Nach Lungentransplantation
So geht es für Mette-Marit jetzt weiter

Endlich ist die Norwegerin wieder zu Hause. Was in den nächsten Monaten nach ihrer Lungentransplantation auf sie zukommt, schätzt ein Arzt ein.
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Mette-Marit ist endlich wieder zu Hause.
Foto: AFP

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Kronprinzessin Mette-Marit verlässt nach Lungentransplantation das Spital in Norwegen
  • Sechsmonatige Rehabilitation mit intensivem Training und strenger medizinischer Überwachung geplant
  • Erhöhtes Infektionsrisiko: Kontakte meiden, Hygiene beachten, Vorsicht bei rohen Lebensmitteln
Sarina Bosshard, GlücksPost
Glückspost

Es ist ein grosser Schritt für die Norwegerin: Nach ihrer kürzlichen Lungentransplantation darf Kronprinzessin Mette-Marit (52) das Spital verlassen. Wieder in der vertrauten Umgebung auf Gut Skaugum kann sie neue Kraft schöpfen. Auf die letzten Wochen schaut sie «zutiefst dankbar» zurück. Sie bedankt sich nicht nur beim medizinischen Personal, sondern vor allem bei jenen Menschen, die Organe spenden. «Das hat mir das Leben geschenkt, und Worte reichen kaum aus, um zu beschreiben, wie demütig und dankbar dafür ich bin.»

Auch Ehemann Haakon (53), der stets an ihrer Seite war, zeigt sich erleichtert und froh: «Auch wenn wir wissen, dass noch ein langer Weg der Genesung vor uns liegt und Komplikationen auftreten können, fühlt es sich sehr gut an, schon so weit gekommen zu sein.»

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Dieser Artikel wurde erstmals in der «GlücksPost» veröffentlicht. Mehr aus der Welt der Schweizer Prominenz, Royals und Sportstars erfährst du immer donnerstags in unserem Heft: zum Abo!

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Aufbautraining folgt

In nächster Zeit passt der Kronprinz seinen Terminkalender an, um seine Frau zu unterstützen. Denn für Mette-Marit beginnt ein sechsmonatiges Rehabilitationsprogramm. Was sie dabei erwartet, erklärt Dominik Damm, Oberarzt der Klinik für Pneumologie am Universitätsspital Zürich (USZ), der GlücksPost: «Nach einer Lungentransplantation schliesst sich in der Regel eine intensive Rehabilitationsphase an. Dazu gehören ein gezieltes Ausdauer- und Krafttraining sowie eine engmaschige physiotherapeutische Begleitung, um die körperliche Leistungsfähigkeit schrittweise wieder aufzubauen.» Zudem müssen Medikamente zur Unterdrückung des Immunsystems sorgfältig eingestellt werden, damit das Organ nicht abgestossen wird.

In den nächsten Monaten muss die künftige Königin behutsam sein. «Das Ziel ist eine Rückkehr in ein weitgehend normales Leben. Dennoch besteht anfangs ein erhöhtes Infektionsrisiko», ordnet der Mediziner ein. Für Mette-Marit heisst das: Kontakte zu Personen mit akuten Erkrankungen meiden, konsequente Händehygiene und Vorsicht bei bestimmten Lebensmitteln wie rohen tierischen Produkten.

Grosser Verzicht

Doch der Ansporn ist gross. Wegen ihrer Lungenfibrose musste sie zuletzt auf vieles verzichten, wie ausgedehnte Wanderungen oder das geliebte Skifahren mit Haakon. Das könnte sich bald ändern. Der Oberarzt macht Hoffnung: «Viele Patientinnen und Patienten erreichen nach einer erfolgreichen Lungentransplantation wieder eine sehr gute körperliche Leistungsfähigkeit. Wandern, Radfahren, Schwimmen oder andere Ausdauersportarten sind häufig wieder möglich.»

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