Höre hier die neue Version von «Richi»!
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Premiere bei Blick:Höre hier die neue Version von «Richi»!

«Richi» oder «Göschene Airolo»?
Hockey-Verband legt Torsong für Heim-WM fest

Er ist ein Ohrwurm und steht für viele Tore unserer Hockey-Nati. Doch der Song «Richi» entfacht nicht nur Euphorie, er sorgte auch für Probleme. Swiss Ice Hockey hat nun eine Lösung gefunden, nachdem zwischenzeitlich «Göschene Airolo» gespielt wurde.
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Nicht nur die Schweizer Hockey-Fans stehen auf den Torsong «Richi», ...
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • «Richi» bleibt der Torsong der Schweizer Hockey-Nati für die WM 2026
  • Familie kritisierte Song als respektlos, Trainerwechsel erschwert Remix-Nutzung
  • Nur der Ohrenwurm-Refrain bleibt, der Text wird weggelassen
Nicole Vandenbrouck aus Ängelholm (Sd)

In der Schweiz gibt es kaum jemanden, der den Torsong unserer Hockey-Nati nicht kennt. Wird «Richi» angestimmt, wird mitgesungen und -gewippt. Seit die Nati-Spieler vor der WM 2024 in Prag diesen Song der Schweizer Band Stubete Gäng auserkoren haben, versetzt er die Fans nach jedem Treffer in Euphorie. Im Jahr davor an der WM in Riga hallte noch «Göschene Airolo» durchs Stadion.

Doch ausgerechnet vor der Heim-WM gibts Zoff und ein doppeltes «Richi»-Gate. Das erste Problem: Im Partysong wird eine Szene der Bieler Auswanderer-Familie Schönbächler aus der SRF-Sendung «Auf und davon» parodiert, in der Vater Hermann aus dem Bagger zu seinem Sohn ruft: «Jaa Richiii! I ha gseit, du söusch di guet häbe!» Ende März machte die Familie aus Kanada ihrem Unmut über die kommerzielle Nutzung Luft, und nennt «Richi» respektlos und verletzend.

Unabhängig davon plante Swiss Ice Hockey bereits seit längerer Zeit einen speziellen Torsong für die Heim-WM. Dafür wurde die «Richi»-Passage in einem Remix von DJ Gucci Brösmeli neu interpretiert, mit der Stimme von Patrick Fischer und dessen Worten: «Schwiiz, ich ha gseit, du sellsch di hebe.» Et voilà, Problem Nummer zwei: Fischer ist bekannterweise nicht mehr Nati-Trainer, diese Version kann an der Heim-WM demnach auch nicht aus den Boxen dröhnen.

Nur der Refrain bleibt

Die Verantwortlichen beim Verband haben über eine Lösung gebrütet. Während des Vorbereitungsturniers in Biel Ende April wurde in den Testspielen gegen Ungarn übergangsmässig nach jedem Treffer stattdessen wieder «Göschene Airolo» gespielt. Es geisterte die Idee durch die Katakomben, die Textpassage nochmals neu einzusingen, beispielsweise durch mehrere Spieler oder gar den neuen Trainer Jan Cadieux, «aber dafür blieb vor der WM schlichtweg keine Zeit mehr», lässt der Verband ausrichten.

Weil die Nati-Spieler «Richi» jedoch unbedingt als Torsong behalten möchten, hat Swiss Ice Hockey nun entschieden: «Richi» bleibt auch unser WM-Song 2026 – oder besser gesagt, der unverkennbare Refrain davon. Der Text wird weggelassen. Wie sagten schon die Brüder Aurel und Moritz Hassler der Stubete Gäng während der WM 2024 in einem Interview gegenüber Ticketcorner: «Nach jedem Tor spitzen wir unsere Ohren und drehen den Volumenknopf hoch. Wir hoffen, es bleibt dabei, dass ‹Richi› noch oft durchs Stadion hallt.»

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