Der Streit zwischen Kevin Behrens (34) und Georgios Koutsias (21) ging um die Welt. Der Aufschrei war entsprechend gross. Umso überraschender ist, wie glimpflich der Deutsche für seinen Schubser und die üble Beleidigung davongekommen ist. Zwar belegte ihn der Klub mit einer laut eigenen Aussagen «vereinsinternen Rekordbusse», doch viele hatten mit deutlich härteren Konsequenzen gerechnet – etwa mit einer Spielsperre.
Zumal der Vorfall an sich sowie die Aufarbeitung an Koutsias nicht spurlos vorbei ging. «Ich habe mit Georgios gesprochen und verstanden, dass er ein paar Tage Abstand brauchte, um den Kopf freizubekommen», erklärte Trainer Mattia Croci-Torti (43). Aus diesem Grund gehörte Koutsias beim Rückrundenstart in Luzern nicht zum Aufgebot.
Mittlerweile trainiert Koutsias zwar wieder mit der Mannschaft, doch seine Zukunft im Tessin ist ungewiss. Nach Blick-Informationen bemüht sich Rapid Wien intensiv um den Stürmer. Nun haben die Österreicher demnach auch ein Angebot in der Grössenordnung seines wahrscheinliches Marktwerts von zwischen 2 und 3 Millionen Franken abgegeben.
Ob Koutsias Lugano in den kommenden Tagen tatsächlich verlässt, bleibt abzuwarten. Sollte es so kommen, hätte der Klub die beiden Streithähne zwar voneinander getrennt – allerdings auf höchst kuriose Weise. Der Auslöser des Vorfalls bleibt, der Leidtragende geht. Eine ziemlich verkehrte Welt.
Füge jetzt Lugano deinen Teams hinzu, um nichts mehr zu verpassen.
Du willst wissen, was auf dem Transfermarkt läuft und bist heiss auf die Gerüchte rund um die grossen Namen? Folge diesem Link auf die Übersicht der News. Dort kannst du mit einem Klick auf das Plus-Symbol den Feed abonnieren und bleibst dank der Auto-Pushes ständig auf dem Laufenden.
Du willst wissen, was auf dem Transfermarkt läuft und bist heiss auf die Gerüchte rund um die grossen Namen? Folge diesem Link auf die Übersicht der News. Dort kannst du mit einem Klick auf das Plus-Symbol den Feed abonnieren und bleibst dank der Auto-Pushes ständig auf dem Laufenden.

