Um 22.08 Uhr ist es still auf dem sonst lauten Brügglifeld. Die Fassungslosigkeit steht fast allen Fans ins Gesicht geschrieben. Schon wieder muss Aarau in die Barrage, schon wieder steigt man am letzten Spieltag nicht in die Super League auf. Immerhin hat man bereits am Montag die Chance, im Barragehinspiel gegen GC doch noch den Aufstieg nach elf Jahren Zweitklassigkeit zu schaffen.
Wobei das auch das nicht ganz einfach ist, wie Verteidiger Serge Müller nach dem Spiel sagt: «Wir müssen jetzt die Köpfe lüften und uns gut erholen.» Schlafen werde er aber heute sicherlich nicht gut, wie der 25-Jährige sagt. Auch nicht zufrieden ist er damit, dass bereits am Montag das Spiel ansteht: «Es ist unverständlich, dass die Spielansetzung jetzt ein Nachteil für den Challenge Ligist ist, dass wir jetzt eine kurze Erholungszeit haben. Aber das gilt es jetzt zu akzeptieren und wir können das nicht beeinflussen.»
Auch Sportchef Elsad Zverotic schlägt in eine ähnliche Kerbe wie Müller: «Es ist klar, dass es unfair ist. Sie können die Spieler schonen und wir müssen bereits am Montag wieder spielen. Das ist eine Herkulesaufgabe. Aber wir haben noch einmal eine Chance und werden dort alles raushauen.» GC kann seine Spieler am Samstag schonen, weil schon vor dem Spiel klar ist, dass sie nicht mehr direkt absteigen können. Eigentlich wäre die Barrage erst am Mittwoch geplant gewesen, weil es aber von GC-Seite Probleme mit dem Stadionnutzung gab, musste die Barrage vorverlegt werden.
Iacopetta muss getröstet werden
Nur kurz in der Mixed Zone taucht Trainer Brunello Iacopetta auf. Der Trainer scheint richtig mitgenommen zu sein vom Spiel und der Enttäuschung, muss nach dem Schlusspfiff getröstet werden. Trotzdem stellt er sich wenigen Fragen: «Nach diesem 2:2 ist die Enttäuschung gross. Wir hatten auch in der zweiten Hälfte noch gute Chancen, konnten diese aber nicht nutzen.»
Der FCA-Coach zeigt sich aber auch als fairer Sportsmann: «Am Schluss fehlen uns diese zwei Punkte. Wir gratulieren dem FC Vaduz zum Aufstieg.» Jetzt gehe es darum, sich sowohl physisch als auch mental auf die Barrage vorzubereiten. «Ich habe vor dem Spiel gesagt, wir müssen die 36. Runde sauber zu Ende spielen, das haben wir nicht geschafft. Aber am Schluss so ist Fussball», so der niedergeschlagene Aarau-Trainer.
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Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Vaduz | 36 | 34 | 81 | |
2 | FC Aarau | 36 | 30 | 80 | |
3 | Yverdon Sport FC | 36 | 27 | 67 | |
4 | FC Stade-Lausanne-Ouchy | 36 | 8 | 50 | |
5 | Neuchatel Xamax FCS | 36 | -1 | 49 | |
6 | FC Rapperswil-Jona | 36 | -10 | 44 | |
7 | FC Etoile Carouge | 36 | -8 | 40 | |
8 | FC Wil | 36 | -16 | 40 | |
9 | FC Stade Nyonnais | 36 | -27 | 28 | |
10 | AC Bellinzona | 36 | -37 | 23 |

