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Elf Schweizer Speed-Asse sind nach Österreich gereist

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09:41 Uhr

Elf Schweizer Speed-Asse für Kitzbühel aufgeboten

Bei den Männern steht das Kitzbühel-Wochenende auf dem Programm. Swiss-Ski hat nun das vorläufige Aufgebot für die beiden Speedrennen bekanntgegeben. Folgende elf Athleten sind nach Österreich gereist: Arnaud Boisset, Livio Hiltbrand, Niels Hintermann, Marco Kohler, Alessio Miggiano, Alexis Monney, Justin Murisier, Marco Odermatt, Lars Rösti, Stefan Rogentin und Franjo von Allmen.

Wer im Super-G (Freitag, 11.30 Uhr) und in der Abfahrt (Samstag, 11.30 Uhr) jeweils starten wird, entscheide man kurz vor den Rennen, heisst es in der Mitteilung weiter. Das Aufgebot für den Slalom vom Sonntag (1. Lauf um 10.30 Uhr) wird zu einem späteren Zeitpunkt kommuniziert.

Marco Odermatt und Co stehen diese Woche auf der Streif im Einsatz.
Foto: Sven Thomann
19.01.2026, 17:11 Uhr

Kitzbühel zahlt auch 2026 Rekord-Preisgelder aus

Die Hahnenkammrennen gehören nicht nur zu den spektakulärsten, sondern auch zu den lukrativsten Rennen für die Athleten. 2026 können die Organisatoren ein Rekord-Preisgeld auszahlen. So wird den Athleten über die drei Rennen (Super-G, Abfahrt und Slalom) insgesamt eine Summe von 1'050'000 Euro ausbezahlt. Im Vorjahr lag dieser Betrag noch bei 1'000'500 Euro. Pro Rennen werden je 350'000 Euro ausgeschüttet. Für den Sieg gibts 101'000 Euro Prämie, auf Platz zwei mit 51'000 noch gut die Hälfte, der Drittplatzierte kriegt noch 26'000.

Damit steht Kitzbühel im Weltcup-Zirkus übrigens fast komplett alleine da. Bis auf Flachau zahlen alle anderen Weltcuporte das Mindestpreisgeld von 167'619 Euro aus, das von der FIS vorgeschrieben wird. Beim Nachtslalom sind es 193'334 Euro. So hat Odermatt für seinen Sieg am Lauberhorn vergangenen Samstag ein Preisgeld von 54'709 Euro erhalten – bei einem Triumph in Kitzbühel winkt fast das Doppelte.

19.01.2026, 14:26 Uhr

Lauberhorn-Abfahrt nächster Quotenhit – und sticht Adelboden aus

Die Heimrennen im Berner Oberland waren mit zwei Siegen von Marco Odermatt nicht nur ein sportlicher Erfolg – sie waren für das Schweizer Fernsehen auch ein Quotenhit. Odermatts Siegeslauf am Lauberhorn verfolgten am Samstag bis zu 1,11 Millionen Menschen live auf SRF zwei. Das entspricht einem Marktanteil von 84,8 %. Zudem wurden die Livestreams insgesamt 230'000 Mal gestartet.

Damit sticht die Lauberhornabfahrt auch den Riesenlalom-Klassiker in Adelboden aus. Bei der Entscheidung am Chuenisbärgli hatten 796'000 Zuschauer eingeschaltet, was einem Marktanteil von 77,5 % entspricht. Beim Slalom am Sonntag waren im 2. Lauf durchschnittlich 644'000 Zuschauer dabei.

19.01.2026, 12:14 Uhr

Schweizer Talente Hächler und Zulauf überzeugen im Europacup

Die Schweizer Abfahrer überzeugen in den zwei Europacup-Abfahrten in Pass Thurn in Österreich. Gaël Zulauf siegt erstmals auf dieser Stufe.

Der 25-jährige Zulauf gewann im Gebiet am Übergang, der das Bundesland Tirol mit dem Salzburger Land verbindet, das erste Rennen mit knappem Vorsprung vor dem Franzosen Ken Caillot. Gleichenorts hatte der Waadtländer im vergangenen Jahr Platz 2 hinter Landsmann Alessio Miggiano und Rang 3 belegt.

Gaël Zulauf gewinnt die erste von zwei Europacup-Abfahrten in Pass Thurn. (Archivbild)
Foto: keystone-sda.ch

Auch am Montag in der zweiten Abfahrt gab es einen Schweizer Podestplatz. Lenz Hächler musste sich einzig Caillot geschlagen geben. Der 22-jährige Zuger gewann im Europacup schon viermal, in einer Abfahrt reichte es ihm bisher jedoch noch nie für eine Klassierung unter den ersten drei. Zulauf auf Platz 5 war zweitbester Fahrer von Swiss-Ski.

19.01.2026, 08:06 Uhr

Robinson gibt nach hartem Abflug Entwarnung

Die Neuseeländerin Alice Robinson (24) ist im Super-G von Tarvisio am letzten Tor hängen geblieben und hart ins Ziel gestürzt. Zwar konnte sie selbst aufstehen, blieb in der Folge aber lange im Zielraum sitzen, kämpfte dabei mit den Tränen. In einer Instagram-Story hat sie nun erste Entwarnung gegeben. «Dramatisches Ende des Rennens – sehr, sehr dankbar, dass bis auf ein paar Schrammen alles okay ist», schreibt sie dazu.

