Darum gehts
- Prinz Sverre Magnus studiert ab Herbst Betriebswirtschaft am Forward College
- Gebühren: Über 19'000 Franken jährlich, ohne Wohnkosten und Zusatzabgaben
- Drei Studienorte während des dreijährigen Programms: Lissabon, Paris und Berlin
Jüngst wurde bekannt, wohin es Prinz Sverre Magnus von Norwegen (20) für sein Studium verschlägt: Wie Prinzessin Sofía von Spanien (19) wird auch er ab Herbst am Forward College in Lissabon studieren – und zwar Betriebswirtschaft.
Die Universität ist bekannt für eine besonders internationale Lehrform. So verbringen Studierende die einzelnen Studienjahre jeweils in Lissabon, Paris und Berlin. Natürlich handelt es sich dabei um eine Privatuniversität, wie es für die Nachkömmlinge der europäischen Royals nicht unüblich ist.
Für Sverre Magnus’ Ausbildung sind seine Eltern Kronprinz Haakon (53) und Kronprinzessin Mette-Marit (52) offenbar bereit, tief in die Tasche zu greifen: Die jährlichen Studiengebühren am Forward College belaufen sich auf über 19'000 Franken, ausgenommen zusätzliche Abgaben wie etwa Prüfungsgebühren. Für ein dreijähriges Studium kommt man so auf mehr als 57'000 Franken. Darin sind Wohn- und Lebenshaltungskosten noch nicht eingerechnet.
Anders als bei seiner Schwester Prinzessin Ingrid Alexandra (22), die eigentlich in Sydney (Australien) studiert, derzeit aber ein Austauschsemester in Oslo macht, werden für Sverre Magnus’ Studium keine Steuergelder verwendet. Für das Auslandsstudium der künftigen Königin soll der Staat rund 42'000 Franken aufbringen, den Rest übernehmen ihre Eltern.
Wie Haakon und Mette-Marit lassen sich auch andere europäische Royals bei der Ausbildung ihrer Kinder nicht lumpen; viel lieber legen sie ein kleines Vermögen dafür hin, dass die eigenen Sprösslinge die allerbesten Schulen und Universitäten besuchen können.
Prinz George
Das älteste Kind von Prinz William (44) und Prinzessin Kate (44) wurde Ende Juli 13 – und somit alt genug, um an das traditionsreiche Eton College zu wechseln. Prinz George ist somit der Jüngste in einer langen Linie von royalen Eton-Schülern, wie etwa sein Vater, der das Internat von 1995 bis 2000 besuchte.
Die historische Privatschule in Berkshire wurde im 15. Jahrhundert gegründet. Für Prestige und erstklassige Bildung lässt sie sich fürstlich bezahlen: Die Schulgebühren liegen laut BBC bei 63'000 Pfund, also knapp 70'000 Franken pro Jahr. Ob sein Bruder Prinz Louis in einigen Jahren dieselbe Schule besuchen wird, ist noch nicht bekannt. Da es sich um eine reine Bubenschule handelt, ist allerdings klar, dass Prinzessin Charlotte ein anderes College besuchen wird.
Prinzessin Leonor
Etwas «bescheidener» fällt das Budget für die akademische Ausbildung von Prinzessin Leonor von Spanien (20) aus. Die Kosten für ihr Politikstudium an der Universidad Carlos III im Madrider Vorort Getafe sollen für vier Jahre bei rund 5000 bis 6000 Euro liegen. Prinzessin Leonor wurde mit ihrem internationalen Schulabschluss über ein spezielles Frühzulassungsverfahren aufgenommen, wie etwa «HOLA!» berichtet.
Prinzessin Elisabeth
Zwei Jahre lang studierte Prinzessin Elisabeth von Belgien (24) an der renommierten Harvard-Universität in Cambridge (USA) und absolvierte ihren Master in Öffentlicher Politik mit Schwerpunkt Naher Osten und China. Die Studiengebühren der Elite-Uni liegen bei jährlich rund 90'000 US-Dollar, also circa 73'000 Franken. Für internationale Studierende werden zusätzliche Gebühren veranschlagt.
Und damit nicht genug: Vorher schloss Elisabeth einen Bachelor in Geschichte und Politik an der Universität Oxford (UK) ab. Die regulären Gebühren liegen hier bei rund 10'000 Pfund pro Jahr, für internationale Studierende können die Gebühren bis zu 63'000 Pfund betragen – also knapp 70'000 Franken.
Prinzessin Ariane
Prinzessin Ariane der Niederlande (19), die jüngste Tochter von Königin Máxima (55) und König Willem-Alexander (59), besuchte ab 2023 zwei Jahre lang das United World College (UWC) Adriatic in Duino (I), nahe der slowenischen Grenze. Dort erwarb sie ihr International Baccalaureate, eine Art international anerkannte Matura. Die Gebühren für zwei Jahre am UWC liegen bei rund 44'000 Franken, wie «Tatler» berichtet.
Ab Herbst 2026 wird Prinzessin Ariane Luft- und Raumfahrttechnik an der Technischen Universität in Delft (Niederlande) studieren. Dort liegen die Kosten bei «nur» knapp 3000 Euro pro Jahr.