Netanyahu wendet sich an das iranische Volk
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Mit KI auf Farsi übersetzt:Netanyahu wendet sich an das iranische Volk

Erst Burger, dann Bomben
Hat Trump damit alle zum Narren gehalten?

Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben den tödlichen Angriff auf Irans obersten Führer Ali Chamenei ausgeführt. Dies nach einer exakt geplanten Geheimdienstoperation in Zusammenarbeit mit den USA – mit einer kleinen Last-Minute-Anpassung.
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Chamenei ist tot.
Foto: AP

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Israel tötete Ali Chamenei am 28. Februar in Teheran
  • CIA verfolgte Chamenei monatelang und lieferte entscheidende Informationen
  • In Teheran spontane Freude, Trump besuchte vor Angriff Burger-Laden in Texas
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Das israelische Militär gab bekannt, es habe am Samstag «den Obersten Führer des iranischen Terrorregimes eliminiert». Ali Chamenei sei in einer präzisen, grossangelegten Operation der israelischen Luftwaffe ausgeschaltet worden.

Diese beruhte auf exakten Geheimdienstinformationen. Getroffen wurde Chamenei während eines Treffens mit Führungspersonen, hiess es weiter in einer Mitteilung des israelischen Militärs.

CIA spürte Chamenei auf

Speziell die CIA hat laut einem Bericht der «New York Times» eine wichtige Rolle vor dem Angriff auf den obersten Führer gespielt. Die US-Zeitung berichtete unter Berufung auf mehrere nicht genannte Personen, die mit dem Einsatz vertraut sein sollen, der Auslandsgeheimdienst habe Chamenei über Monate verfolgt und dabei Kenntnisse über seine Aufenthaltsorte und Gewohnheiten erlangt.

Die CIA soll erfahren haben, dass am Samstagmorgen in einem Gebäudekomplex im Herzen Teherans ein Treffen hochrangiger iranischer Offizieller stattfinden sollte und sich Chamenei dort aufhalten würde. Daraufhin sollen die USA und Israel den Zeitpunkt ihrer Angriffe auf den Iran angepasst haben – ursprünglich sei laut dem Zeitungsbericht geplant gewesen, nachts anzugreifen.

Erst Burger, dann Bomben?

Was ebenfalls stutzen lässt: Nur Stunden vor dem Angriff besuchte Trump in Corpus Christi im US-Bundesstaat Texas einen Burger-Laden. Bilder zeigen den Republikaner strahlend an der Theke eines Fast-Food-Restaurants der Kette Whatabuger.

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Ob der Besuch zur Ablenkung diente, darüber lässt sich nur spekulieren. Der US-Präsident soll vor Ort noch gesagt haben, er bevorzuge «eine friedliche Lösung» in der Frage nach dem iranischem Atomprogramm. Nur kurze Zeit später hagelte es in Teheran erstmals Bomben nieder. 

Laut Medienberichten soll Trump sich nach dem Burger-Bankett auf den Weg zurück nach Mar-a-Lago gemacht haben. Auf seinem Programm soll als nächstes ein Besuch bei einem Charity-Event gestanden haben. Noch bevor er aber überhaupt zurück in Florida war, soll die Operation «Epic Fury» bereits gestartet haben.

Freude in Teheran

Zuerst verkündete Trump den Tod des iranischen Oberhaupts. «Chamenei, einer der bösartigsten Menschen der Geschichte, ist tot», schrieb der Republikaner auf seiner Plattform Truth Social.

Das sei die «grösste Chance für das iranische Volk, sein Land zurückzuerobern», betonte Trump. Er kündigte an, die Bombardierungen im Iran würden weitergehen, bis Frieden in der Region und in der ganzen Welt einkehre.

Bereits zuvor war nach Berichten über Chameneis Tod in Teheran spontan Jubel ausgebrochen. Bewohner der iranischen Hauptstadt berichteten von Menschen, die vor Freude aus ihren Fenstern schrien. Die Nachricht war unter anderem von iranischen Exilmedien verbreitet worden, die im Iran über Satellit empfangen werden können. Auf den Strassen waren Hupkonzerte zu hören.

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