Ski-News im Ticker
Drei Schweizer Abfahrer kämpfen um zwei Olympia-Startplätze

Du bist ein Ski-Fan? Dann ist dieser Ticker der genau richtige Ort für dich. Hier findest du News und Storys rund um den Ski-Weltcup – auf und abseits der Piste.
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15:47 Uhr

Trio kämpft um zwei Tickets für Olympia-Abfahrt

Wenn am kommenden Samstag die besten Abfahrer der Welt um die Olympia-Medaillen kämpfen, werden Marco Odermatt und Franjo von Allmen sicher mit dabei sein: Die beiden Schweizer Teamleader sind gesetzt, wie Swiss-Ski entschieden hat. Damit fahren Alexis Monney, Niels Hintermann und Stefan Rogentin in den Trainings (ab Mittwoch) um die beiden verbleibenden Tickets. Pro Nation dürfen maximal vier Fahrer die Olympia-Abfahrt bestreiten.

Stefan Rogentin (l.) und Alexis Monney kämpfen um die Olympia-Plätze in der Abfahrt, Franjo von Allmen (r.) ist bereits gesetzt.
Foto: Sven Thomann
13:00 Uhr

Hirscher gewinnt Rechtsstreit um Van-Deer-Logo

Rekord-Gesamtweltcupsieger Marcel Hirscher (36) und Red Bull lagen wegen ihrer Skimarke Van Deer im jahrelangen Rechtsstreit mit der FIS. Der Weltskiverband hatte das Logo verboten, da der Bulle im Design zu stark an den Energy-Drink-Konzern erinnere und dadurch gegen Regeln zur Ausrüstung und Werbung verstosse. So musste das Logo bislang abgeklebt werden – bis jetzt.

Der österreichische Oberste Gerichtshof (OGH) hat nun Red Bull und Hirscher recht gegeben, weshalb der Weltskiverband das Bullen-Logo akzeptieren muss. Wie österreichische Medien, darunter der «Standard» berichten, habe die FIS «nicht ausreichend» erklären können, was sie mit dem Verbot bezwecken wolle. Zudem stelle das Verbot «eine Beeinträchtigung des freien Wettbewerbs» dar, die «nicht gerechtfertigt» sei.

Der rote Bulle im Logo von Van Deer darf auch künftig auf dem Ski von Henrik Kristoffersen bleiben.
Foto: Getty Images

Beim Entscheid handelt es sich um eine einstweilige Verfügung, wodurch Van-Deer-Athleten wie Henrik Kristoffersen (31) künftig das Logo auf den Ski zeigen darf, wie es der Norweger bereits in Schladming getan hat (s. Bild oben). Das Hauptverfahren könnte allerdings noch weitergeführt werden, heisst es im Bericht.

31.01.2026, 18:26 Uhr

Sejersted bangt um Olympia

Der Norweger Adrian Smiseth Sejersted (31) ist beim Abfahrtstraining in Crans-Montana gestürzt und hat sich an der rechten Schulter verletzt. Untersuchungen am Nachmittag ergaben eine Teilausrenkung des Schultergelenkes. Weitere schwerwiegende Verletzungen liegen aktuell nicht vor.

Der zurzeit beste norwegische Speed-Spezialist zeigt sich optimistisch und hofft auf eine Teilnahme an den Olympischen Spielen. «Die Situation wird täglich neu bewertet», wie Mannschaftsarzt Trond Floberghagen erklärt.

Sejersted nach seinem Trainingssturz in Crans-Montana.
Foto: keystone-sda.ch

Sejersted hatte in seiner Karriere bereits mehrfach mit Verletzungen zu kämpfen, zuletzt beendete im Februar 2024 eine schwere Schulterverletzung seine Saison. In Kitzbühel überzeugte Sejersted noch mit Rang fünf im Super-G.

