Darum gehts
- Granit Xhaka (33) gestand, 2022 ein gefälschtes Covid-Zertifikat gekauft zu haben
- Sein Bruder Taulant verteidigt ihn öffentlich und betont Granits Verdienste
- Am 6. Oktober folgt eine Einvernahme vor der Luzerner Staatsanwaltschaft
Der Covid-Bschiss von Granit Xhaka (33) beschäftigt natürlich auch seinen Bruder Taulant (35). Der ehemalige FCB-Haudegen solidarisiert sich in einem Post auf Instagram mit dem Nati-Captain.
«Jeder Mensch macht Fehler. Niemand ist fehlerlos», schreibt er zu einem Bild seines Bruders im Nati-Dress. «Vergesst bitte eines niemals: Was Granit Xhaka, mein Bruder, all die Jahre für die Schweiz geleistet hat. Wie viel Herz, Leidenschaft und Stolz er für dieses Land und dieses Trikot gezeigt hat.»
Seine Nachricht an die Journalisten: «Auch ihr habt in eurem Leben Fehler gemacht. Entscheidend ist nicht, dass man niemals Fehler macht, sondern dass man dazu steht, sie einsieht und daraus lernt.»
Xhaka krebste zurück
Granit Xhaka gestand am Montagmorgen auf Instagram, 2022 ein Corona-Impfzertifikat gekauft zu haben. Blick berichtete am Freitag exklusiv über Ermittlungen der Luzerner Staatsanwaltschaft gegen den Fussball-Star.
Zunächst liess Xhaka durch seinen Sprecher Andreas Bantel ausrichten, dass ihm eine Bestätigung der behandelnden Ärztin vorliege, dass er am 25. Januar 2022 zum ersten Mal und am 11. November 2022 zum zweiten Mal gegen Covid geimpft wurde. Drei Tage später krebst der Sunderland-Spieler zurück.
Was Xhakas Fehlverhalten für rechtliche Folgen hat, wird ein Gerichtsverfahren in Luzern zeigen. Laut Blick-Informationen ist eine Einvernahme am 6. Oktober angesetzt. Den aktuellen Nati-Zusammenzug lässt der Captain aus, ob die Affäre Auswirkungen auf seine Rolle im Nationalteam hat, steht noch nicht fest.
Einer, der sowieso weiter hinter Granit Xhaka steht, ist Bruder Taulant: «Ich bin stolz auf dich. Ich stand immer hinter dir und ich werde immer hinter dir stehen – komme, was wolle.»
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