«Das darf nicht passieren»
Aarau nach Aufstiegs-Drama bedient

Aarau verpasst einmal mehr den Aufstieg in der Super League. In einer dramatischen Partie spielen sie gegen Yverdon nur 2:2. Vaduz steigt dank eines 3:1-Sieges gegen Wil in die Super League auf.
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Andri BäggliRedaktor Sport
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Aarau verspielt einmal mehr den direkten Aufstieg.
Foto: keystone-sda.ch

Das Spiel

Nach dem Schlusspfiff in Aarau ist es gespenstisch still. Alles ist angerichtet für ein Fest im Brügglifeld – die Party bleibt aus. Das weil Yverdons Antonio Marchesano in der 63. Minute den 2:2-Endstand schiesst – und Vaduz zeitgleich in Wil gewinnt. Der Ausgleich geht in Ordnung, weil beim FCA nach dem Seitenwechsel die Nerven flattern. Aarau geht bereits nach vier Minuten durch David Acquah in Führung und sorgt für die erste Gefühlsexplosion auf dem Brügglifeld.

Noch lauter wird es, als kurz vor der Pause Leon Frokaj das 2:0 für die Aarauer erzielt. Doch die Freude über die Zwei-Tore-Führung währt nicht lange, weil Hélios Sessolo kurz vor dem Pausenpfiff noch den Anschlusstreffer schiesst. Der FCA wirft zwar in der Schlussphase nochmals alles nach vorne, doch der erlösende Siegtreffer will nicht mehr fallen. So steht der Gang in die Barrage an. Am Montag steht das Hinspiel gegen GC an. Bis dahin müssen die Spieler und die Fans diesen Rückschlag schnellst möglich verdauen, damit es mit der Rückkehr in die Super League nach elf Jahren klappt.

Infos zur Barrage

Hinspiel

Montag, 18. Mai, 20.15 Uhr: Aarau – GC im Brügglifeld

Rückspiel

Donnerstag, 21. Mai, 20.15 Uhr: GC – Aarau im Letzigrund

Anders als in der Challenge League wird der VAR in beiden Partien eingesetzt.

Wer in beiden Spielen am meisten Tore erzielt (keine Auswärtstor-Regel), spielt in der nächsten Saison in der Super League. Bei Gleichstand gibts im Rückspiel zweimal 15 Minuten Verlängerung und allenfalls ein Penaltyschiessen.

Beide Spiele werden nicht im Free-TV übertragen, sondern sind nur beim Pay-TV-Sender Blue Sport live zu sehen.

Hinspiel

Montag, 18. Mai, 20.15 Uhr: Aarau – GC im Brügglifeld

Rückspiel

Donnerstag, 21. Mai, 20.15 Uhr: GC – Aarau im Letzigrund

Anders als in der Challenge League wird der VAR in beiden Partien eingesetzt.

Wer in beiden Spielen am meisten Tore erzielt (keine Auswärtstor-Regel), spielt in der nächsten Saison in der Super League. Bei Gleichstand gibts im Rückspiel zweimal 15 Minuten Verlängerung und allenfalls ein Penaltyschiessen.

Beide Spiele werden nicht im Free-TV übertragen, sondern sind nur beim Pay-TV-Sender Blue Sport live zu sehen.

Die Barrage ist ein schlechter Lohn für eine sonst starke Saison. 80 Punkte haben sich die Rüebliländer erspielt – in der letzten Saison hätte dies längst zum direkten Aufstieg gereicht. Dabei haben sie aber auch Tiefs wegstecken müssen. Seit dem 14. Spieltag war man hinter Vaduz, konnte nicht von den Ausrutschern der Liechtensteiner profitieren. Mit dem dramatischen Sieg am Montag hat man die Ländle-Kicker in der letzten Runde wieder überholt und sich so die Chance auf den direkten Aufstieg aus eigener Kraft gewahrt – was nun zum Leidwesen der Aarau-Fans wieder nicht in Erfüllung gegangen ist.

Die Stimmen

Marco Thaler (Aarau-Captain, gegenüber Blue): «Es ist natürlich sehr frustrierend. Aber die Fans haben uns versucht, wieder aufzurichten. Wir haben in der Barrage gegen GC eine zweite Chance. Unser klares Ziel ist es, aufzusteigen. Das haben wir heute nicht geschafft und das ist extrem bitter, aber wir müssen es akzeptieren. Kleine Details haben entschieden, wir sind eigentlich gut gestartet. Wir kassieren mit ihrem ersten Schuss das 1:2. Nach dem 2:2 sind wir angerannt, manchmal aber etwas kopflos. Dennoch hätten wir genügend Chancen gehabt, noch zu gewinnen.»

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2:19
Aarauer nach verspieltem Aufstieg:«Habe noch nie so eine Situation erlebt»

Serge Müller (Aarau-Verteidiger, gegenüber Blue): «Es ist so enttäuschend, wie man es sich nur vorstellen kann. Wir führen 2:0 und sind gut im Spiel drin. Das in dieser Situation noch aus der Hand zu geben, ist unglaublich bitter. Es ist gut, dass die Barrage vor der Tür steht, dann kann man sich möglichst schnell darauf fokussieren.»

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Challenge League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Stade-Lausanne-Ouchy
FC Stade-Lausanne-Ouchy
9
14
21
2
FC Winterthur
FC Winterthur
9
11
18
3
Yverdon Sport FC
Yverdon Sport FC
9
5
16
4
SC Kriens
SC Kriens
9
5
14
5
FC Aarau
FC Aarau
9
-2
12
6
Neuchatel Xamax FCS
Neuchatel Xamax FCS
9
-5
12
7
FC Rapperswil-Jona
FC Rapperswil-Jona
9
-1
10
8
FC Etoile Carouge
FC Etoile Carouge
9
-4
9
9
FC Wil
FC Wil
9
-6
9
10
FC Stade Nyonnais
FC Stade Nyonnais
9
-17
2
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