Beendet
Riesenslalom
Copper Mt.
Copper Mt.
1.
Stefan Brennsteiner
Stefan Brennsteiner2:30.98
2.
Henrik Kristoffersen
Henrik Kristoffersen+0.95
3.
Filip Zubcic
Filip Zubcic+1.00
28.11.2025, 22:03 Uhr

Auf Wiedersehen!

Wir verabschieden uns vom Riesenslalom der Männer. Weiter geht es in Copper Mountain in den nächsten beiden Tagen mit den Rennen der Frauen. Wir sind dann wieder live dabei. Bis dann!

28.11.2025, 22:02 Uhr

Schlappe für Schweizer

Für die Schweizer lief es beim Ausfall ihres Topstars durchwachsen und am Ende konnte einzig Thomas Tumler auf Platz neun in die Top Ten fahren. Loïc Meillard wurde 18., Luca Aerni 19.

28.11.2025, 22:00 Uhr

Schmid macht 14 Plätze gut

Mit der zweitbesten Zeit im zweiten Durchgang 14 Plätze aufholen konnte Alexander Schmid aus dem deutschen Team, für den am Ende der zehnte Platz rausgesprungen war. Fabian Gratz konnte auf Platz 13 ebenfalls ein gutes Ergebnis mitnehmen. Anton Grammel beendet den Wettkampf als 19.

28.11.2025, 21:58 Uhr

Brennsteiner jubelt über ersten Sieg

"Yes!" Stefan Brennsteiner kommt völlig ausgepumpt unten an und schreit seine Freude frei heraus! Zum ersten Mal steht der Österreicher im Weltcup ganz oben auf dem Podest. Mit 0,95 Sekunden setzt er sich am Ende deutlich gegen Henrik Kristoffersen durch. Filip Zubcic machte im Finaldurchgang zehn Plätze gut und komplettiert als Dritter das Podest. Marco Schwarz wird knapp dahinter Vierter. Patrick Feurstein wird 17. Für Joshua Sturm und Raphael Haaser reicht es zu den Plätzen 24 und 25.

28.11.2025, 21:56 Uhr

Stefan Brennsteiner (AUT)

Stefan Brennsteiner oder Henrik Kristoffersen. Wer sichert sich den Sieg beim zweiten Riesenslalom der Saison? 0,80 Sekunden Vorsprung nimmt Brennsteiner mit auf die Reise. Reicht das gegen den norwegischen Superstar? Brennsteiner beginnt richtig stark, baut seinen Vorsprung sogar auf über eine Sekunde auf, ehe es in den en letzten Teil geht. Das sollte sich doch ausgehen und es geht sich aus! Brennsteiner setzt sich souverän durch und feiert seinen ersten Sieg im Weltcup!

28.11.2025, 21:52 Uhr

Žan Kranjec (SLO)

Wie ergeht es Žan Kranjec? Kann er das Podest halten und fällt auch er noch zurück? Im oberen Bereich verliert er viel Zeit und jetzt heisst es für ihn, keine Fehler mehr machen, wenn es noch das Podest werden soll. Kranjec ist zunächst gut dran, lässt aber dann ganz unten mit einem Patzer doch noch mal liegen und wird Fünfter.

28.11.2025, 21:49 Uhr

Thomas Tumler (SUI)

Thomas Tumler ergeht es ähnlich und auch er scheint im letzten Teil nicht mehr mitgehen zu können. Sobald es aus dem Steilhang geht, ist sein Vorsprung weg und er ordnet sich vor Schmid auf Platz sieben ein.

28.11.2025, 21:47 Uhr

Lucas Pinheiro Braathen (BRA)

Was kann Lucas Pinheiro Braathen gegen seinen früheren Teamkollegen dagegensetzen? Er startet gut, baut seinen Vorsprung auf, hat auf dem langen Zug unten raus aber Schwierigkeiten, wird unruhig und verliert richtig an Zeit! Pinheiro Braathen fällt auf Platz sieben zurück!

28.11.2025, 21:45 Uhr

Henrik Kristoffersen (NOR)

Inzwischen sollte oben angekommen sein, dass die Piste und die Sicht nicht mehr optimal sind, hinzu kommt auffrischender Wind. Wie kommt Henrik Kristoffersen damit zurecht? Der Norweger zeigt sich lockerer als im ersten Durchgang, hält seinen Vorsprung, muss aber vor dem letzten Abschnitt ebenfalls mächtig einbüssen. Hält er sich trotzdem an der Spitze? Ja, wenn auch knapp mit 0,05 Sekunden!

