Wahnsinn! Es ist ein unglaublicher Moment für mich, Alina zu sehen, wie sie die Arme in die Höhe reisst. Gänsehaut pur! Diese Bilder katapultieren mich zwölf Jahre zurück. Damals stand ich in Sotschi auf dem Eis. Bronze für die Schweiz. Das war ein einschneidendes Erlebnis in meiner Karriere.
Diese Emotionen habe ich für die Ewigkeit konserviert. Jetzt fühlt es sich an, als wäre es gestern gewesen. Freude, Erleichterung, Stolz. Alina und Lara wissen, was ich meine. Ich wünsche diesen Bronze-Heldinnen, dass dieser Moment auch für sie unvergesslich bleiben wird und sie ihn genau so sehr geniessen können. Denn im ersten Augenblick kann man gar nicht fassen, was man soeben erreicht hat. Vielleicht können sie das auch die nächsten Tage noch nicht. Ich gratuliere diesem Team von ganzem Herzen – denn eine Olympia-Medaille ist das Grösste, das man im Frauen-Hockey erreichen kann.
Diese Medaille war überfällig – und ist der Lohn für die Bestrebungen der letzten Jahre, das Schweizer Frauen-Hockey weiterzuentwickeln, zu verbessern und näher an die Top-Nationen heranzuführen. Jetzt zählen wir zu ihnen. Mehrere Male spielten die Schweizerinnen an WM- oder Olympia-Turnieren um Bronze. 2014 haben wir uns diesen Traum erfüllt, 2026 ist die Medaille ein erklärtes Ziel. Die Nati hat abgeliefert.
Dafür hat es Ausnahme-Spielerinnen gebraucht wie Alina Müller, Lara Stalder oder Andrea Brändli, die der Nati diese Chance geben. Für diesen Triumph muss aber dennoch alles passen im Team. Für jede Rolle braucht es die perfekte Spielerin. Das war bei uns in Sotschi so und jetzt in Mailand. Und vielleicht haben wir mit Ivana Wey den nächsten grossen Star gesehen.
Die Hauptrolle fürs Schweizer Frauen-Hockey hat in den letzten Jahren aber Alina Müller gespielt. Ich erinnere mich noch so gut an die 15-jährige Alina in Sotschi. Damals war sie auf dem Eis schon genial. Aber noch viel wichtiger: Sie ist ein fantastischer Mensch. Sie kümmert sich um ihre Mitspielerinnen, macht sie besser, reisst sie mit. Das hat sie schon als Teenagerin gemacht mit ihrer Unbeschwertheit, aber gleichzeitig mit ihrem Verantwortungsbewusstsein. Uns war ihre Wichtigkeit für unseren Sport schon damals klar. Sie hat sie einmal mehr bewiesen.
Florence Schelling, Ex-Nati-Torhüterin und Bronze-Heldin von Sotschi 2014
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