«Dass mir diese Ehre zuteil wird, schätze ich extrem»
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Krueger kommt in Hall of Fame:«Dass mir diese Ehre zuteil wird, schätze ich extrem»

«Einfach nur Wow!»
Grosse Ehre für Ex-Nati-Trainer Krueger

Dem Eishockey verdanke er alles in seinem Leben, nun gebührt ihm der Dank: Ex-Nati-Trainer Ralph Krueger wird am Final-Tag in die «Hall of Fame» des Weltverbandes IIHF aufgenommen. Eine besondere Ehre für den 66-Jährigen.
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Ralph Krueger war von 1998 bis 2010 Headcoach der Schweizer Nati.
Foto: TOV

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Ralph Krueger wird in Zürich am Sonntag in die IIHF-Hall-of-Fame aufgenommen
  • Er führte die Schweizer Eishockey-Nati zu historischem Sieg gegen Kanada
  • Krueger lebt in Davos und besitzt seit 2019 den Schweizer Pass
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Nicole VandenbrouckReporterin Eishockey

Ralph Krueger ist gerührt. «Noch nie in meinem Leben hat mir etwas so viel bedeutet.» Der Ex-Trainer der Schweizer Nationalmannschaft wird in die «Hall of Fame» der IIHF aufgenommen (s. Box). «Wenn mir jemand in Manitoba vor 60 Jahren gesagt hätte, dass das eines Tages passiert, hätte ich es nicht für möglich gehalten», sagt er.

Ambühl und Schelling auch dabei

Am Finaltag der Heim-WM findet die «Hall of Fame»-Zeremonie statt. Ralph Krueger ist bei nicht der einzige Schweizer, der Aufnahme in diese Ruhmeshalle findet. Auch Nati- und HCD-Legende Andres Ambühl (42), dessen Rücktritt erst ein Jahr her ist, sowie Nati-Torhüterin, Olympia- und WM-Bronze-Gewinnerin Florence Schelling (37) wird diese Ehre zuteil. Sie sind dabei erst die Nummer zehn, elf und zwölf der Schweizer in der IIHF-«Hall of Fame».

Nati- und HCD-Legende Andres Ambühl trat erst vor einem Jahr zurück und wird bereits in die IIHF-«Hall of Fame» aufgenommen.
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Am Finaltag der Heim-WM findet die «Hall of Fame»-Zeremonie statt. Ralph Krueger ist bei nicht der einzige Schweizer, der Aufnahme in diese Ruhmeshalle findet. Auch Nati- und HCD-Legende Andres Ambühl (42), dessen Rücktritt erst ein Jahr her ist, sowie Nati-Torhüterin, Olympia- und WM-Bronze-Gewinnerin Florence Schelling (37) wird diese Ehre zuteil. Sie sind dabei erst die Nummer zehn, elf und zwölf der Schweizer in der IIHF-«Hall of Fame».

In Kanada geboren, kommt Krueger als 20-Jähriger nach Deutschland und stürmt zwischen 1979 und 1991 für verschiedene Teams (Düsseldorf, Iserlohn, Schwenningen, Krefeld). Danach schlägt er sogleich eine Trainer-Karriere ein, startet als Headcoach in Feldkirch (Ö), bevor er 1997/98 unsere Nati übernimmt. Er erinnert sich noch ans erste Training in Rappi, als wärs gestern gewesen.

«Ich wollte eigentlich zwei Einheiten ansetzen», erzählt Krueger, «aber nach der ersten Hälfte kamen einige Spieler zu mir und fragten, ob man es dabei belassen könne. Es sei anstrengend gewesen und man habe ja noch ein paar Testspiele in dieser Woche.» Seine Reaktion? Er lässt das Team nach der Eisreinigung Linienläufe absolvieren.

Elf Jahre bleibt er Trainer der Schweizer, stellt sie auf ein solides defensives Fundament. Zu seinen grössten Erfolgen zählen der überraschende 4. Platz bei der Heim-WM in Zürich/Basel 1998 und der historische 2:0-Sieg über Kanada beim Olympia-Turnier 2006 in Turin. Unvergessen bleibt Kruegers SMS vom 3. Mai 2000 während der WM in St. Petersburg.

Nach einer unrühmlichen Pleite gegen Frankreich (2:4) steht die Nati vor der Schmach, in die Abstiegsrunde zu müssen. Nur noch ein Sieg gegen Gastgeber Russland kann sie davor bewahren. In der Nacht vor dem Matchtag verfasst Krueger eine SMS an die Spieler: «Glaube an das Unmögliche, und das Unmögliche wird möglich!» Mit einem heroischen 3:2-Sieg rettet sich die Mannschaft selbst.

Nach seinem Nati-Jahrzehnt heuert Krueger in der NHL an, zunächst als Assistenztrainer bei Edmonton, wo er nach zwei Saisons zum Headcoach aufsteigt. Ein Engagement als Berater des Team Canada – Olympia-Gold 2014 inklusive – folgt vor zwei weiteren Jahren als NHL-Trainer (2019–2021) bei Buffalo.

Seit 2019 den Schweizer Pass

Auch im Fussball sorgt er für Aufsehen. Als Berater des Premier-League-Klubs Southampton (2014), wo er zum Vorstandsvorsitzenden gewählt wird und 2019 wieder abtritt. Von 2023 bis letzten Dezember ist Krueger zudem als Aufsichtsrat-Vorsitzender der FK Austria Wien aktiv. Aus gesundheitlichen Gründen gibt er das Amt ab. Denn wie Krueger selbst einen Monat vor dieser Heim-WM öffentlich macht, leidet er an der unheilbaren Krankheit Parkinson.

An den Spielen der Nati in der Swiss Life Arena ist er meistens dabei – und fasziniert davon, wie das Team seinen defensiven Qualitäten noch die Offensiv-Stärke hinzugefügt hat. Eishockey ist Kruegers Nummer eins. «Mein Leben lang hat sich meine Berufswelt darum gedreht. Ich verdanke alles dem Hockey, jetzt sagt man in gewisser Weise mir Danke.»

Diese Anerkennung berührt ihn, weil sie seine Fussstapfen, die er in der Hockey-Welt hinterlassen hat, würdigt. Dass er dann noch in seiner Wahlheimat – Krueger lebt in Davos und besitzt seit 2019 den Schweizer Pass – ausgezeichnet wird: «Einfach nur Wow! Es ist eine unglaubliche Ehre. Und dies noch mit meiner Familie teilen zu können, macht es noch spezieller.»

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Eishockey-WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schweiz
Schweiz
7
32
21
2
Finnland
Finnland
7
20
18
3
Lettland
Lettland
7
7
12
4
USA
USA
7
4
11
5
Deutschland
Deutschland
7
1
10
6
Österreich
Österreich
7
-12
9
7
Ungarn
Ungarn
7
-24
3
8
Großbritannien
Großbritannien
7
-28
0
K.o.-Phase
Abstieg
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kanada
Kanada
7
20
20
2
Norwegen
Norwegen
7
11
15
3
Tschechische Republik
Tschechische Republik
7
2
13
4
Schweden
Schweden
7
11
12
5
Slowakei
Slowakei
7
2
11
6
Dänemark
Dänemark
7
-11
6
7
Slowenien
Slowenien
7
-12
6
8
Italien
Italien
7
-23
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