Der tiefe Fall von Mette-Marits Sohn Marius Borg Høiby
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Im Schatten des Königshauses:Der tiefe Fall von Marius Borg Høiby

Hausarrest in Skaugum
Gericht gewährt Marius Borg Høiby Fussfessel statt Gefängnisaufenthalt

Marius Borg Høiby (29) darf seine U-Haft zu Hause verbringen: Das Gericht in Oslo entschied, dass er vier Wochen mit Fussfessel auf Skaugum bleibt. Doch die Staatsanwaltschaft könnte das Urteil noch anfechten.
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Marius Borg Høiby wurde im Juni zu vier Jahren Gefängnis verurteilt.
Foto: imago/PPE

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Marius Borg Høiby darf Haft mit Fussfessel auf Skaugum absitzen
  • Staatsanwaltschaft will gegen Gerichtsurteil bis 14. Juli Berufung einlegen
  • Marius seit 6 Monaten in Haft wegen Kontaktverbot-Verstössen
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Silja AndersRedaktorin People

Marius Borg Høiby (29) darf nach Hause – ist aber dadurch noch nicht frei. Ein Gericht in Oslo entschied am Montag um 12.45 Uhr, dass die Untersuchungshaft für ihn zwar um vier Wochen verlängert wird, er diese jedoch mit einer elektronischen Fussfessel im Haus seiner Familie auf Skaugum verbringen darf, wie norwegische Medien wie etwa «Se og hør» berichten.

Skaugum ist die Residenz des norwegischen Kronprinzen Haakon (52) und der Kronprinzessin Mette-Marit (52). Ob Marius bereits heute aus der Zelle entlassen wird, bleibt offen. Die Staatsanwaltschaft hat bis Dienstag um 12 Uhr Zeit, gegen das Urteil Berufung einzulegen – und laut «NTB» plant sie, genau das zu tun. Marius hingegen akzeptiert die Entscheidung des Gerichts, die für ihn eine Erleichterung darstellt.

Zuvor befürchtete man Wiederholungsgefahr

Mehrere Anträge auf Freilassung aus der U-Haft waren zuvor gescheitert. Grund: Fluchtgefahr und Verstösse gegen das Kontaktverbot. Marius soll seine Ex-Freundin, eines der mutmasslichen Opfer, mehrfach kontaktiert haben.

Vor Gericht beteuerte Marius laut «Dagbladet», dass keine Wiederholungsgefahr bestehe: «Ich sitze seit fast sechs Monaten deswegen im Gefängnis. Hätte es auch nur einen Hauch von Kontakt zwischen ihr und mir gegeben, hätte man mich sofort wieder festnehmen können. Ich kann nicht glauben, dass jemand denkt, dass ein Risiko eines Rückfalls besteht. Ich verstehe es nicht.»

Im Juni war er zu vier Jahren Gefängnis verurteilt worden. 

Die nächsten Wochen wird Marius im kleinen roten Einfamilienhaus auf dem Skaugum-Anwesen leben, welches ihm vom Kronprinzenpaar neu vermietet wurde. Mit der Fussfessel darf er das Gelände nicht verlassen, jedoch seine Mutter und Familie privat treffen. Kronprinzessin Mette-Marit, die sich von ihrer Lungentransplantation Mitte Juni erholt, wird ihn dort empfangen können.

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