt Maassen. Reichts für einen Jokereinsatz?

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Die Klassenbesten

Blick-Notenschnitt nach 20 Runden (ein Spiel ausstehend):

1. Zigi 4,6
2. Görtler 4,4
3. Boukhalfa 4,3

Hier gehts zu allen Espen-Noten.

Der Schiedsrichter

Mirel Turkes.

Der Gegner

Was ist bei Servette mit Keyan Varela los? Nach dem geplatztem Polen-Transfer herrscht Verwirrung um den Jungspund, der eigentlich als riesiges Talent galt. Hier erscheint das Servette-Inside.

21

Runde

Sa., Lausanne – GC, 18 Uhr
Sa., Lugano – Winterthur, 18 Uhr
Sa., Sion – Luzern, 20.30 Uhr
So., Thun – YB, 14 Uhr
So., FCZ – Basel, 16.30 Uhr
So., St. Gallen – Servette, 16.30 Uhr

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Brack Super League 25/26 - Meisterrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
34
37
74
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
34
25
63
3
FC Lugano
FC Lugano
34
13
60
4
FC Sion
FC Sion
34
18
55
5
FC Basel
FC Basel
34
4
53
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
34
4
48
Champions League-Qualifikation
UEFA Europa League-Qualifikation
Brack Super League 25/26 - Relegationsrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Luzern
FC Luzern
34
4
43
2
Servette FC
Servette FC
34
2
43
3
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
34
-7
42
4
FC Zürich
FC Zürich
34
-21
34
5
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
34
-26
27
6
FC Winterthur
FC Winterthur
34
-53
19
Relegation Play-Offs
Abstieg
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