Prinzessin Sofía und Prinz Sverre Magnus
Schweisst ihr Schicksal sie zusammen?

Prinzessin Sofía von Spanien und Prinz Sverre Magnus von Norwegen haben sich beide für ein Studium in Lissabon entschieden. Beide sind sogenannte «Spares» – Ersatz für ihre Thronfolger-Geschwister. Eine royale Schicksalsgemeinschaft in Lissabon, Paris und Berlin.
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Prinzessin Sofía von Spanien studiert seit Herbst 2025 in Lissabon Politikwissenschaften und internationale Beziehungen. Bald bekommt sie an der privaten Hochschule einen royalen Mitstudenten.
Foto: imago/PPE

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Prinzessin Sofía und Prinz Sverre Magnus studieren gemeinsam
  • Beide sind sogenannte «Spares» und besuchen das Forward College
  • Letzte Ehe zwischen spanischem und norwegischem Königshaus war vor 768 Jahren
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Flavia SchlittlerRoyal- und People-Expertin

Sie kennen das Schattendasein. Beide stehen hinter den Thronfolgern und haben sich für dasselbe College entschieden: Prinzessin Sofía von Spanien (19) und Prinz Sverre Magnus von Norwegen (20). Zufall oder Schicksal? Sie eint genau das, was sie von ihren Geschwistern unterscheidet.

Am Montagmorgen verkündete der norwegische Palast: Sverre Magnus beginnt im Herbst, am Forward College Betriebswirtschaft zu studieren. Sein Weg führt ihn erst nach Lissabon, dann Paris und Berlin.

Sie sprengen royale Ketten

Dass sich beide nicht für ein Studium in ihrem Heimatland entschieden haben, zeugt von ihrem gleichen Drang, die royalen Ketten zu sprengen. Portugals Hauptstadt kennt Prinzessin Sofía bereits sehr gut.

Die jüngere Tochter von König Felipe VI. (58) und Königin Letizia (53) startete im Herbst 2025 an derselben privaten Hochschule. Sie studiert Politikwissenschaften und internationale Beziehungen. Eine Schule, drei Städte mit einer ähnlichen Ausgangslage.

Denn beide sind «Spares» – zu Deutsch: Ersatz. Prinz Harry (41) machte den Begriff mit seiner Biografie «Spare» 2023 weltbekannt. Er beschreibt darin das Leben als jüngerer Bruder des Thronfolgers – als Ersatz, falls dem Erben etwas zustossen sollte.

Die gute Seite am Schattendasein

So geht es auch Sofía, der jüngeren Schwester von Kronprinzessin Leonor (20), der künftigen Königin Spaniens. Und Sverre Magnus, dem jüngeren Bruder von Prinzessin Ingrid Alexandra (22). Sie wird nach ihrem Vater, Kronprinz Haakon (53), Königin von Norwegen.

Das Schattendasein hat auch seine gute Seite für die Blaublüter: weniger Pflichten, mehr Freiheit. Vielleicht ist es genau diese Schicksalsgemeinschaft, die sie beide zusammenschweissen könnte. Begegnen können sie sich im Rahmen ihrer Studien immer wieder.

Marius Borg Høiby scheitert erneut

Der Montag brachte für Sverre Magnus noch eine zweite Schlagzeile: Während der Palast morgens sein Studium verkündete, scheiterte sein Halbbruder Marius Borg Høiby (29) mittags erneut mit seinem Antrag auf eine Lockerung der Haftbedingungen.

Der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit (52) wurde am 15. Juni zu vier Jahren Haft verurteilt. Das Gericht sprach ihn in zwei Fällen der Vergewaltigung schuldig. Zudem wurde er unter anderem wegen Gewalt gegen eine Ex-Freundin verurteilt. Er hat Berufung eingelegt.

Es geschah vor 768 Jahren

Bei all den Skandalen im norwegischen Königshaus bräuchten sie eine Liebesgeschichte wie diese: eine, bei der nicht der nächste Skandal vorprogrammiert ist. Sofía und Sverre Magnus wurden von klein auf darauf vorbereitet, Royals zu sein – und sich diplomatisch zu bewegen, ihre Worte abzuwägen und zu wissen, wann Zurückhaltung gefragt ist.

Auch historisch wäre eine Beziehung zwischen ihnen eine Sensation: Die letzte Eheverbindung zwischen den spanischen und norwegischen Königshäusern liegt 768 Jahre zurück. 1258 heiratete die norwegische Prinzessin Christina den kastilischen Infanten Philipp. Ob die nächste Liebesbeziehung zwischen den beiden Monarchien ansteht, wird sich zeigen.

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