GC-Fokus voll auf Barrage
Zeidler setzt tatsächlich auf bessere U21 und verteidigt Massnahme

«Jetzt geht es erst richtig los»: GC-Trainer Peter Zeidler lanciert in der letzten Runde die Saison neu. Das hat seine Gründe. Auch, dass er in Lausanne nun tatsächlich auf die U21 setzen wird. Das GC-Inside.
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Peter Zeidlers Fokus gilt vollumfänglich der Barrage.
Foto: Pius Koller

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • GC spielt erneut Barrage nach 3:2-Sieg gegen Winterthur am Dienstag
  • Zeidler setzt auf U21-Team für Samstagsspiel in Lausanne
  • Seit 2018 schafften 5 von 7 Teams den Klassenerhalt in der Barrage
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Christian FinkbeinerStv. Fussballchef

Die News der Woche

GC spielt auch in dieser Saison in der Barrage, zum dritten Mal in Folge. Das ist seit dem Dienstag und dem 3:2-Sieg der Hoppers nach einem frühen 0:2-Rückstand gegen den direkten Konkurrenten Winterthur klar. «Das ist das Erfolgserlebnis, das wir gebraucht haben», sagt Peter Zeidler. «Aber jetzt geht es erst richtig los.» In der Barrage geht es am Montag und am Donnerstag gegen Aarau. Da hadert man schon mit der Spielansetzung, die wegen GC vorverlegt werden musste: «Es ist unverständlich, dass die Spielansetzung jetzt ein Nachteil für den Challenge-Ligisten ist.»

Die grosse Frage

Wird GC mit der U21 nach Lausanne fahren? «Ja», sagt Zeidler. Die Stammmannschaft, die bereits am Montag das Barrage-Hinspiel bestreiten muss, bleibt komplett zu Hause. «Die letzten Wochen waren körperlich und mental sehr anstrengend», so Zeidler. Kritik kann der Deutsche nicht nachvollziehen. «Jedes andere Super-League-Team würde dies auch so machen.» Dass bereits 48 Stunden nach dem letzten Einsatz bereits wieder ein Spiel angesetzt ist, habe er noch nie erlebt. Allerdings sind auch die Zürcher nicht ganz unschuldig an dieser Situation. Weil am nächsten Samstag, dem ursprünglichen Rückspiel-Datum der Barrage, der Letzigrund belegt ist und GC – unter anderem wegen der Fan-Ausschreitungen im Cup-Halbfinal in Lausanne-Ouchy – kein Ausweichstadion gefunden hatte, war die Liga gezwungen, die Barrage vorzuverlegen.

Gesagt ist gesagt

«Die Ruhe vor dem Sturm», nennt Zeidler den Ausflug am Samstag nach Lausanne. «Wir fahren da hin, aber schnell wieder nach Hause.» Der Deutsche lässt keine Zweifel offen, dass er längst mit der Vorbereitung auf die Barrage begonnen hat, in der es für GC um alles oder nichts geht. «Noch sechsmal schlafen...», so Zeidler.

Mögliche Aufstellung

Glaus; Bettkober, Paloschi, Beka, Mikulic; Mantini; Diarrassouba, Papic, Sahin, Creti; Jatta.

Wer fehlt?

Gesperrt sind Arrigoni, Asp Jensen, Ngom und Tsimba, verletzt fehlen Bengondo, Clemente, Diaby, Planche und Stroscio.

Neben dem Platz

Die Rückkehr nach Lausanne hat sich Peter Zeidler sicherlich anders vorgestellt, denn das Spiel im Stade de la Tuilière findet nach Fan-Ausschreitungen unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Zeidler gibt aber zu, dass es schon «brutal gewesen wäre», wenn es ausgerechnet im Duell gegen seinen früheren Arbeitgeber um Sein oder Nichtsein gegangen wäre.

Hast du gewusst, dass...

... von den sieben Barrage-Duellen seit der Wiedereinführung der Entscheidungsspiele in der Saison 2018/19 fünfmal der Oberklassige die Oberhand behalten hat. Nur Vaduz (2020) und Stade-Lausanne-Ouchy (2023) gelang in dieser Zeit via Barrage der Aufstieg.

Aufgepasst auf

... die jungen Wilden von GC. Dank der besonderen Konstellation erhalten viele Spieler aus der U21 die Chance, sich bei den Profis zu zeigen. Und das haben sich die Nachwuchskicker der Hoppers ein Stück weit verdient, führen sie doch die Tabelle der Gruppe 2 der 1. Liga Classic souverän an.

Die Klassenbesten

Blick-Notenschnitt nach 37 Runden:

  1. Hammel 3,9
  2. Abrashi 3,8
  3. Asp Jensen 3,7

Hier gehts zu allen Hopper-Noten.

Der Schiedsrichter

Alessandro Dudic.

VAR: Déborah Anex.

Der Gegner

Der abtretende Lausanne-Goalie Karlo Letica spricht über seine Zukunft und die Vorstellungen des nächsten Schrittes. Hier erscheint das Lausanne-Inside.

38

Runde

Sa., FCZ – Servette, 18 Uhr
Sa., Winterthur – Luzern, 18 Uhr
Sa., Lausanne – GC, 18 Uhr
So., YB – Sion, 16.30 Uhr
So., St. Gallen – Thun, 16.30 Uhr
So., Lugano – Basel, 16.30 Uhr

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Brack Super League 25/26 - Meisterrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
37
28
74
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
37
25
69
3
FC Lugano
FC Lugano
37
13
64
4
FC Sion
FC Sion
37
23
62
5
FC Basel
FC Basel
37
1
56
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
37
11
54
Champions League-Qualifikation
Conference League Qualifikation
Brack Super League 25/26 - Relegationsrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Luzern
FC Luzern
37
7
50
2
Servette FC
Servette FC
37
6
50
3
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
37
-12
42
4
FC Zürich
FC Zürich
37
-21
38
5
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
37
-28
30
6
FC Winterthur
FC Winterthur
37
-53
23
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