War Trumps Besuch in Burger-Laden Ablenkung?
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Besuch kurz vor Angriffen:War Trumps Besuch in Burger-Laden Ablenkung?

Militär veröffentlicht Liste
Irans Elite – diese Personen wurden ausgeschaltet

Die USA und Israel haben dem Iran mit einer Geheimoperation einen schweren Schlag versetzt. Auf einen Schlag hat das Land wichtige Führer verloren.
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Wurde bei dem Angriff getötet: Irans Oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei.
Foto: AP

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • US-Israel-Angriff tötet Irans Führer Chamenei, Mousavi und Ahmadineschad in Teheran
  • Chameneis Tod markiert das Ende einer Ära und neue Eskalation
  • Mehr als 7000 Tote bei Protesten gegen Chamenei im Januar 2025
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Während US-Präsident Donald Trump (79) sich fröhlich in einem Fast-Food-Laden beim Burgeressen zeigte, lief Operation «Epic Fury» («Gewaltiger Zorn») bereits an. Kurz darauf schlugen Raketen im Iran ein – mit fatalen Folgen. Die Attacke war gemeinsam mit dem israelischen Militär IDF abgestimmt. Jetzt hat das IDF eine Liste veröffentlicht, die zeigt, welche wichtigen Männer eliminiert wurden. Auf der Liste befinden sich auch Personen, die bereits in der Vergangenheit ausgeschaltet wurden. Unter anderem in der Operation Midnight Hammer (auf Deutsch: Mitternachtshammer oder -schlag) im Jahr 2025.

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Laut US-Präsident Donald Trump wurden 48 Führungspersönlichkeiten des Irans schon getötet. «Niemand kann unseren Erfolg fassen, 48 Staatschefs sind auf einen Schlag weg. Und es geht rasant voran», sagte Trump zu Fox News. Wer unter den 48 Führungspersonen ist, bleibt unklar. 


Ali Chamenei (†86)

Er stand an der Spitze. Ajatollah Ali Chamenei war Irans oberster Führer. Als die erste Meldung über den Tod des 86-Jährigen die Runde machte, brachen viele in Teheran spontan in Jubel aus. Bewohner der iranischen Hauptstadt berichteten von Menschen, die vor Freude aus ihren Fenstern schrien.

Ajatollah Ali Chamenei war der oberste Führer des Iran.
Foto: IMAGO/Anadolu Agency

Nach innen regierte Chamenei mit harter Hand. Kritik an seiner Person wurde nicht geduldet, Proteste gegen das islamische Herrschaftssystem liess er wiederholt blutig niederschlagen. Bei den schwersten Massenprotesten seit Jahren wurden im Januar nach Angaben des Aktivistennetzwerks HRANA mehr als 7000 Menschen getötet. Ausgelöst worden waren die Demonstrationen durch die massive Wirtschaftskrise. Einer der Protestrufe galt Chamenei: «Tod dem Diktator».

Sein Tod markiert nicht nur das Ende einer Ära – sondern den Beginn einer neuen Eskalation in einer Region, die er wie kaum ein anderer geprägt hat. Wenn du mehr dazu wissen möchtest: Meine Kollegin Chiara Schlenz hat über Ali Chamenei ein ausführliches Porträt geschrieben.

Abdolrahim Mousavi (†65)

Der iranische Generalmajor war seit Juni 2025 Generalstabschef der Streitkräfte der Islamischen Republik Iran. Sein Vorgänger Mohammad Bagheri wurde ebenfalls bei einem israelischen Angriff im Sommer 2025 getötet. Schon bei dieser Attacke wurde Irans Elite ausgeschaltet. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, findest du hier einen Artikel dazu. 

Der iranische Generalmajor Abdolrahim Mousavi.
Foto: IMAGO/ZUMA Wire

Mahmud Ahmadineschad

Der ehemalige iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad ist bei einem Luftangriff in Teheran getötet worden. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Ilna befand sich der 69-Jährige zum Zeitpunkt des Angriffs gemeinsam mit Leibwächtern in seinem Haus im Osten der Hauptstadt.

Der ehemalige iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad.

Nach Angaben seiner Partei Dolate Bahar ist Ahmadinedschad aber noch am Leben. «Dolate Bahar gibt hiermit bekannt, dass die Berichte über den Märtyrertod von Dr. Ahmadinedschad bei den amerikanisch-israelischen Angriffen falsch sind», hiess es in einer Mitteilung auf der Internetseite der Partei. Welche der beiden Angaben richtig ist, konnte zunächst nicht unabhängig überprüft werden.

Ahmadinedschad führte den Iran von 2005 bis 2013. Zu Beginn galt er als Favorit des herrschenden schiitischen Klerus sowie der Hardliner und Konservativen im Parlament. Gegen Ende seiner Amtszeit wuchs die Kritik an seinem Kurs. Seine harte Linie in der Atompolitik löste internationale Sanktionen aus, die das Land in eine schwere Wirtschaftskrise führten.

Wegen seiner militärischen Drohungen gegen Israel sowie der Leugnung des Holocaust war der Iran international isoliert. Seine Unterstützer wandten sich immer mehr von ihm ab, selbst unter den Hardlinern war er am Ende seiner Amtszeit umstritten.

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