Darum gehts
- Timo Meier glänzt bei Olympia mit seinen physischen Auftritten
- Devils-Captain Nico Hischier findet lobende Worte für seinen Teamkollegen
- Andrea Glauser kehrt nach Verletzung ins Team zurück, verstärkt Verteidigung
Wenn es kracht an der Bande, muss man im letzten Gruppenspiel gegen die Tschechen gar nicht mehr hinsehen. Man weiss: Dahinter steckt Timo Meier. Unser Nati-Stürmer ist in jenem Duell das Musterbeispiel für physischen Einsatz. Er checkt, als gäbe es kein Morgen und jeden, der nicht rechtzeitig vor ihm flüchten kann. «Wenn man den Puck hat und Timo im Nacken, ist das sicher kein schönes Gefühl», scherzt Nico Hischier.
Der Teamkollege von Meier und Devils-Captain findet nach dem wichtigen 4:3-Overtime-Sieg gegen die Tschechen nur lobende Worte für den Ostschweizer: «Timo spielt hier auf dem Höhepunkt seines Potenzials, das sieht man. Er kann checken, er kann Tore schiessen, er kann Spielzüge machen, er verschafft uns Platz. Er ist ein sehr effektiver Spieler, wenn er in Form ist.»
Nur: In der NHL ist es der 29-Jährige derzeit nicht, der 70-Millionen-Mann erfüllt die Erwartungen (noch) nicht. Es harzt. So bestätigt Meier vor dem Start des Turniers in Mailand, dass er es nutzen möchte, um wieder in Schwung zu kommen. «Olympia ist eine Chance für mich, dass daraus ein Energieschub werden kann», sagt er unlängst zu Blick. Es scheint zu funktionieren.
Meiers Warnung an die nächsten Gegner
Nach der Gruppenphase auf seine Leistung angesprochen, sagt der Devils-Stürmer: «Der physische Teil meines Spiels ist wichtig, um meine Top-Leistung bringen zu können, um Räume zu schaffen oder den Puck zurückzugewinnen. Ich versuche, weiterhin so zu spielen.» Das klingt wie eine Warnung an die nächsten Gegner. Im Vor-Viertelfinal sind es am Dienstagmittag die Gastgeber aus Italien. Und bei einem Sieg danach wären es die Finnen im Viertelfinal.
Ob sein Auftritt gegen Tschechien sein bisher bester im Nati-Dress gewesen ist? Meier überlegt. «Ich weiss es nicht, aber ich versuche, mich immer zu steigern. Es sind die Olympischen Spiele, das alleine verleiht schon Energie.» Apropos Energie: Der Erstrunden-Draft (2015 von San Jose) betont, dass der Freitag, der 13., mit dem Verletzungs-Drama von Kevin Fiala die Mannschaft nochmals habe näher zusammenrücken lassen. «Mit ein Grund, weshalb wir alle noch mehr Energie haben. Wir wollen für die Jungs gewinnen.»
Eine gute Nachricht gibt es diesbezüglich auch: Im Training am Montag in der Rho-Arena, in die die Nati über Nacht gezügelt ist, sieht man Andrea Glauser auf dem Eis. Ein wichtiger Rückkehrer, er ist der Verteidiger neben Captain Roman Josi. Glauser klärt auf, dass es keine Gehirnerschütterung gewesen ist, die ihn nach dem Check von Kanada-Star Connor McDavid ausser Gefecht gesetzt hat. «Ich hatte nie Kopfschmerzen. Aber nach der Szene wusste ich nicht, ob mein Nacken blockiert ist oder ob es meinen Kopf erwischt hat.» Nach dem Training ist es sicher, dass er im Gegensatz zu Stürmer Denis Malgin (Schulter) im Vor-Viertelfinal gegen Italien auflaufen kann.
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