Darum gehts
- Daniela Milanese startet in ihre fünfte Saison als Hockey-Moderatorin bei Mysports
- Sie betont, wie emotional der letztjährige Playoff-Final für sie war
- Der reine Fokus auf Hockey hat sie noch näher ans Geschehen gebracht
Sie fiebert dem Saisonstart entgegen, auch nach 31 Jahren im Hockey-Business. Daniela Milanese (51) ist zusammen mit Jann Billeter (54) das Aushängeschild bei Mysports. Die Moderatorin und der Moderator bringen an Hockey-Abenden der National League Spannung, Action und Unterhaltung in die Schweizer Stuben. «Ich bin heisser denn je aufs erste Bully», sagt sie. «Seit ich nur noch mit Hockey arbeite, ist die Freude noch grösser.»
Milanese startet in ihre fünfte Saison bei Mysports. Von 1999 bis 2022 deckt sie beim SRF mehrere Sportarten ab, ebenso wie zuvor bei ihrer Tätigkeit als Journalistin bei der damaligen Wochenzeitung «Sport» zwischen 1995 und 1999. «Jetzt aber dreht sich bei mir alles nur um Hockey. Diese Fokussierung bringt mich noch näher ran. Der Reiz ist gewachsen.»
Nach dem Abgang von Matthias Röthlisberger zum SCB wuppt das Moderatoren-Duo diese Saison nur zu zweit. «Jann und ich haben eine Saisonvorbereitung hinter uns mit gewissen Parallelen zum Profisport. Wir bleiben fit und achten auf unsere Gesundheit.»
«Der letzte Final hat vieles übertroffen»
Das Schweizer Hockey sei wie eine grosse Familie, die seit über drei Jahrzehnten zum täglichen Leben der Mutter von zwei Söhnen gehört. Viele Spieler, mit denen sie als Journalistin gewachsen ist, sind heute in Klubs in leitenden Funktionen tätig und begleiten sie weiterhin. Oder deren Söhne spielen sich ins Rampenlicht. «Die Spieler oder eben die Menschen ändern sich. Die Aktualität schreibt immer neue Geschichten.»
Der Bezahlsender mySports überträgt wie bis anhin sämtliche Spiele live. In der Deutschschweiz ist CH Media mit dem Sender 3+ Adrenalin (vormals TV24) der Free-TV-Partner, der während der Qualifikation 39 Spiele sowie an jedem Spieltag die Highlights aller Partien zeigt. Häufig am Donnerstag und Freitag, vereinzelt auch an anderen Wochentagen sowie in den Playoffs. Auch der Startkracher zwischen den ZSC Lions und Bern am Dienstag, 15. September, wird ausgestrahlt. Es wird jeweils das Programm von mySports übernommen.
In der Romandie sind während der Regular Season 14 Partien – darunter zehn Westschweizer Derbys – mit Beteiligung von Westschweizer Klubs auf Léman Bleu, La Télé und TeleBielingue zu sehen. Im Tessin heisst der Free-TV-Partner Teleticino, der zwölf Partien von Lugano und Ambri – darunter alle Tessiner Derbys – überträgt. Im Playoff gibt es pro Runde im Viertel- und Halbfinal jeweils eine Partie im Free-TV, der Final wird komplett übertragen. mySports bleibt damit die erste Adresse für Eishockeyfans. Die Gesamtzahl der Spiele im Free-TV ist im Vergleich zur letzten Saison gleichgeblieben.
Alle Highlights sind zudem zeitnah nach den Spielen weiterhin bei Blick zu sehen. mySports startet nach umfangreichen Abend-Runden jeweils um 22.15 Uhr seine Highlight-Show.
Der Bezahlsender mySports überträgt wie bis anhin sämtliche Spiele live. In der Deutschschweiz ist CH Media mit dem Sender 3+ Adrenalin (vormals TV24) der Free-TV-Partner, der während der Qualifikation 39 Spiele sowie an jedem Spieltag die Highlights aller Partien zeigt. Häufig am Donnerstag und Freitag, vereinzelt auch an anderen Wochentagen sowie in den Playoffs. Auch der Startkracher zwischen den ZSC Lions und Bern am Dienstag, 15. September, wird ausgestrahlt. Es wird jeweils das Programm von mySports übernommen.
In der Romandie sind während der Regular Season 14 Partien – darunter zehn Westschweizer Derbys – mit Beteiligung von Westschweizer Klubs auf Léman Bleu, La Télé und TeleBielingue zu sehen. Im Tessin heisst der Free-TV-Partner Teleticino, der zwölf Partien von Lugano und Ambri – darunter alle Tessiner Derbys – überträgt. Im Playoff gibt es pro Runde im Viertel- und Halbfinal jeweils eine Partie im Free-TV, der Final wird komplett übertragen. mySports bleibt damit die erste Adresse für Eishockeyfans. Die Gesamtzahl der Spiele im Free-TV ist im Vergleich zur letzten Saison gleichgeblieben.
Alle Highlights sind zudem zeitnah nach den Spielen weiterhin bei Blick zu sehen. mySports startet nach umfangreichen Abend-Runden jeweils um 22.15 Uhr seine Highlight-Show.
Langweilig wird es nie, Emotionen, Nervenkitzel und der Zeitdruck an Spielabenden machen für Milanese ihren Beruf aus. «Es ist ganz klar mein Traumjob», betont sie, «ich bin ein emotionaler Mensch, habe immer mit Siegern und Verlierern zu tun. Keine Saison ist gleich.» Bewegende Momente habe es schon unzählige gegeben in ihrer Karriere, «aber der letztjährige Playoff-Final hat bezüglich Emotionen schon viel davor Erlebtes übertroffen».
Eine Messlatte bleibt höher
So sehr sich das Hockey-Business und der Sport selbst in dreissig Jahren verändert haben, einige Aspekte sind laut Milanese gleich geblieben. «Die Messlatte für Frauen, die im Hockeybereich arbeiten, ist immer noch höher.» Sie spricht aber bewusst nicht von einem Nachteil. Doch wird ein Versprecher von Spielernamen bei männlichen Kollegen eher mal als Unkonzentriertheit abgetan, bei Frauen als Unfähigkeit. Vielleicht werde sich das nie ändern, «aber nach dreissig Jahren im Job muss ich mich nicht mehr rechtfertigen».
Was die Moderatorin ebenfalls beschäftigt, ist, dass die TV-Zuschauer oftmals ein falsches Bild von ihr haben. «Ich habe das Gefühl, sie denken, dass ich unnahbar oder arrogant bin. Dabei bin ich als Mensch bodenständig und kumpelhaft.» Hockeyfans haben sich an der Heim-WM in Zürich im letzten Mai davon überzeugen können. Als Volunteer hat Milanese – sie ist im Medienzentrum im Einsatz gestanden – eine Weltmeisterschaft von einer anderen Seite erlebt. «Den direkten Kontakt zu den Fans zu haben, ihre Reaktionen zu spüren, Gespräche zu führen, das hat mir viel bedeutet.»