Robinson hat Mitte Dezember in St. Moritz ihren ersten Super-G der Karriere gewonnen und eine Woche später Platz 2 in Val d'Isère folgen lassen. In Tarvisio trat sie deshalb mit der roten Startnummer an, muss die Führung in der Disziplinenwertung nach ihrem Sturz aber wieder Sofia Goggia überlassen.

«Ich musste die letzten Wochen ein paar Schläge einstecken, aber ich greife weiter an», verweist sie auch auf ihre Ausfälle in den Riesenslaloms von Semmering und Kranjska Gora. Ob die Riesen-Spezialistin am Dienstag in Kronplatz schon wieder am Start stehen wird, lässt sie offen.

Robinson mit brutalem Abflug nach Zielsprung
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Tränen bei Neuseeländerin:Robinson mit brutalem Abflug nach Zielsprung
18.01.2026, 17:53 Uhr

Aufgebot für Kronplatz-Slalom

Am Dienstag steht in Kronplatz (It) ein Riesenslalom auf dem Programm. Acht Schweizerinnen werden am Start stehen. Swiss-Ski bietet Camille Rast, Wendy Holdener, Vanessa Kasper, Sue Piller, Stefanie Grob, Dania Allenbach, Simone Wild und Shaienne Zehnder auf. Der erste Lauf startet um 10.30 Uhr, die Entscheidung fällt ab 13.30 Uhr. 

Camille Rast hat in dieser Saison bereits einen Riesen gewonnen.
Foto: Getty Images
18.01.2026, 14:58 Uhr

Gibt Brignone am Dienstag ihr Comeback?

Federica Brignone steht vor ihrem Weltcup-Comeback. Die 35-jährige Italienerin ist für den Riesenslalom in Kronplatz am Dienstag (1. Lauf 10.30 Uhr) gemeldet, wird sich laut dem italienischen Skiverband aber kurzfristig entscheiden, ob sie am Rennen teilnimmt, oder nicht.

Damit erhöhen sich die Chancen auf eine Olympia-Teilnahme der Dominatorin der Vorsaison weiter. Brignone hatte sich Anfang April an den italienischen Meisterschaften einen doppelten Schien- und Wadenbeinbruch zugezogen. Zudem riss sie sich das Kreuzband.

Davor war Brignone die grosse Figur der letzten Saison gewesen. Sie gewann den Gesamtweltcup, zehn Weltcuprennen und wurde Weltmeisterin im Riesenslalom.

Brignone mit schwerem Sturz im Riesenslalom
0:14
Sorge um Italo-Skistar:Brignone mit schwerem Sturz im Riesenslalom
17.01.2026, 15:08 Uhr

Start im Olympia-Slalom? Vlhova will 48 Stunden davor entscheiden

Zwei Jahre nach ihrem Kreuzbandriss kann Petra Vlhova in diesen Tagen wieder voll ins Ski-Training einsteigen. «Es mag ein bisschen verrückt klingen, angesichts dessen, wie wenig Zeit bis zu den Olympischen Spielen bleibt. Doch ich habe mich dazu entschieden, um die Chance einer Teilnahme zu kämpfen», erklärte Vlhova in sozialen Medien. Den Entscheid über einen Start werde sie 48 Stunden vor dem Olympia-Slalom am 18. Februar treffen, erklärte die Slowakin.

Die Heilung des Kreuzbandrisses im rechten Knie war wegen Knorpelproblemen nicht wie gewünscht vorangeschritten. Im März 2025 musste Vlhova erneut operiert werden. «Ich hatte kein Leben mehr. Ich konnte nichts mehr machen, nicht laufen, nicht Radfahren, nicht Skifahren», schilderte sie damals. Auch psychisch sei die Situation sehr belastend gewesen. In dem am Samstag veröffentlichten Video sprach die 31-fache Weltcupsiegerin freudestrahlend in die Kamera. Ihrer Ankündigung war ein erfolgreicher medizinischer Test vorangegangen.

Skistar Vlhova hofft weiter auf Slalom-Start an Olympia
1:26
Wettlauf gegen die Zeit:Skistar Vlhova hofft weiter auf Slalom-Start an Olympia
15.01.2026, 14:18 Uhr

Erster Europacupsieg von Junioren-Weltmeisterin Stefanie Grob

Nach zuvor fünf Podestplätzen gelingt Stefanie Grob (21) der erste Sieg im Europacup. Die Appenzellerin setzt sich in der Abfahrt am Pass Thurn in Österreich gleich mit 56 Hundertsteln Vorsprung auf die zweitplatzierte Französin Garance Meyer durch. Beim Rennen tags zuvor ist die dreifache Junioren-Weltmeisterin auf gleicher Strecke noch ausgeschieden.

Mit Celine Reichenbach, Daria Zurlinden und Elena Stucki auf den Rängen 7 bis 9 klassieren sich am Donnerstag drei weitere Fahrerinnen von Swiss-Ski unter den besten zehn. (SDA)

Stefanie Grob hat ihren ersten Europacupsieg.
Foto: keystone-sda.ch
15.01.2026, 12:45 Uhr

Schwarz gibt für Wengen Forfait

Marco Schwarz (30) war zuversichtlich, trotz seiner Magen-Darm-Grippe in Wengen BE an den Start gehen zu können. Nun ist aber klar: Der Sieger des Super-G in Livigno (It) hat das Berner Oberland verlassen. Die Lauberhorn-Rennen werden ohne den Kärntner stattfinden. Am Dienstag besichtigte Schwarz die Strecke, liess das erste Training aber sausen. «Der Fokus liegt nun auf den Hahnenkamm-Rennen in Kitzbühel», meldet Ski Austria.

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