Im Bronze-Taumel
Das steckt hinter dem Trikot-Jubel von Olympia-Heldin Müller

Nach dem ersten grossen Bronze-Jubel auf dem Eis schnappte sich Siegtorschützin Alina Müller das Leibchen mit der Nummer 24 von Noemi Ryhner und machte die verletzte Stürmerin so zum Teil des Bronze-Teams.
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Die Schweizer Bronze-Nati 2026 in Mailand.
Foto: IMAGO/Imagn Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Noemi Ryhner verpasst Olympia-Bronze wegen Verletzung Mitte Januar
  • Mitspielerinnen würdigen Ryhner, schwenken ihr Trikot Nummer 24
  • Schweizer Frauen-Nati feiert ihre Medaille am Freitag im House of Switzerland
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Nicole Vandenbrouck aus Mailand

Die Medaillenfeier des Olympia-Frauen-Turniers steht in der Arena Santa Giulia in Mailand kurz bevor, da humpelt Noemi Ryhner an Krücken Richtung Stadion. Wenige Stunden zuvor sieht die 25-Jährige zu Hause in Zug, wie ihre Nati-Teamkolleginnen den Bronze-Triumph auf dem Eis bejubeln. Noch viel emotionaler für sie: Siegtorschützin Alina Müller schwenkt ihr Tenü mit der Nummer 24 – und macht sie so zum Teil des Bronze-Teams 2026.

Denn das hätte die EVZ-Stürmerin eigentlich sein sollen. Bis zu jenem fatalen Moment im Cup-Halbfinal gegen die ZSC Lions Mitte Januar: Eine Mitspielerin fällt unglücklich auf Ryhners Bein, sie zieht sich einen Wadenbeinbruch zu, der eine Operation nötig macht – er bedeutet das Olympia-Aus für sie. «Das hat mir mein Sportlerinnen-Herz gebrochen», beschreibt sie. Der Nati zuschauen zu müssen, statt mit ihr auf dem Eis zu stehen, ist für Ryhner sehr emotional.

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Denn vor dem Unfall hat sie sich stark gefühlt und bereit fürs Olympia-Abenteuer. «Endlich wollte ich mein Potenzial auch international zeigen.» Vor vier Jahren in Peking ist Ryhner eben erst von einer Verletzung zurückgekehrt und noch nicht in Top-Form gewesen. Daher die grosse Enttäuschung. Dass sie nun bei den Bronze-Feierlichkeiten im House of Switzerland in Mailand vom Freitagabend dabei sein kann, tröstet sie vielleicht etwas darüber hinweg.

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