Kronprinzessin Mette-Marit zerbricht an seinem Urteil
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Vergewaltiger Marius!Kronprinzessin Mette-Marit zerbricht am Urteil

Vier Jahre Gefängnis
So luxuriös könnte es Marius Borg Høiby im Knast haben

Marius Borg Høiby wurde zu vier Jahren Haft verurteilt. Sobald das Urteil rechtskräftig ist, wird er voraussichtlich ins Hochsicherheitsgefängnis Ila gebracht, in das er vergangene Woche verlegt wurde. Von hartem Knastleben ist dort aber wohl weniger die Rede.
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Marius Borg Høiby muss wahrscheinlich für vier Jahre ins Gefängnis.
Foto: Imago

Darum gehts

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  • Marius Borg Høiby (29) in 34 von 38 Anklagepunkten verurteilt
  • Strafe könnte er im Hochsicherheitsgefängnis Ila absitzen, Urteil nicht rechtskräftig
  • Gefängnis bietet Resozialisierung: Fortbildungen, drei Mahlzeiten, Freizeitmöglichkeiten

Das Urteil gegen Marius Borg Høiby (29) ist gefällt: Er muss für vier Jahre hinter Gitter. Der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit (52) stand zu Beginn des Jahres für sieben Wochen vor Gericht. Ihm wurden unter anderem häusliche Gewalt, Vergewaltigung in mehreren Fällen sowie diverse Drogen- und Verkehrsdelikte vorgeworfen.

Nun wurde er in rund 34 von 38 Anklagepunkten schuldig gesprochen. Noch ist das Urteil nicht rechtskräftig, das Anwaltsteam von Marius Borg Høiby sowie die Staatsanwaltschaft haben noch zwei Wochen Zeit, um Berufung einzulegen. Wird dies nicht getan oder die Frist verstreicht, wird der Älteste von Mette-Marit für vier Jahre weggesperrt.

Hand nach Ausraster gebrochen

Schon vor der Urteilsverkündung sorgte Høiby hinter Gittern für Aufsehen, wie «Bild» berichtet. Er soll in seiner Zelle die Beherrschung verloren haben. Der Vorfall ereignete sich, nachdem das Berufungsgericht Borgarting in der vergangenen Woche Marius’ Antrag auf Haftentlassung ablehnte. 

Laut einem Gefängnisbericht schlug er aus Wut mit der Faust gegen einen Schrank und brach sich dabei die rechte Hand. Die Verletzung war so schwer, dass er in die Notaufnahme gebracht werden musste. «Er wurde wütend und traurig. Er wollte lange nicht mit Beamten sprechen», heisst es weiter im Bericht. Sein rechter Arm sei danach blau gewesen.

Hochsicherheitsgefängnis beherbergt Massenmörder

Muss er seine Strafe tatsächlich antreten, könnte er sie im Hochsicherheitsgefängnis Ila verbüssen, in dem auch Massenmörder Anders Behring Breivik (47) einsass. Dorthin wurde Borg Høiby vergangene Woche verlegt, denn die Institution, in der er seine U-Haft bis anhin verbrachte, wird abgerissen. Ausserdem ist das Ila-Gefängnis näher an der Klinik, in der seine Mutter wegen einer schweren Lungenfibrose auf ein Spenderorgan wartet.

Sollte der 29-Jährige allerdings tatsächlich den norwegischen Palast gegen schwedische Gardinen eintauschen müssen, muss er sich trotzdem nicht von Wasser und Brot ernähren. Denn norwegische Gefängnisse legen wenig Wert darauf, ihre Insassen richtig zu bestrafen; sie fokussieren sich hauptsächlich auf Resozialisierung. So können sich die Straftäter auf ein Leben nach der Haft vorbereiten, und ihnen wird eine Chance gegeben, sich anschliessend gut in die Gesellschaft zu integrieren.

Drei Mahlzeiten am Tag, Fortbildungen und Freizeitangebote

Ein typischer Tag im Ila-Gefängnis sieht folgendermassen aus:

  • Aufstehen und Frühstück
  • Arbeit, Ausbildung oder andere verpflichtende Aktivitäten
  • Mittagspause
  • Fortsetzung von Arbeit, Schule oder Therapieprogramme
  • Freizeit am Nachmittag, etwa Sport, Musik, Fernsehen, Lesen, Gespräche und andere kreative Angebote
  • Abendessen
  • Einschliessen für die Nacht

Die Zellen sind einfach gehalten, es gibt ein eigenes Bett, einen Schreibtisch, einen Schrank, in vielen Fällen einen Fernseher und zum Teil sogar ein eigenes Badezimmer in der Zelle oder zumindest ein Waschbecken und eine Toilette. Dieser Standard wirkt im Vergleich zu so manchem Studentenwohnheim beinahe luxuriös. Mit den Freizeitangeboten und Fortbildungsmöglichkeiten könnte Marius Borg Høiby die Chance im Gefängnis nutzen, einen vernünftigen Beruf zu erlernen und sein Leben nach der Entlassung in geordnete Bahnen zu lenken.

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