Darum gehts
- Miha Hrobat beim Abfahrtstraining in Kvitfjell am schnellsten unterwegs
- Warme Temperaturen erfordern Salz auf der Piste, Schnee knapp
- Odermatt Rang 15, von Allmen letzter unter 24 Startern
Die Bestzeit im ersten Abfahrtstraining für den Weltcup-Final in Kvitfjell setzt der Slowene Miha Hrobat (31). Von den sieben Schweizern fährt Stefan Rogentin (31) am schnellsten, während Marco Odermatt (28) und Olympiasieger Franjo von Allmen (24) das Training noch gemächlicher in Angriff nehmen. Neben den Leistungen der Fahrer stehen aber besonders die Schneeverhältnisse in Lillehammer im Fokus.
Es ist sehr warm in Kvitfjell. Um den Schnee kompakt zu halten, wurde Salz auf die Piste gestreut. Dies bestätigt der Renndirektor Marcus Waldner auf Instagram. Ohnehin überwiegt auf den Bildern aus Norwegen die Farbe Grün, lediglich die Rennstrecke sticht in Weiss heraus. Könnte diese Situation für eine Überraschung am Weltcup-Final kommenden Samstag sorgen?
Marco Odermatt möchte es darauf ankommen lassen. Er plädiert für eine Absage des zweiten Trainings, das am Freitag vorgesehen wäre. «Es ist so langsam, dass es kein weiteres Training braucht. Darum wäre es besser, wenn man die Piste fürs Rennen schonen würde», sagt der Schweizer gegenüber Blick.
Zumindest nach dem ersten Training steht fest, dass sich hinter Miha Hrobat auch der Kanadier Cameron Alexander (28) auf Platz 2 und Italiener Florian Schieder (30) in den warmen Verhältnissen wohl fühlen. Marco Odermatt belegt nach dem Training den 15. Rang und Franjo von Allmen fährt von allen 24 Startern am langsamsten.
Im Weltcup-Final am Samstag wird sich zeigen wie die Schweizer mit den Bedingungen umgehen werden und ob von Allmen den 2. Platz in der Abfahrts-Gesamtklassierung hinter Odermatt behaupten kann.