Unsere Bronze-Anwärterinnen
Wer noch bei den Jungs spielt – und wer grosser Odermatt-Fan ist

Der verletzte Nati- und EVZ-Star Noemi Ryhner weiss, wie ihre Teamkolleginnen ticken. Sie stellt uns ein paar der Spielerinnen vor, die auch durch besonderen Eigenschaften auffallen. Die Schweizerinnen spielen am Donnerstag gegen Schweden um Olympia-Bronze.
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Nicole Vandenbrouck aus Mailand

Wenn sie nicht zwei Wochen vor Olympia vom Verletzungspech getroffen worden wäre, würde Noemi Ryhner jetzt auch in der Nati-Kabine in Mailand sitzen. Die 25-Jährige hat sich in einem Cup-Spiel ihres EVZ gegen die ZSC Lions einen Wadenbeinbruch zugezogen – das hat ihr kurz vor dem Olympia-Traum auch das Sportler-Herz gebrochen. Sie fiebert mit beim Kampf der Schweizerinnen um die Medaille und stellt uns einige der Bronze-Anwärterinnen vor.

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Nati- und EVZ-Stürmerin Noemi Ryhner erzählt von ihren Teamkolleginnen, mit denen sie mitfiebert.
Foto: Sven Thomann

Das Küken

Laure Mériguet ist mit ihren 17 Jahren das Küken im Team. Und ein Olympia-Rookie. Es ist der erste Einsatz der Genferin mit der A-Nationalmannschaft – und dies gleich bei Olympia. Die Verteidigerin, die als einzige Nati-Spielerin noch bei den Jungs (Servettes U18 Elit) spielt, verpasste ein früheres Aufgebot in dieser Saison aufgrund einer Verletzung. In Mailand wurde die Teenagerin somit ins kalte Wasser geworfen. Das macht sich auf dem Eis jedoch nicht bemerkbar. «Sie spielt mutig und wirkt sehr reif», beschreibt sie Ryhner. Mériguet sei zudem ein Tiktok-Profi, «sie tanzt gerne und postet auch immer wieder diese Tanz-Challenges».

Küken Laure Mériguet ist die einzige Spielerin in der Nati, die in der Saison noch bei einem Jungs-Team (Servettes U18) im Einsatz steht.
Foto: keystone-sda.ch

Der Ski-Fan

Annic Büchi (20) verleiht dem Team laut Ryhner Ruhe dank ihrer Abgeklärtheit. Die Nati- und EVZ-Verteidigerin strahlt nie Nervosität aus, sie macht einfach ihr Spiel. Ihr grosses Laster? «Trash-TV-Sendungen», so Ryhner. «Solche schaut sie sich oft an. Zudem ist Annic ein grosser Fan von Marco Odermatt und schaut alle seine Rennen.» Fun Fact: Irgendwo in ihrer Wohnung soll sogar ein Poster des Skistars hängen. Büchi feierte ihre Nati-Premiere an der Weltmeisterschaft 2024 in den USA. In jener Saison 2023/24 war sie von Weinfelden TG nach Zug gewechselt.

Annic Büchi ist laut Ryhner ein grosser Fan von Skistar Marco Odermatt und schaut jedes Rennen.
Foto: Pius Koller

Die Blockshot-Queen

Nicole Vallario ist überraschend zum PWHL-Handkuss gekommen. Im Vorbereitungscamp der New York Sirens hat sich die Verteidigerin im letzten Herbst einen Platz im Team gesichert – allerdings blieb sie meistens Reservistin. Bis jetzt kommt die 24-Jährige auf zwei Einsätze in der Profi-Liga. Bei ihrer Premiere schoss Vallario sogleich ihr erstes Tor. «Valla ist sehr laut und quirlig, singt gerne mit, wenn Musik läuft, am liebsten zu italienischer, und tanzt dann auch dazu», so Ryhner. Die Tessinerin sei eine Stimmungsmacherin. Und auf dem Eis hält Vallario ihre Knochen hin. «Sie ist im Spiel wie auch im Training unsere Blockshot-Queen.»

Verteidigerin Nicole Vallario (l.) hat sich im Vorbereitungscamp bei den New York Sirens für die Profi-Liga PWHL aufgedrängt.
Foto: Claude Diderich/freshfocus

Die DJanes

Für das Turnier in Mailand haben sie spezielle Olympia-Playlists zusammengestellt: Lisa Rüedi (25) und Kaleigh Quennec (28) sorgen für gute Musik und Vibes in der Nati-Garderobe. SCB-Stürmerin Quennec kann das Team laut Ryhner vor den Spielen mit ihren Reden so richtig aufheizen, «sie findet die passenden Worte in jeder Situation». Fuss- und Knieprobleme haben der Doppelbürgerin (Sz/Ka) das Leben schwer gemacht in dieser Saison; doch ihr Genesungstiming war optimal, sodass es für Olympia gerade noch gereicht hat. ZSC-Captain Rüedi ist die Fürsorgliche der Mannschaft, «da drückt das Lehrer-Gen durch, sie schaut immer, dass es allen gut geht», verrät Ryhner. Rüedi ist Primarlehrerin in Küsnacht ZH.

Mit dem Lehrer-Gen achtet Lisa Rüedi laut Ryhner immer darauf, dass es allen gut geht.
Foto: keystone-sda.ch
Kaleigh Quennec findet in Ansprachen die richtigen Worte – und als DJane die richtige Musik.
Foto: keystone-sda.ch

Das Multitalent

Naemi Herzig hinterlässt in der College-Liga NCAA einen starken Eindruck. Die erst 18-jährige Stürmerin hat im Dress des College of the Holy Cross in 24 Partien bereits 21 Skorerpunkte verbucht (7 Tore/14 Assists). «Auf dem Eis hat sie seit ihrem Wechsel von Zug nach Massachusetts in ihrer Entwicklung noch weitere Schritte gemacht. Sie spielt ebenfalls sehr reif für ihr Alter», lobt Ryhner. Weiter sei Herzig ein Multitalent, spielt gut Tennis und Padel. Die Wirtschaftsstudentin ist zudem ein Gesangstalent und mit Bruder Cohen schon öffentlich aufgetreten – an einem Lunch eines EVZ-Sponsorenklubs oder beim Zuger Skateathon.

Naemi Herzig (l.) ist ein Gesangstalent, das auch schon aufgetreten ist.
Foto: Claude Diderich/freshfocus
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