Staatskasse muss herhalten
Marius Borg Høiby hat kein Geld für Schadensersatzzahlung

Marius Borg Høiby wartet derzeit in Untersuchungshaft auf das Urteil im grossen Prozess gegen ihn. Sollte es zu einer Verurteilung kommen, müsste er unter Umständen auch Schadensersatz zahlen. Das Geld dazu hat er allerdings nicht.
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Marius Borg Høiby liegt dem Staat nicht nur durch seine Untersuchungshaft auf der Tasche.
Foto: IMAGO/Bestimage

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Marius Borg Høiby sitzt wegen 40 Anklagepunkten bis Juni in U-Haft
  • Staatsanwalt fordert sieben Jahre Haft und 154'000 CHF Schadensersatz
  • Høiby ist mittellos, keine finanzielle Hilfe von royaler Familie
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Silja AndersRedaktorin People

Marius Borg Høiby (29) liegt den Steuerzahlern auf der Tasche. Derzeit sitzt er in Untersuchungshaft, wo er bis zur Verkündung des Urteils im Juni vorerst bleiben wird. Vor Gericht steht Høiby wegen insgesamt 40 Anklagepunkten, darunter häusliche Gewalt, Vergewaltigung in mehreren Fällen und Drogenmissbrauch.

Im Falle einer Verurteilung könnte ihm eine saftige Strafe drohen. Die Staatsanwaltschaft fordert sieben Jahre und sieben Monate Haft für den Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit (52). Ausserdem könnte ihm eine Schadenersatzzahlung an die Opfer in nicht unbedeutender Höhe blühen – 1,9 Millionen norwegische Kronen, das entspricht rund 154'000 Franken.

Marius Borg Høiby hat nicht genug Geld

Allerdings fehlen Marius Borg Høiby die finanziellen Mittel, um diese Zahlungen im Fall der Fälle ausführen zu können. Wie die Verteidigung von Høiby laut «Gala» erklärt, ist der 29-Jährige finanziell auf sich allein gestellt und erhält keine Unterstützung von seiner royalen Familie. Das heisst: Sollte Høiby zu einer Zahlung verurteilt werden, müsste er sich auf staatliche Hilfe verlassen – ein Rückgriff auf das königliche Vermögen steht offenbar nicht zur Debatte. Ob seine Familie später doch einspringt, bleibt ungewiss.

König stärkt seiner Schwiegertochter den Rücken

Während sich Marius Borg Høiby mit solchen Sorgen herumschlagen muss, geht es seiner Mutter, Kronprinzessin Mette-Marit, zusehends schlechter. Kürzlich wurde sie mit einem Sauerstoffgerät gesichtet. Bei einem Empfang des belgischen Königspaares am Dienstagabend glänzte sie aufgrund ihres gesundheitlichen Zustands mit Abwesenheit. König Harald (89) sagte laut NRK: «Unsere liebe Kronprinzessin wäre heute Abend sehr gerne hier gewesen. Leider kann sie aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen.» Mit diesem Satz stärkt der Monarch seiner Schwiegertochter den Rücken und sendet der Öffentlichkeit ein klares Signal: Er steht hinter Mette-Marit, trotz der vielen Skandale, die sich im Moment um sie ranken.

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