Ski-News im Ticker
Shiffrin packt plötzlich die Super-G-Ski aus

Du bist ein Ski-Fan? Dann ist dieser Ticker der genau richtige Ort für dich. Hier findest du News und Storys rund um den Ski-Weltcup – auf und abseits der Piste.
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06.03.2026, 16:29 Uhr

Shiffrin startet im Super-G von Val di Fassa

Gemäss Blick-Infos dürfte Ski-Superstar Mikaela Shiffrin (30, USA) am Sonntag beim Super-G in Val die Fassa an den Start gehen. Sie trainiert seit zwei Tagen in Italien auf den langen Ski.

Eine Reaktion auf das kleiner werdende Polster im Gesamtweltcup? Emma Aicher (22, De) holte bei der ersten Abfahrt als zweite 80 Punkte und hat im Kampf um die grosse Kristallkugel nur noch 139 Zähler Rückstand.

Bereits am Samstag bei der zweiten Abfahrt könnte die Deutsche weiter Boden gutmachen. Inklusive Weltcupfinal stehen noch acht Rennen auf dem Programm – Aicher dürfte sie allesamt bestreiten, Super-Technikerin Shiffrin dagegen eher fünf oder sechs.

Mikaela Shiffrin will sich den Gesamtweltcup sichern.
Foto: IMAGO/Imagn Images
06.03.2026, 12:32 Uhr

Ösi-Star meldet sich aus dem Spitalbett

Vor zwei Tagen hat Manuel Feller (33) mitgeteilt, dass er seine Saison vorzeitig beendet. «Nach den Olympischen Spielen haben mir Körper und Geist klar signalisiert, dass jetzt der Zeitpunkt für eine Pause gekommen ist», begründet der Österreicher seinen Entscheid. Er hat im laufenden Winter nicht nur mit körperlichen, sondern auch mit mentalen ​Problemen zu kämpfen gehabt.​ Gleichzeitig verkündet der Sieger des Kitzbühel-Slaloms, dass er die Pause nutzen wird, «um mich einer Rückenoperation und höchstwahrscheinlich einer Operation meiner Leistenhernie zu unterziehen.»

Auf die Worte lässt Feller Taten folgen. Am Freitagmorgen meldet er sich aus dem Spitalbett. «Die Operation ist gut gelaufen», teilt er mit Daumen hoch mit. Und bedankt sich gleichzeitig für die vielen netten Nachrichten, die ihn offenbar in den letzten Tagen erreicht haben.

Ist am Freitag operiert worden: Manuel Feller.
05.03.2026, 11:32 Uhr

Hählen verzichtet auf Abfahrten

Vor zwei Tagen hat Joana Hählen (34) angekündigt, ​dass sie mit dieser Saison ihre Karriere beenden wird.​ Auf das Abfahrtstraining am Freitag in Val di Fassa (It) verzichtet sie. Die Bernerin schont ihr Knie. Später schreibt sie auf Instagram, dass sie nur den Super-G am Sonntag bestreiten wird und die beiden Abfahrten (Freitag und Samstag) auslässt. Der Super-G könnte Hählens letztes Rennen werden, sollte sie es nicht in die Top 25 der Disziplinenwertung schaffen. Als 28. hat sie auf diese 15 Punkte Rückstand.

Startet nur noch im Super-G: Joana Hählen.
Foto: Getty Images
04.03.2026, 12:36 Uhr

Saisonende für Manuel Feller

Der Olympia-Slalom von Bormio, der für ihn mit einem Ausfall endete, war das letzte Saisonrennen von Manuel Feller: Wie der österreichische Skiverband mitteilt, wird der 33-Jährige die beiden letzten Weltcup-Stationen für die Techniker im slowenischen Kranjska Gora (7./8. März) und im norwegischen Lillehammer (24./25. März) auslassen. «Nach den Olympischen Spielen haben mir Körper und Geist klar signalisiert, dass jetzt der Zeitpunkt für eine Pause gekommen ist», begründet Feller seinen Entscheid.