31.01.2026, 15:59 Uhr

Monsen meldet sich nach Sturz zu Wort

Marte Monsen (26) meldet sich einen Tag nach ihrem üblen Sturz bei der nach sechs Fahrerinnen abgebrochenen Abfahrt in Crans-Montana auf Instagram zu Wort. «Habe gestern das Netz getestet, würde es nicht empfehlen», schreibt die Norwegerin mit einem Augenzwinkern. Sie bedankt sich bei allen, die ihr geholfen haben, den Sturz «sicher zu überstehen».

Schwerere Verletzungen im Gesicht oder am Kopf hatte sie sich beim Abflug nicht zugezogen, wie der norwegische Teamarzt bereits am Freitag bestätigte. Sie habe derzeit aber mit einer Gehirnerschütterung zu kämpfen. Dazu kommen Schmerzen am Knie, weswegen sie bald nach Norwegen zurückkehren werde, um sich weiteren Tests zu unterziehen.

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31.01.2026, 14:57 Uhr

Franjo von Allmen will nicht Taktieren

Nach dem ersten und einzigen Abfahrtstraining der Männer in Crans-Montana ist Franjo von Allmen (24) grundsätzlich zufrieden, auch wenn noch nicht alles ganz nach Wunsch verlief. Der Berner ist bekannt für seine wilden Ritte auf den Speed-Strecken des Weltcups. Gibts auch im Wallis einen solchen? Möglich, denn trotz der in einer Woche anstehenden Olympia-Abfahrt will er nicht taktieren: «Jedes Rennen ist wichtig.»

Von Allmen hält nichts von Taktieren vor Olympia-Abfahrt
1:19
«Jedes Rennen ist wichtig»:Von Allmen hält nichts von Taktieren vor Olympia-Abfahrt

Marco Odermatt (28) räumt sich – auf bescheidene Art und Weise – gute Chancen auf einen Heim-Sieg ein: «Ich glaube, ich kann mich schon zu den Favoriten zählen.»

«Ich glaube, ich kann mich schon zu den Favoriten zählen»
1:57
Odermatt vor Heim-Abfahrt:«Ich glaube, ich kann mich schon zu den Favoriten zählen»
31.01.2026, 09:22 Uhr

Schreckmoment für Kitzbühel-Sieger

Schrecksekunde für Kitzbühel-Sieger Giovanni Franzoni (24) im Abfahrtstraining von Crans-Montana VS. Nach einem Sprung treibt es ihn bis zum Netz – mit Glück und Können verhindert der Italiener einen ganz schlimmen Sturz. Danach erreicht er das Ziel sicher.

«Ich habe es geschafft, bis zum Schluss einen klaren Kopf zu behalten – obwohl ich durch einen Fehler mit den Skiern auf den Netzen gelandet bin», sagt Franzoni nach dem Training. Letztes Jahr sei er in Crans-Montana schlecht gefahren, aber er lerne die Piste besser zu verstehen. «In den Abschnitten, in denen ich keine Fehler gemacht habe, habe ich mich gut geschlagen. Deshalb bin ich zuversichtlich für morgen.»

Franzoni rettet sich bei Ausflug ins Netz mirakulös
0:25
Schreckmoment im Training:Franzoni rettet sich bei Ausflug ins Netz mirakulös
30.01.2026, 17:58 Uhr

Marte Monsen kommt bei Crans-Montana-Sturz glimpflich davon

Entwarnung bei Marte Monsen (26) nach ihrem heftigen Abflug im Zielhang bei der​​ nach sechs Fahrerinnen abgebrochenen Abfahrt in Crans-Montana​​. Wie der norwegische Teamarzt im Verlauf des Abends bestätigt, ist Monsen den Umständen entsprechend glimpflich davon gekommen. Bisherige Untersuchungen haben keine Verletzung im Gesicht oder am Kopf ergeben. Sie sei guten Mutes und erhole sich nun im Hotel von den Strapazen.

Die Norwegerin leidet allerdings an Schmerzen im Knie, genauere Untersuchungen in Norwegen sollen das Ausmass der Verletzung zeigen. Wann sie auf die Skipisten zurückkehren kann, ist deshalb noch offen.

