Der Schock war riesig, als Nati-Star Kevin Fiala (29) am letzten Freitag kurz vor Ende des Spiels gegen Kanada (1:5) mit Schmerzen auf dem Bauch liegenblieb, nachdem ihm 100-Kilo-Brocken Tom Wilson aufs linke Bein gefallen war.
Schnell war klar, dass die Olympischen Spiele für den Ostschweizer zu Ende sind. Inzwischen wurde er erfolgreich in Mailand operiert. Er werde den Rest der Regular Season der NHL verpassen. Dann werde der Fall erneut evaluiert, vermeldete sein Klub, die Los Angeles Kings.
Genauere Angaben über das exakte Ausmass seiner Verletzung wurden nicht publiziert, was Prognosen erschwert. Für Fachleute ist klar: Falls auch eine Verletzung im Bereich des Knöchels vorliegt, ist eine Teilnahme an der Heim-WM in Zürich und Freiburg in drei Monaten unmöglich.
Bei einem Schien- und Wadenbeinbruch ohne Komplikationen und Schaden am Knöchel dürfte Fiala sechs bis sieben Wochen das operierte Bein nicht mehr belasten. Dann könnte er Anfang April mit dem Aufbauprogramm loslegen, um den erheblichen Muskelverlust im Unter- sowie Oberschenkel zu kompensieren.
Würden die Kings Fiala freigeben?
So würden Fiala noch eineinhalb Monate bis zur Heim-WM bleiben. Das ist machbar, wenn man das denn unbedingt will. Zumal der begnadete Stürmer, der stets alles tat, um bei der Nati dabei zu sein, auch nicht zwingend schon in den ersten Spielen auf dem Eis stehen müsste und die Viertelfinals erst am 28. Mai anstehen. Es gab allerdings Spieler, die bereits weniger als neun Wochen nach einem Wadenbeinbruch ihr Comeback gaben.
Eine andere Frage ist, ob die Kings ihren Star, den sie 2022 mit einem 7-Jahresvertrag über 51,13 Millionen Dollar (39,4 Millionen Fr.) ausstatteten, für die Nati freigeben würden. Vor allem wenn sie die Playoffs verpassen sollten, hätten die Kalifornier wohl kein Interesse an einem überstürzten Comeback von Fiala.
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