Der diesjährige Sieger des Slaloms von Kitzbühel kämpft seit längerem mit Rückenproblemen, zuletzt kamen ein Leistenbruch und eine Entzündung des Schambeins hinzu. An Rücken und Leiste soll er in der nächsten Zeit operiert werden.

Die letzten Rennen dieser Weltcup-Saison finden ohne Manuel Feller statt.
Foto: keystone-sda.ch
03.03.2026, 19:35 Uhr

Aufgebot für die Rennen in Kranjska Gora

Bei den Männern steht das letzte Technik-Wochenende vor dem Weltcupfinal auf dem Programm. In Kranjska Gora (Sln) finden ein Riesenslalom (Samstag) und ein Slalom (Sonntag) statt. 

Für das erste Rennen bietet Swiss-Ski sieben Athleten auf, für das zweite sind es deren acht. Marco Odermatt hat im Riesenslalom die Chance, die kleine Kugel auch rechnerisch zu sichern. Er geht mit 103 Punkten Vorsprung auf Lucas Braathen an den Start – klassiert er sich vor dem Olympiasieger, ist ihm die Kugel nicht mehr zu nehmen.

Riesenslalom: Marco Odermatt, Loïc Meillard, Thomas Tumler, Luca Aerni, Sandro Zurbrügg, Lenz Hächler und Fadri Janutin.

Slalom: Loïc Meillard, Tanguy Nef, Daniel Yule, Matthias Iten, Ramon Zenhäusern, Marc Rochat, Sandro Simonet, Joel Lütolf.

Odermatt kann in Kranjska Gora die Kugel sichern.
Foto: AFP
02.03.2026, 13:30 Uhr

Ming-Nufer muss Saison nach OP beenden

Das Schweizer Speed-Team reist von Soldeu in den Pyrenäen nach Val di Fassa in den Dolomiten. Zehn Athletinnen von Swiss-Ski werden für die beiden Abfahrten (Freitag und Samstag) und den Super-G (Sonntag) aufgeboten. Nicht mit dabei ist Priska Ming-Nufer. Wie Swiss-Ski mitteilt, muss sich die 34-Jährige einer Operation unterziehen und beendet die Saison vorzeitig: «Während der Abfahrt in Soldeu verspürte sie Schmerzen im rechten Knie. Die medizinischen Abklärungen nach der Rückkehr in die Schweiz in der Klinik Hirslanden Zürich ergaben einen Teilabriss des Aussenmeniskus, der operativ behoben werden muss.»

Das Aufgebot von Swiss-Ski:Corinne Suter, Malorie Blanc, Jasmine Flury, Janine Schmitt, Delia Durrer, Stefanie Grob, Jasmina Suter, Jasmin Mathis, Joana Hählen, Daria Zurlinden.

Die Abfahrt in Soldeu war das letzten Saisonrennen für Priska Ming-Nufer.
Foto: Getty Images
28.02.2026, 16:35 Uhr

Lehto meldet sich nach Sturz im Abfahrtstraining zu Wort

Am Freitag stürzte Elian Lehto (25) beim Abfahrtstraining in Garmisch-Patenkirchen heftig. Der Finne musste mit dem Hubschrauber in den Spital geflogen werden, wo unter anderem eine kollabierte Lunge festgestellt wurde.

Nun meldet sich Lehto auf Instagram zu Wort: «Ich danke dem medizinischen Team sowohl auf der Piste als auch hier im Krankenhaus, das sich so gut um mich gekümmert hat. Es war ein heftiger Sturz, aber ich hatte Glück und habe mir den Kopf nicht allzu schwer verletzt.»

Den grössten Teil der Wucht habe seinen Brustkorb getroffen, weshalb es zur kollabierten Lunge kam. Die Intensivstation, auf der er zunächst behandelt wurde, habe Lehto mittlerweile verlassen können, allerdings müsse er noch «etwas länger in Deutschland bleiben». Dort soll der Rest seines Körpers genauer untersucht werden, sobald seine Lunge fertig behandelt wurde.

