Bahnhof Lausanne lahmgelegt
Genfer Fans erhalten nach Pyroskandal klare Warnung

Die Genfer Fans sind nach dem Pyroskandal anfangs Woche unter strenger Beobachtung. Bei weiteren Ausfälligkeiten beim Spiel am Samstagabend gegen St. Gallen (18 Uhr) drohen ebenfalls harte Konsequenzen.
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Mehrtägige Reparaturen und unzählige Ausfälle am Bahnhof Lausanne – alles wegen eines Pyrowurfs.
Foto: CYRIL ZINGARO

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Servette-Fans erhalten nach Pyro-Eklat klare Warnung
  • Giotto Morandi nicht mehr im Aufgebot – was ist da los?
  • Warum Gourvennec keine langen Bälle spielen will
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Die News der Woche

Rund um Servette sprach man diese Woche weniger über das aussergewöhnliche Spiel von Miroslav Stevanovic gegen Lausanne (zwei Tore, eine Vorlage) als über die dumme Aktion eines Fans, der den Verkehr am Bahnhof Lausanne zwei Tage lang lahmlegte. Er hatte einen pyrotechnischen Gegenstand aus dem Zugfenster geworfen, es gab einen Kabelbrand, grosse Beschädigungen und langwierige Reparaturen. Die Ermittlungen laufen.

Servette wurde von den Behörden darüber informiert, dass Pyro-Vorfälle an diesem Samstag gegen St. Gallen Sanktionen der Stufe 3 nach sich ziehen würden. Das würde die Schliessung bestimmter Sektoren beim nächsten Heimspiel, dem Derby gegen Sion, zur Folge haben. Eine Botschaft, die hoffentlich angekommen ist.

SBB repariert Kabel nach Pyro-Vorfall
1:12
In Lausanne geht nichts mehr:Hier werden die beschädigten Kabel repariert

Die grosse Frage

Was ist (einmal mehr) los mit Giotto Morandi? Der Tessiner Stürmer, der bei seiner Ankunft von GC als grosse Verstärkung präsentiert wurde, wird von Trainer Gourvennec nicht einmal mehr ins Kader genommen. Er war zwar der Flop der Hinrunde, schien sich aber zu Beginn des Jahres gefangen zu haben. Gourvennec hatte mehrfach betont, dass er mit seinen Trainingseinheiten zufrieden sei. Seit einigen Wochen ist dies offenbar nicht mehr der Fall. Selbst mit all den Verletzten im Sturm bleibt Morandi weiterhin in derselben Kategorie: nicht im Aufgebot.

Gesagt ist gesagt

«Wir werden unsere Überzeugungen nicht kippen. Wir werden keine langen Bälle spielen, um Ergebnisse zu erzielen. Das entspricht nicht meinen Prinzipien und auch nicht jenen von Servette. Und unsere Spieler haben dafür auch nicht das richtige Profil.» – Jocelyn Gourvennec will eine Mannschaft, die den Ball hält und dem Gegner wehtut. Aber auch eine, die viel besser verteidigt ...

Mögliche Aufstellung

Mall; Allix, Rouiller, Mazikou; Mendes, Cognat, Fomba, Douline, Njoh; Stevanovic, Mraz.

Wer fehlt?

Marco Burch und Ablie Jallow (beide gesperrt), Jérémy Frick und Florian Ayé (verletzt).

Neben dem Platz

Servette erlebt eine schwierige Saison, was die Ergebnisse angeht, sei es in Europa, in der Super League oder im Cup. Hinter den Kulissen gibt es jedoch einige gute Nachrichten für die Zukunft, da der Verein (endlich) seine Talente an sich binden kann. So hat der 17-jährige Alonzo Vincent seinen ersten Profivertrag bei Servette unterschrieben. Ausserdem hat sich Téo Allix bis 2028 zu Servette bekannt, was angesichts der ersten Auftritte des 21-jährigen französischen Verteidigers, der aus Montpellier kam, erfreulich ist. Unter Jocelyn Gourvennec scheint etwas zu gehen. Angesichts der vielen Talente, die es in Genf gibt, wäre es mehr als schade, darauf zu verzichten.

Hast du gewusst, dass ...

... Servette in dieser Saison weniger als einen Punkt pro Heimspiel holt? Genauso wie Luzern und GC. Nur Winterthur ist vor den eigenen Fans noch schlechter.

Aufgepasst auf

Miroslav Stevanovic (35). Das Servette-Urgestein (seit achteinhalb Jahren im Klub) erhielt im Derby gegen Lausanne die Blick-Note 6. Er macht auch in hohem Fussballeralter jedes Spiel, stand 24 von 25 Mal in der Startelf.

Die Klassenbesten

Blick-Notenschnitt nach 25 Runden:
1. Srdanovic 4,3
2. Cognat 4,0
3. Burch 4,0
Hier gehts zu allen Genfer Noten.

Der Schiedsrichter

Luca Cibelli.

Der Gegner

Wird der Sohn eines Ex-FCSG-Spielers der neue Alessandro Vogt? Dieser fehlt gegen Servette gelbgesperrt. Hier gehts zum FCSG-Inside.

26

Runde

Sa., Servette – St. Gallen, 18 Uhr
Sa., Winterthur – Thun, 18 Uhr
Sa., GC – FCZ, 20.30 Uhr
So., Sion – YB, 14 Uhr
So., Luzern – Basel, 16.30 Uhr
So., Lugano – Lausanne, 16.30 Uhr

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
25
29
58
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
25
19
46
3
FC Lugano
FC Lugano
25
11
43
4
FC Basel
FC Basel
25
7
40
5
FC Sion
FC Sion
25
7
37
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
25
2
36
7
FC Luzern
FC Luzern
25
1
30
8
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
25
-2
30
9
FC Zürich
FC Zürich
25
-12
28
10
Servette FC
Servette FC
25
-7
27
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
25
-12
21
12
FC Winterthur
FC Winterthur
25
-43
14
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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