Marte Monsen verliert bei ihrem Crans-Montana-Sturz ihren Helm, kommt aber glimpflich davon.
Foto: IMAGO/ZUMA Press Wire
30.01.2026, 13:50 Uhr

Kein Männer-Training in Crans-Montana

Nachdem die ​Abfahrt der Frauen in Crans-Montana VS nach sechs Athletinnen abgebrochen​ wurde, findet auch das Training der Männer am Freitag nicht statt. Zunächst wird es zeitlich noch etwas nach hinten geschoben, dann zwingt Nebel die Organisatoren zur Absage. 

Die Männer bestreiten am Sonntag als letztes Rennen vor Olympia eine Abfahrt (11 Uhr). Diese kann allerdings nur durchgeführt werden, wenn davor mindestens ein Training stattfindet. Die letzte Chance dafür ist am Samstag. Von Anfang an waren die beiden Trainings für Freitag und Samstag vorgesehen.

Die Männer können am Freitag in Crans-Montana nicht trainieren.
Foto: keystone-sda.ch
29.01.2026, 17:23 Uhr

Wetter-Sorgen in Crans-Montana

Die Wetteraussichten für die Abfahrt der Frauen in Crans-Montana am Freitag sind schlecht. Beim Start um 10 Uhr erwarten die lokalen Meteorologen Nebel und schlechte Sicht. «Es sieht nicht gut aus», sagt FIS-Renndirektor Peter Gerdol. «Aber wir versuchen alles. Sicher ist, dass eine Verschiebung wenig bringt – denn danach kommt eine Front mit Schneefall.»

Was das für das erste Abfahrtstraining der Männer (geplant um 12:00 Uhr) heisst? Gut möglich, dass Franjo von Allmen und Co. nicht zum Zug kommen werden. Immerhin: Für Samstag (Super-G der Frauen und Abfahrtstraining der Männer) und Sonntag (Abfahrt der Männer) sind die Wetteraussichten besser.

Sicher ist: Sollte die Frauen-Abfahrt am Freitag abgesagt werden, wird sie nicht auf Sonntag verschoben, sondern – wenn überhaupt – nach den Olympischen Spielen nachgeholt.

FIS-Renndirektor Peter Gerdol blickt mit Sorgen auf das Wetter in Crans-Montana.
Foto: freshfocus
29.01.2026, 13:41 Uhr

Crans-Boss Défago trotz Neuschnee optimistisch

15 bis 20 cm Neuschnee – die Organisatoren der Weltcuprennen von Crans-Montana haben alle Hände voll zu tun. Insbesondere, weil in diesem Jahr die Männer und Frauen im Wallis fahren und die Helfer auf zwei Pisten aufgeteilt werden. «Die Entscheidung, an beiden Pisten zu arbeiten, ist richtig. Spielt das Wetter mit, gibts morgen super Bilder», sagt Abfahrts-Olympiasieger und OK-Chef Didier Défago (48) zu Blick. Dass auf Instagram Helfer gesucht werden, sei im Hinblick auf die WM im nächsten Jahr geschehen, sagt Défago: «Für dieses Jahr haben wir genügend Leute. Aber die meisten können nur eine Woche helfen. Und an der WM müssen wir zwei Wochen abdecken.»

Crans-Montana-Boss Défago über Wetter-Sorgen
1:12
Heimrennen in Gefahr?Crans-Montana-Boss Défago über Wetter-Sorgen
29.01.2026, 09:29 Uhr

Training in Crans-Montana abgesagt

Das für Donnerstag geplante zweite Abfahrts-Training der Frauen in Crans-Montana ist abgesagt. Die Organisatoren wollen stattdessen die Piste fürs erste Rennen am Freitag vorbereiten. Im WM-Ort von 2027 stehen für die Frauen eine Abfahrt (Freitag) sowie ein Super-G (Samstag) auf dem Programm. Die Männer fahren am Sonntag eine Abfahrt, für die am Freitag erstmals trainiert werden soll.

Für Delia Durrer und Co. entfällt das zweite Training in Crans-Montana.
Foto: Getty Images
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