Darum gehts
- Nino Niederreiter kämpft bei Olympia in Mailand mit schwacher Form
- Knieprobleme beeinträchtigen seine Leistung und führen zu Frustration
- Der 33-Jährige war im letzten Spiel in der Schlussphase sogar überzählig
Die Leistung der NHL-Stars im Dienste der Schweizer Nati steht immer in besonderem Fokus. Bei diesem Olympia-Turnier mit Teams in Bestbesetzung sogar noch mehr. Ab- statt aufgefallen ist in der Gruppenphase Nino Niederreiter. Dem NHL-Stürmer läufts nicht. Mit Winnipeg steht er vor einer seiner punktemässig schlechtesten Saisons. In Mailand hat er den Tritt auch noch nicht wirklich gefunden. Was ist los mit dem 33-Jährigen, der nur wenige Wochen nach seinem 1000. NHL-Match die Schweiz im San Siro als Olympia-Fahnenträger angeführt hat?
Niederreiter redet nicht um den heissen Brei: «Bis jetzt war es für mich persönlich ein sehr schwieriges Turnier.» Er offenbart: «Ich habe immer noch zu kämpfen mit einem Knie, das mir schon die ganze Saison Probleme bereitet. Das ist total frustrierend.» Der Erstrunden-Draft (2010, Islanders) versucht, irgendwie damit klarzukommen. «Meine ganze Karriere konnte ich bisher mehr oder weniger schmerzfrei durchspielen. Dass mir etwas schon die ganze Saison Schwierigkeiten bereitet, ist neu für mich.» Dass es nicht wunschgemäss klappt, ist ebenso demoralisierend.
Niederreiter kann den eigenen Erwartungen noch nicht gerecht werden. «Ich traf den Pfosten, die Latte, hatte einige Chancen, die ich gerne verwertet hätte. Dann sähe meine Bilanz anders aus. Ich bin nicht zufrieden, wie ich spiele. Aber ich habe das Potenzial, um mich zu verbessern. Das ist die gute Nachricht.» Die schlechte: In der Schlussphase im wichtigen Duell gegen Tschechien lässt Nati-Trainer Patrick Fischer nur noch drei Sturmlinien ran, Niederreiter gehört zu denen, die nicht mehr eingesetzt werden.
Tiefpunkt oder Vorsichtsmassnahme?
Der Tiefpunkt? Oder eine Vorsichtsmassnahme wegen der Knie-Probleme? «Von beidem etwas. Ich fühlte mich auch nicht gut. Wenn man nicht hundert Prozent geben kann, ist das auch frustrierend. Ich weiss, dass ich besser spielen kann und versuche, das Beste daraus zu machen.»
Mit einer positiven Erinnerung kann man den Churer aufheitern. Erfüllt die Schweiz am Dienstag im Vor-Viertelfinal gegen Italien die Pflicht, wartet im Viertelfinal Finnland. Im letzten Viertelfinal-Duell der beiden Nationen an Olympia 2022 in Peking (1:5-Pleite) ist Niederreiter nicht dabei gewesen, aber dafür an der WM 2018 in Dänemark. Was er von jenem 3:2-Sieg noch weiss? «Dass wir wie jetzt die Halle wechseln mussten. Und dass die Finnen ein Team sind, das uns im Gegensatz zu den Schweden eher liegt.»
Dass zunächst aber mit Italien ein Gegner wartet, der von der Schweiz dominiert werden könnte (und sollte), hilft dem noch punktelosen Niederreiter allenfalls auf die Sprünge. «Ja, absolut, gegen Italien haben wir alle die Chance, Selbstvertrauen zu tanken und uns gut zu fühlen fürs nächste Spiel. Wir sind die klaren Favoriten und wissen, wie mit dieser Rolle umzugehen.»
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