Ist es wegen Mette-Marit?
Marius Borg Høiby wurde in eine Klinik gebracht

Berichten zufolge wurde Mette-Marits Sohn Marius Borg Høiby, der sich seit Februar in U-Haft befindet, über Nacht ins Spital gebracht. Die Gründe dafür sind bisher nicht bekannt.
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Marius Borg Høiby soll die letzte Nacht im Spital verbracht haben.
Foto: keystone-sda.ch

Der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit (52) soll der norwegischen Zeitung «Se og Hør» zufolge aus dem Gefängnis geholt und in ein Spital in Ostnorwegen gebracht worden sein. Marius Borg Høiby (29) soll die Nacht dort verbracht haben. Es ist bislang nicht bekannt, was die Gründe für seinen Klinikaufenthalt waren. Ein Bild, das der Zeitung vorliegt, zeigt Høiby in Begleitung eines Polizisten vor der Klinik; er trägt dunkle Kleidung, eine schwarze Kappe und Kopfhörer.

Høibys Anwalt wollte sich gegenüber den norwegischen Medien nicht zu den Gründen für seinen Spitalbesuch äussern. «Dazu möchte ich keinen Kommentar abgeben», soll er laut «Se og Hør» gesagt haben. Die Frage, ob Høibys es etwas mit dem sich verschlechternden Gesundheitszustand seiner Mutter zu tun hat, ist bislang offen. Mette-Marit leidet an Lungenfibrose und soll eine neue Lunge erhalten. Ihr gesundheitlicher Zustand soll sich in den letzten Wochen verschlechtert haben. 

«Lag schlafend auf der Couch, weil sie keine Kraft hatte»

Vor dem Osloer Gericht äusserte sich Høiby zum Zustand seiner Mutter zuletzt so: «In einer Zeit wie dieser ist es sehr wichtig, als Familie zusammen zu sein. Nicht nur für meine Mutter, sondern auch für den Rest der Familie. Zu wissen, dass ich sie, während ich im Gefängnis in Oslo bin, einmal pro Woche besuchen kann. Die letzten beiden Male lag sie schlafend auf der Couch, weil sie keine Kraft mehr hatte.»

Dass Høiby nun das Gefängnis verlassen durfte, wo er seit Februar 2026 in U-Haft sitzt, kommt überraschend. Schliesslich wurde sein Antrag, aufgrund des Zustandes seiner Mutter vorzeitig aus der Haft entlassen zu werden, kürzlich abgelehnt. Jedoch wurde ihm zuletzt ein Freigang gewährt, um auf Gut Skaugum – dem Wohnsitz des Kronprinzenpaares – an einem Termin teilzunehmen, in dem er über den Gesundheitszustand seiner Mutter informiert wurde. 

Kurz vor der Urteilsverkündung

Das Ringen um die Entlassung aus der U-Haft findet nur wenige Tage vor der eigentlichen Urteilsverkündung im Fall Marius Borg Høiby statt. Am 15. Juni, also kommenden Montag, soll verkündet werden, zu wie vielen Jahren Haft der Skandalprinz verurteilt wird. Die Staatsanwaltschaft fordert sieben Jahre und sieben Monate, Høibys Anwälte halten rund eineinhalb Jahre Haft für angemessen. 

Der Prozess um Høiby, der insgesamt in 40 Punkten angeklagt wird, darunter vier Mal Vergewaltigung, ist nur eine von mehreren Tiefschlägen, die das norwegische Königshaus in den Vergangenen Monaten ereilten. Neben Mette-Marits Erkrankung werden ihr auch ihre Verbindungen zum verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) zum Verhängnis. 

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