Am Dienstag drehte sich beim FC Luzern alles rund um den scheidenden Trainer Mario Frick (51). Selbstverständlich war auch Sportchef Remo Meyer (45) in der Swissporarena hautnah mit dabei. Im Hintergrund ist er aber intensiv auf der Suche nach einem neuen Trainer für die nächste Saison.
Viele Namen hat Meyer sondiert. Wie Blick weiss, ist er auch mit Ausgewählten ins Gespräch gegangen. Etwa mit dem Solothurner Federico Valente (50). Letztlich entschied sich Meyer aber für ein anderes Profil, heisst es.
Seither tappt die Öffentlichkeit im Dunkeln. Der Name Dalibor Stevanovic (41) geistert seit einer Weile herum. Zu konkreten Verhandlungen ist es bisher aber nicht gekommen. Wie Blick weiss, ist auch Raphael Wicky (49) keine heisse Spur.
Neuer Name im Rennen
Nun aber kommt Bewegung in die Sache. Gemäss Blick-Informationen sind Kontakte mit Markus Weinzierl (51) am laufen. Noch ist der Deutsche beim FC Bayern München im Nachwuchs angestellt. Seit 2024 ist er als Sportlicher Leiter am Campus tätig. Vor wenigen Wochen wurde aber kommuniziert, dass sich Klub und Weinzierl einvernehmlich per Ende Saison trennen.
«Es war eine sehr erfolgreiche und schöne Zeit, aber ich möchte wieder als Trainer im Profibereich arbeiten», wird Weinzierl in der Medienmitteilung zitiert. Ob er das bald in der Schweiz tun wird? Wie Blick weiss, kann er sich ein Engagement in der Super League gut vorstellen.
Weinzierl will zurück auf die Trainerbank
Bisher arbeitete Weinzierl einzig in Deutschland (Jahn Regensburg, Augsburg, Schalke 04, Stuttgart und Nürnberg). Allein in der Bundesliga stand er bei 229 Partien an der Seitenlinie. Am erfolgreichsten war seine Zeit in Augsburg, wo er mit begrenzten Mitteln das Maximum herausholte. Bei seinen weiteren Stationen als Trainer konnte er aber nicht mehr daran anknüpfen.
Nach drei Jahren abseits der Seitenlinie und einer erfolgreichen Zeit im Nachwuchsbereich der Bayern will sich Weinzierl nun wieder als Cheftrainer beweisen. Allein in dieser Saison feierten in München zehn Nachwuchsspieler ihr Profidebüt – ein Umstand, der auch Weinzierl gutgeschrieben wird. Damit würde er in Luzern auf ein Umfeld treffen, das ebenfalls seit Jahren für seine starke Nachwuchsarbeit bekannt ist.
Ob Weinzierl tatsächlich die Nachfolge von Frick antritt, ist derzeit noch offen. Ein spannender Name, um die Arbeit des Liechtensteiners weiterzuführen, wäre er aber allemal.
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