Innovation mit Augenmass
So geht Blick mit künstlicher Intelligenz um

Sparringspartner, Fake-Erkennung, FehlerBot: KI ist auf der Blick-Redaktion längst Alltag. Wir zeigen, wo sie uns hilft, wo sie tabu bleibt – und wer für jeden Inhalt geradesteht.
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Zurücklehnen und geniessen: Dank KI kannst du dir Blick-Artikel nun vorlesen lassen.
Foto: KI-Illustration/ChatGPT

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Bei Blick denkt der Mensch, die KI ist nur Helfer
  • KI-Tools unterstützen Journalisten bei Interviews und Artikelerstellung
  • Bei KI-Bildern gibt sich Blick strengste Regeln
Thomas Benkö, Ringier
Thomas BenköJournalist & AI Innovation Lead
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Wir tragen die Verantwortung

Für alles, was wir veröffentlichen, stehen Blick-Journalistinnen und -Journalisten ein, unabhängig davon, welche Rolle KI bei der Entstehung gespielt hat. Ein Mensch prüft und gibt frei: bei einzelnen Artikeln den Inhalt selbst, bei automatisierten Formaten den Prozess.

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KI und Texte

KI darf im Journalismus unterstützen, herausfordern und Texte mitgestalten. Autor bleibt jedoch der Mensch, der die Gedanken entwickelt und Fakten prüft. Eine Kennzeichnung ist immer dann nötig, wenn Inhalte vollautomatisch entstehen und kein Mensch sie geprüft hat – etwa beim Chatbot oder bei gewissen Match-Berichten mit unserem «BliKI»-Käfer. Dient KI nur als Hilfsmittel, etwa beim Übersetzen, Transkribieren oder Korrekturlesen, verzichten wir im Einklang mit den Ringier-Richtlinien ebenfalls auf eine Kennzeichnung.

Ist ein Artikel automatisch mit KI generiert, kommt der BliKI-Käfer zum Einsatz.
Foto: RMS
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Meinung und Urteil bleiben menschlich

Bei meinungsgeprägten Formaten wie Kommentaren, Leitartikeln, Kolumnen oder Kritiken müssen Haltung, Argumentation und Urteil vom Menschen stammen. KI kann Argumente hinterfragen und Gegenpositionen aufzeigen. Die Bewertung und das abschliessende Urteil liegen bei der Autorin oder dem Autor.

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Unser Umgang mit KI-Bildern

Das treffende Foto gehört bei Blick zur DNA. Wir wollen dieses Erbe nicht mit künstlich generierten Bildern torpedieren. Im News-Bereich sind fotorealistische KI-Fotos für uns tabu! Anders sieht es bei illustrationsähnlichen Bildern aus, hier ist der Einsatz gestattet und wird klar deklariert.

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Bei sensiblen Themen, bei denen KI zu Desinformation oder Fehlinterpretationen führen könnte, verzichtet Blick auf deren Nutzung. Wir wollen Leser nicht in die Irre führen.
Thomas Benkö, Blick
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Erkennung von Fake-News

Täglich erreichen uns Hunderte Bilder und Videos – von Agenturen, Pressestellen, aus Social Media und von Leserreportern. Bei Zweifeln prüfen wir mit klassischer Recherche und KI-Tools wie SynthID oder Copyleaks. In schwierigen Fällen hilft eine interne Taskforce. Bleiben Fragen offen, publizieren wir nicht. Unsere Journalisten besuchen dazu regelmässige Schulungen. Trotzdem einen Fehler entdeckt? Schreib uns an fehler@blick.ch.

Eines der Fake-KI-Bilder, das Anfang 2026 gross zirkulierte und sogar über Foto-Agenturen lief: Nicolas Maduro beim Angriff der USA mit blutigem Hemd.
Foto: RMS
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KI als fleissiger Helfer

Lange Interviews abtippen, dicke PDFs zusammenfassen, Pflichtfelder ausfüllen, beim Schreiben unterstützen: Unsere Redaktion nutzt dafür eigene, sichere KI-Tools. Was wir damit gewinnen, ist Zeit – und die fliesst in bessere Recherche und bessere Texte.

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FehlerBot

Fehler passieren, auch bei uns. Damit möglichst wenige davon online gehen, lesen unsere Redaktorinnen und Redaktoren ihre Texte genau durch und nutzen diverse Korrekturtools. Als «last line of defense» durchsucht unser selbstprogrammierter KI-FehlerBot, ob ein «Typo» durchgerutscht ist – und meldet ihn in einen Slack-Channel.

Der FehlerBot sucht ständig nach Schreibfehlern: Hier wurde das Wort «Wohnung» falsch geschrieben.
Foto: RMS
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KI sorgt für schnelle Übersicht

Am Anfang vieler Artikel findest du eine Zusammenfassung in drei Stichpunkten. Auch hier hilft KI – das Resultat prüft immer ein Mensch.

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KI findet Breaking News

Auch beim Aufspüren internationaler Breaking News hilft KI mit. Sie filtert aus der weltweiten Nachrichtenflut jene Meldungen heraus, die für die Schweiz relevant sind – von Konflikten bis Wirtschaftsthemen. Die Auswahl, was wir publizieren, treffen am Ende unsere Redaktorinnen und Redaktoren.

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Mehr Vielfalt dank KI

Der Ringier-Verlag ist in vielen Ländern aktiv. Mit KI-Übersetzungen können unsere Journalistinnen und Journalisten interessante Geschichten aus diesen Märkten schneller für das Schweizer Publikum aufbereiten.

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Sauberere Kommentarspalten

Damit Hass und Beleidigungen nicht in den Kommentaren landen, filtert eine KI besonders üble Wortmeldungen automatisch heraus. Alles andere prüft unser Moderationsteam – kein Kommentar geht ohne menschliche Freigabe online. Mehr Infos zur Kommentar-Plattform gibts hier.

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Gibts noch Fragen zu KI?

Für den journalistischen Umgang mit KI ist das «AI Ethics Committee» von Ringier Medien Schweiz (RMS) zuständig. Es steht externen Personen als Meldestelle für Fragen und Beschwerden zum KI-Einsatz bei RMS offen. Anfragen können per E-Mail an rms-ai-ethics@ringier.ch eingereicht werden.

Obige Punkte basieren auf den «Richtlinien für den Einsatz künstlicher Intelligenz» von RMS, zu denen auch Blick gehört. Das ausführliche PDF findest du hier.

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