Hier attackiert Behrens Teamkollege Koutsias
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Video zeigt den Vorfall:Hier attackiert Behrens Teamkollege Koutsias

Eklat im Lugano-Testspiel
«Du kleine Missgeburt!» Behrens geht auf Mitspieler los

Gegen Viktoria Pilsen geht der Stürmer plötzlich auf Mitspieler Georgios Koutsias los. Der Grund für den Ausraster des Deutschen ist derzeit unklar.
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Kevin Behrens (2.v.l.) geht auf Georgios Koutsias los und beschimpft seinen Mitspieler heftig.

Darum gehts

  • Kevin Behrens attackiert Mitspieler Koutsias im Testspiel Lugano gegen Viktoria Pilsen
  • In der 72. Minute schubst Behrens Koutsias zu Boden und beleidigt ihn
  • Lugano kündigt Stellungnahme zum Vorfall für Freitagnachmittag an
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.

Was ist denn in Kevin Behrens (34) gefahren? In der 72. Minute des Lugano-Testspiels gegen Viktoria Pilsen geht der Deutsche am Freitag wie von der Tarantel gestochen auf Mitspieler Georgios Koutsias (21) los, schubst ihn zu Boden und beschimpft ihn: «Du kleine Missgeburt, sei leise!»

Was ist passiert? Der Grieche wird eingewechselt, klatscht mit Behrens ab und diskutiert mit ihm. Das Spiel wird fortgesetzt, die Tschechen sind im Ballbesitz. Zunächst scheint Behrens den ballführenden Verteidiger anzulaufen, dann dreht er aber plötzlich ab, rennt im vollen Tempo auf Koutsias zu und wirft ihn zu Boden. «Was ist das Problem?», ruft ein Spieler auf Englisch – ob es Koutsias oder jemand anderes ist, ist nicht erkennbar. Es braucht schon Teamkollege Uran Bislimi (26), um Behrens vom am Boden sitzenden Koutsias zu trennen.

Behrens schlägt nach der verrückten Szene direkt den Weg zur Seitenlinie ein und zeigt an, dass er ausgewechselt werden will – Koutsias bleibt fragend zurück. Bevor er den Platz verlässt, ruft Behrens nochmals nach hinten: «Sei leise.» Aufgrund des Windes und der schlechten Tonqualität des Livestreams sind weitere Aussagen kaum verständlich.

Lugano reagiert mit Stellungnahme

Eine Karte sieht Behrens für seinen Anfall übrigens nicht, obwohl es für eine solche Tätlichkeit durchaus Rot geben müsste – auch wenn die Attacke gegen einen Teamkollegen gerichtet war. Das Testspiel endet kurz darauf nach dreimal 45 Minuten mit einer 2:4-Niederlage für die Tessiner. Behrens erzielte dabei noch das zwischenzeitliche 1:1.

Was die Hintergründe zum Aussetzer von Behrens sind, ist derzeit unklar. Am Freitagnachmittag schreibt der Klub in der Mitteilung, dass er den Zwischenfall «aufs Schärfste» verurteilt: «Die Angelegenheit wird intern behandelt und geklärt, und der Verein wird prüfen, welche Disziplinarmassnahmen gegen die beiden beteiligten Spieler zu ergreifen sind.»

Für den deutschen Torjäger ist es nicht der erste Eklat. Im September 2024 hatte sich der Spieler einen anderen Fehltritt geleistet, der für viel Wirbel sorgte. Bei einer Autogrammstunde hatte sich der damalige Wolfsburg-Spieler geweigert, ein Sondertrikot zu unterschreiben, weil dort der Aufdruck in Regenbogenfarben gehalten war. «So eine schwule Scheisse unterschreibe ich nicht», soll Behrens gemäss «Bild» das Ganze kommentiert haben. Wenig später entschuldigte sich Behrens öffentlich für seine Aussage.

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
19
16
40
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
19
16
37
3
FC Lugano
FC Lugano
19
5
33
4
FC Basel
FC Basel
19
8
32
5
BSC Young Boys
BSC Young Boys
19
0
29
6
FC Sion
FC Sion
18
4
27
7
FC Zürich
FC Zürich
19
-7
24
8
FC Luzern
FC Luzern
19
0
21
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
18
0
21
10
Servette FC
Servette FC
18
-6
20
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
19
-9
17
12
FC Winterthur
FC Winterthur
18
-27
10
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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