28.11.2025, 21:42 Uhr

Raphael Haaser (AUT)

Raphael Haaser ist richtig am Limit unterwegs und dadurch lässt er dann früh, richtig viel liegen. Haaser kann seine gute Ausgangslage nicht nutzen und scheint ebenfalls mit sich und der Piste zu kämpfen. Er fällt auf Platz 20 zurück!

Schweizer Riesen-Serie reisst
Trumpf Tumler sticht nach Odermatt-Out nicht

Schon früh gibts für die Schweizer einen Dämpfer. Marco Odermatt scheidet im ersten Lauf aus. Trotzdem liegt ein Podestplatz in der Luft. Doch Thomas Tumler kann Zwischenrang 3 nicht verteidigen.
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Thomas Tumler kann den Podestkurs im zweiten Lauf nicht halten.
Foto: Sven Thomann

Das Podest

1. Stefan Brennsteiner (Ö) 1:13,27
2. Henrik Kristoffersen (No) +0,95
3. Filip Zubcic (Kro) +1,00

Das Rennen

Thomas Tumler hat schon mehrfach bewiesen, dass ihm der Schnee bei den US-Rennen liegt. 2018 fuhr er in Beaver Creek als Dritter erstmals aufs Podest, letztes Jahr feierte er an gleicher Stätte seinen ersten Weltcupsieg. Und auch in Copper Mountain ist er zur Halbzeit vorne dabei. Als Dritter hat er das Podest im Visier. Das gilt auch für Loïc Meillard, der mit einer halben Sekunde Rückstand auf Tumler in Schlagdistanz zum Treppchen liegt. Die beiden müssen für die Schweiz die Kohlen aus dem Feuer holen – denn Teamkollege Marco Odermatt scheidet im ersten Lauf aus.

Meillard gelingt das nicht. Er startet im zweiten Lauf zwar stark, fährt ein schönes Polster heraus. Doch dann geht ihm die Puste aus, im zweiten Teil kann er nicht mehr mithalten. Und fällt weit zurück. Damit wartet er weiter auf den Befreiungsschlag. Bleibt nur noch Trumpf Tumler. Und auch der sticht nicht. Oben ist er noch voll dabei, doch dann muss auch er abreissen lassen. Und muss sich mit einem Top-10-Platz begnügen. Damit reisst eine Schweizer Serie. Zuletzt stand neunmal mindestens einer auf dem Riesen-Podest. Dieses Mal steigen da andere rauf.

Allen voran Stefan Brennsteiner. Schon zur Halbzeit in Führung lässt sich der Österreicher den ersten Weltcupsieg nicht mehr nehmen. Er deklassiert die Konkurrenz – und macht sich mit 34 Jahren zum viertältesten Sieger eines Riesenslaloms. Nur Didier Cuche, Thomas Tumler und Thomas Fanara waren älter. Mit ihm steigen Henrik Kristoffersen und Filip Zubcic aufs Podest.

Die Schweizer

9. Thomas Tumler +1,58
18. Loïc Meillard +2,36
19. Luca Aerni +2,38
DNF1: Marco Odermatt, Lenz Hächler
Den 2. Lauf verpassen: 33. Fadri Janutin +3,18, 44. Sandro Zurbrügg +4,45, 45. Livio Simonet +4,70

Im ersten Lauf verschläft Luca Aerni den Start etwas. Dennoch qualifiziert er sich als 22. problemlos für den zweiten Lauf. Erneut zeigt er eine solide Fahrt, aber der letzte Angriff fehlt. So wirds nichts mit der zwischenzeitlichen Führung. Dennoch schneidet er am Ende besser ab als beim Saisonauftakt in Sölden (Ö), als er 30. wurde.

Marco Odermatt ist richtig schnell unterwegs. Alle Zwischenzeiten leuchten grün auf. Und dann das. Er rutscht auf dem Innenski weg und scheidet aus. Ebenfalls im ersten Lauf nicht ins Ziel kommt Lenz Hächler.

13 Hundertstel – die fehlen Fadri Janutin, um im zweiten Lauf dabei zu sein. Letztmals hat er sich im Dezember 2024 in Alta Badia (It) für die Entscheidung qualifiziert. Neben ihm handeln sich auch Sandro Zurbrügg und Livio Simonet einen zu grossen Rückstand ein.

Das gab zu reden

Marco Odermatt zeigt den besten Saisonstart seiner Karriere. Den Riesenslalom in Sölden (Ö) und den Super-G in Copper Mountain gewinnt er – noch nie hat er seine ersten beiden Rennen gewonnen. Auch im Riesenslalom ist er auf dem besten Weg, eine gute Grundlage für den Sieg-Hattrick zu schaffen. Er ist schnell unterwegs, hat die Bestzeit im Visier – und dann das. Odermatt rutscht auf dem Innenski weg und scheidet aus. Bitter. Auch wenn Odermatt gegenüber SRF sagt: «Komischerweise bin ich nicht verärgert.» Wieso, erfährst du hier. Mit dem Ausscheiden reisst auch eine Serie. In den letzten acht Riesenslaloms stand Odermatt immer auf dem Podest. Viermal siegte er, je zweimal wurde er Zweiter und Dritter. Nun gilt sein Fokus der Erholung. «Und dann in Beaver Creek wieder Vollgas.»

