Sein Team wurde aufgelöst
Technik-Spezialist hat seine Ski-Zukunft gerettet

Sam Maes war das Aushängeschild des Global Racing Skiteams. Nach dessen Auflösung stand der Belgier vor einer ungewissen sportlichen Zukunft. Nun hat er eine Lösung für die Fortsetzung seiner Karriere gefunden.
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Er hat sich dem US-Team angeschlossen – auch wenn er dessen Dress trägt, wird er weiter für Belgien fahren.
Foto: Instagram/Sam_Maes

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Das Global Racing Skiteam hat sich nach der letzten Saison aufgelöst
  • Die Zukunft von Aushängeschild Sam Maes war unklar
  • Nun darf der Belgier mit dem amerikanischen Technikteam trainieren
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Ramona BieriRedaktorin Sport

Mit der letzten Ski-Saison ist die Geschichte des Global Racing Skiteams zu Ende gegangen. 13 Jahre nachdem es Paul Epstein ins Leben gerufen hatte, wurde es aufgelöst.

Es war eine professionell geführte Trainingsgemeinschaft für internationale Athleten. Unterschlupf fand, wer aus einer kleinen Ski-Nation ohne die nötigen Verbandsstrukturen stammte oder sich nach verlorenem Kaderstatus zurückkämpfen wollte. Finanziert wurde das Team von den Fahrern selber.

Einer, der seit 2018 dem Team angehörte, ist Sam Maes (28). In der letzten Saison war der Belgier das Aushängeschild, fuhr im Riesenslalom mit den Rängen 6 (Schladming und Lillehammer) und 7 (Copper Mountain) seine Bestresultate heraus. Und stand nach dem Team-Aus vor einer ungewissen Zukunft. Denn aus finanzieller Sicht kam die Gründung eines Privatteams nicht infrage.

«Zeit für ein neues Kapitel»

Doch nun hat Maes eine Lösung gefunden. «Es ist Zeit für ein neues Kapitel», schreibt er auf Instagram zu einem Foto, das ihn in ungewohntem Renndress zeigt. Denn anstelle des Belgischen trägt er ein US-Amerikanisches. Und das nicht ohne Grund. Maes fügt an: «Zusammen mit den Jungs vom US-Skiteam den Berg unsicher machen.» 

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Er hat Unterschlupf in der amerikanischen Trainingsgruppe um River Radamus (28) gefunden. Wechselt er etwa die Nation? Maes beruhigt seine Fans sogleich: «Aber nicht falsch verstehen. Ich trete weiterhin mit Stolz für Belgien an. Immer.»

Dass er bei den Amerikanern gelandet ist, kommt nicht von ungefähr. Denn deren neuer Technik-Trainer ist Paul Epstein, den Maes von seinem Ex-Team bestens kennt. «Sam wird die gesamte Saison mit uns trainieren», so Epstein. «Das ist eine super Kooperation für beide Seiten.»

Auch Maes zeigt sich von seinem neuen Team begeistert. «Ich habe extrem viel Spass mit den Jungs», sagt er gegenüber skinews.ch. Das Level an Professionalität habe nochmals um einiges zugenommen. «Vor allem das individuelle Arbeiten macht Bock auf mehr.» Und wer weiss, vielleicht wird der Belgier derart davon beflügelt, dass er nächste Saison erstmals den Sprung aufs Weltcuppodest schafft.

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