Nur 15 Minuten pro Tag: Blanc (22) will keinen Instagram-Exzess
Ski-Talent setzt sich Social-Media-Limit

Malorie Blanc (22) ist die Walliser Speed-Hoffnung, die lieber Ruhe statt Rummel sucht. Nach ihrem Super-G-Erfolg in Crans-Montana konzentriert sie sich in Kvitfjell auf Technik und Disziplin. Social Media bleiben für sie Nebensache.
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Malorie Blanc setzt zu einem letzten Höhenflug an: In Kvitfjell (No) steigt das Weltcupfinale der Speed-Frauen.
Foto: BENJAMIN SOLAND

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Malorie Blanc (22) setzt auf Social-Media-Begrenzung und Ruhe in Kvitfjell
  • Blanc setzt ein 15-Minuten-Zeitlimit auf Instagram für mehr Kreativität
  • Im Super-G sprang Blanc in der Disziplinenwertung von Platz 25 auf 8
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Lindsey Vonn (41) jubelt, weint, quält sich. Alles auf Social Media – seit Wochen, Monaten, Jahren. «Es fehlt nur noch die Live-Übertragung ihrer Operation», hiess es zuletzt im Après-Ski-Podcast von Blick. Tatsächlich scheint es kaum ein Thema zu geben, das die derzeit verletzte Speed-Königin auslässt. 3,6 Millionen Menschen folgen ihr auf Instagram.

Für Malorie Blanc (22) wäre das nichts. «Ich tue mich immer wieder schwer damit, überhaupt etwas zu posten. Erstens habe ich nicht so oft Lust dazu, und zweitens möchte ich auch nicht alles aus meinem Privatleben preisgeben», so die Walliser Speed-Hoffnung. Sie hat im Vergleich mit Vonn nicht einmal ein Hundertstel der Follower (31’000).

Das kränkt sie überhaupt nicht. Gleichzeitig ist ihr bewusst, dass Sponsoren glücklich sind, wenn sie ihre Marke auf den Social-Media-Kanälen bewirbt. «Aber Druck macht niemand», so Blanc.

Dank ihrem Super-G-Sieg in Crans-Montana VS Ende Januar schnellten nicht nur die Anmeldungen für Blancs Fanclub in die Höhe, sondern auch die Anzahl der Follower. Der Rummel war gross. «Das hat mehr Energie gekostet, als ich dachte», so Blanc. Umso mehr geniesst sie die Ruhe in Kvitfjell (No), wo das Weltcupfinale stattfindet. Hier gibt es im Vergleich zu Crans-Montana nur einen Bruchteil der Zuschauer.

«Machen etwas Kreativeres»

Blanc ist kein Social-Media-Muffel. Im Gegenteil: Sie kennt das Suchtpotenzial. «Ich war auch schon lange drauf. Danach habe ich mich gefragt: Was habe ich nun gelernt? Häufig war es nur wenig.»

Genau darum hat sie ein 15-Minuten-Zeitlimit auf dem Smartphone eingestellt. Genau so wie Zimmerkollegin Janine Schmitt (25). «Danach legen wir das Handy weg und machen etwas Kreativeres», so Blanc. 

Probleme in der Abfahrt, Steigerung im Super-G

In Kvitfjell will Blanc die Saison gut abschliessen. In der Abfahrt bleibt das schwierig: Sie kämpft mit dem Gleiten und den langen Kurven.

Im Super-G sieht es besser aus. Dort spielt sie ihre Technik aus. In der Disziplinenwertung machte sie einen Sprung von Platz 25 auf 8. Und vielleicht postet sie nach einem Topresultat doch etwas auf Instagram.

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