Odermatt scheidet in Copper Mountain aus
0:30
Auf dem Weg zur Bestzeit:Odermatt scheidet in Copper Mountain aus

Das gab zu reden II

In Sölden (Ö) standen Marco Odermatt, Marco Schwarz und Atle Lie McGrath gemeinsam auf dem Podest. An diese Leistung kann das Trio im ersten Lauf nicht ganz anknüpfen. Sieger Odermatt scheidet nach starken Zwischenzeiten aus. Der Drittplatzierte McGrath büsst 3,78 Sekunden auf die Bestzeit ein. Der 40. Platz reicht nicht, um noch ein zweites Mal fahren zu dürfen. Einzig Schwarz darf noch einmal ran. Als Halbzeit-Neunter liegt er 1,03 Sekunden hinter seinem österreichischen Landsmann Stefan Brennsteiner. Er hat das Rennen eröffnet – nach dem ersten Lauf führt die Startnummer 1, vor der 2 (Zan Kranjec) und der 3 (Thomas Tumler). Am Ende ist Brennsteiner der einzige, der seinen Platz verteidigen kann. Und weil sich Schwarz zwar verbessert, aber das Podest um zwei Hundertstel verpasst, stehen drei andere Athleten erstmals in dieser Saison auf dem Riesen-Treppchen.

Das gab zu reden III

Vor dem Rennen geht der Schweizer Riesenslalom-Co-Trainer Renzo Valsecchi davon aus, «dass wir in diesem Rennen eine Laufzeit zwischen 1 Minute 10 und einer Minute 15 haben werden». Mit seiner Schätzung liegt er gar nicht mal so falsch. Halbzeit-Leader Stefan Brennsteiner kommt im ersten Lauf nach 1:13,27 im Ziel an. Und ist damit knapp sechs Sekunden länger unterwegs als Marco Odermatt am Donnerstag bei seiner Siegfahrt im Super-G.

Die Stimmen gegenüber SRF

Thomas Tumler: «Es ist komisch, ich darf nicht nach Gefühl gehen. Im ersten Lauf war es miserabel und ich war Dritter. Im zweiten Lauf dachte ich, das reicht für die Führung. Dass ich dann Siebter im Ziel war, das hat schon weh getan. Ich dachte, ich habe mehr Zug auf dem Ski und konnte die Technik besser auf den Schnee setzen. Der Schnee war anders als etwa in Beaver Creek, aber trotzdem so, wie ich ihn mag. Der zweite Lauf mit dem drehenden Kurs ist mir nicht so entgegengekommen. Schlussendlich muss man alles fahren können – das ist mir nicht gelungen.»

Luca Aerni: «Ich hatte in beiden Läufen gute Abschnitte. Wenn ich die jetzt noch zusammen tue – ich fühle mich gut auf den Ski. Grundsätzlich bin ich auf dem richtigen Weg. Ich musste weniger kämpfen als in Sölden.»

Loïc Meillard: «Mein erster Gedanke im Ziel war, dass es nicht so schlecht war. Am Ende gab es keinen Speed und ich habe keine Antwort wieso und was ich zu tun habe. In diesem Lauf hatte niemand ein gutes Gefühl – es war langsam und drehend. Ich habe alles probiert, hatte das Gefühl, es sei okay. Am Ende aber offenbar gar nicht. Nun werde ich das analysieren und weiter arbeiten.»

Die Bedingungen

Strahlend blauer Himmel über Copper Mountain und Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt. Die Bedingungen könnten kaum besser sein. Trotzdem ist das Rennen für die Athleten eine besondere Herausforderung. Nicht nur, weil die Riesen-Strecke in Copper Mountain zu den längsten im Weltcup gehört, sondern auch, weil der Start auf über 3000 und das Ziel auf rund 2900 Meter über Meer liegt.

So gehts weiter

Die Ski-Cracks verlassen Copper Mountain in Richtung Beaver Creek. Dort steht, nachdem die für Donnerstag vorgesehene Abfahrt wegen Schneemangels abgesagt wurde, ein Triple auf dem Programm. In einer Woche findet die erste Abfahrt des Winters statt, gefolgt von einem Super-G und dem nächsten Riesenslalom zum Abschluss.

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