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27.02.2026, 15:05 Uhr

Lenz Hächler übernimmt Gesamtführung im Europacup

Schweizer Erfolgsmeldung aus dem Europacup: Lenz Hächler fährt in der Abfahrt im norwegischen Oppdal auf Rang 10. Die so gewonnenen 26 Punkte reichen dem 22-jährigen Zentralschweizer, um in der Europacup-Gesamtwertung an die Spitze vorzustossen – mit sechs Punkten Vorsprung auf den norwegischen Technik-Spezialisten Hans Grahl-Madsen.

Im Rennen vom Freitag selbst ist Hächler mit seiner Leistung allerdings nur der viertbeste Schweizer: Philipp Kälin holt sich mit Rang 3 einen Podestplatz, auch Loïc Chable (5.) und Gaël Zulauf (8.) klassieren sich in den Top 10.

Führt neu den Europacup an: Lenz Hächler.
Foto: keystone-sda.ch
26.02.2026, 14:21 Uhr

Franzoni stellt nächste Trainingsbestzeit auf

Nachdem die Speedfahrer an Olympia auf der Stelvio unterwegs gewesen sind, geht es in Garmisch Partenkirchen gleich mit dem nächsten Abfahrtsklassiker weiter. Am Donnerstag steht dabei das erste Training auf dem Programm. Einmal mehr ist Italo-Speedentdeckung Giovanni Franzoni dabei der Schnellste. Rund zwei Zehntel holt er auf Martin Cater und Felix Monsen auf den Plätzen 2 und 3 heraus.

Die Schweizer Speed-Asse halten sich noch zurück. Dreifach-Olympiasieger Franjo von Allmen verliert über drei Sekunden auf die Bestzeit, wird am Ende nur 41. Marco Odermatt ist zwar rund 1,7 Sekunden schneller als sein Landsmann, das reicht aber auch nur für Rang 16. Bester Schweizer ist Alexis Monney auf Platz 9. Ansonsten reiht sich nur noch Stefan Rogentin als 17. unter den besten 30 ein.

Ränge der weiteren Schweizer: 32. Niels Hintermann , 34. Justin Murisier, 36. Alessio Miggiano, 39. Arnaud Boisset, 45. Lars Rösti, 49. Livio Hiltbrand.

Verlieren im ersten Training viel Zeit auf den schnellen Franzoni: Franjo Von Allmen und Marco Odermatt.
Foto: Sven Thomann
26.02.2026, 14:12 Uhr

Corinne Suter fährt im Training auf Rang 2

Corinne Suter holt sich im zweiten Abfahrtstraining für das Weltcup-Wochenende im andorranischen Soldeu ein gutes Gefühl: Die Schwyzerin ist im Ziel die zweitschnellste aller Athletinnen. Die Bestzeit setzt Nina Ortlieb aus Österreich, die die Strecke noch einmal knapp acht Zehntelsekunden schneller absolviert als Suter.

Von den übrigen Schweizerinnen schafft es einzig Delia Durrer als 28. noch unter die ersten 30, Priska Ming-Nufer (31.) und Malorie Blanc (32.) rangieren sich knapp ausserhalb. Weltcup-Debütantin Jasmin Mathis wird 37., noch vor Janine Schmitt (42.), Jasmina Suter (46.) und Daria Zurlinden (50.). Joana Hählen hat das Training ausgelassen.

Ernst gilt es in den Pyrenäen dann am Freitag um 11 Uhr, wenn die Abfahrt auf dem Programm steht. Am Samstag und Sonntag folgen dann noch zwei Super-Gs.

Corinne Suter überzeugt im Training von Soldeu. Ernst gilt es dann in der Abfahrt am Freitag.
Foto: keystone-sda.ch
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