Darum gehts
- Tiger Woods offenbar seit 3. April in Reha-Klinik nahe Zürich
- Behandlung gegen Opioidsucht: Fokus auf Schmerztherapie ohne Suchtstoffe
- 90 Tage Therapie, Gerichtstermin wegen Unfalls am 27. März im Mai
Golf-Superstar Tiger Woods kämpft sich nach seinem jüngsten Crash zurück – und zwar in der Schweiz. Nach seiner Verhaftung wegen Fahrens unter Einfluss Ende März soll der 50-Jährige derzeit in einer exklusiven Reha-Klinik im Raum Zürich behandelt werden. Das berichtet Reuters unter Berufung auf britische Medien. Insider sprechen von einem «intensiven Programm» mit starkem Fokus auf Psyche und Schmerztherapie.
Die Therapie dürfte mittlerweile rund zwei Wochen dauern. Woods' Privatjet war bereits am 3. April in Zürich gelandet, berichtete damals TMZ.
Die Klinik wird nicht beim Namen genannt, soll aber im Raum Zürich entweder die Paracelsus Recovery oder The Kusnacht Practice sein. Beide sind ultra-exklusive Privatkliniken, die auf High-Profile-Patienten, maximale Diskretion sowie individuell zugeschnittene Sucht-, Schmerz- und Psychotherapie spezialisiert sind.
Drogen- und Schmerztherapie
Besonders brisant: Woods kämpft offenbar nicht gegen Alkoholsucht, wie erst vermutet. Laut Quellen wird er gezielt von opioidhaltigen Schmerzmitteln weggebracht. Ein spezialisierter Schmerztherapeut kümmert sich um seine chronischen Beschwerden – ohne Suchtstoffe. Genau hier liege der Schweizer Ansatz: kontrolliert, medizinisch präzise, langfristig gedacht.
Kontakt nur zu engstem Kreis
Kontakt darf Woods nur zu wenigen Vertrauten halten – darunter seiner Partnerin Vanessa Trump (48), der Ex-Ehefrau von Donald Trump Jr. (48), sowie seinen Kindern und seinem langjährigen Manager. Die Kommunikation laufe über Telefon oder Zoom.
Vanessa Trump soll «sehr glücklich» mit seinen Fortschritten sein. Nach turbulenten Wochen scheint sie fest hinter ihm zu stehen – und drängt darauf, dass er diesmal konsequent durchzieht.
Crash, Drogen, Gerichtsfall
Auslöser der Reha war ein schwerer Vorfall am 27. März: Woods überschlug sich mit seinem SUV beim Überholen. Die Polizei fand zwei Hydrocodon-Tabletten bei ihm. Das sind verschreibungspflichtige Opioid-Schmerzmittel, die süchtig machen können.
Zudem verweigerte Woods einen Test. Die Anklagen: Fahren unter Einfluss, Sachbeschädigung, Verweigerung eines Tests. Gerichtstermin ist Anfang Mai.
Es ist nicht das erste Mal: Bereits 2017 wurde Woods unter Drogeneinfluss am Steuer erwischt, dazu kommen weitere Unfälle – darunter der schwere Crash 2021, der seine Karriere beinahe beendet hätte.
Schweiz als Rückzugsort der Reichen
Dass Woods ausgerechnet die Schweiz wählt, passt ins Bild: Diskrete High-End-Kliniken, maximale Privatsphäre, medizinische Spitzenqualität. Zürich gilt als Hotspot für genau solche Fälle – fernab der Öffentlichkeit, aber mit voller Kontrolle.
«Intensive psychologische Behandlung»
Woods' Therapieprogramm läuft einer ungenannten Vertrauensperson zufolge über 90 Tage, kann aber jederzeit abgebrochen werden.
Neben der körperlichen Betreuung steht die mentale Stabilisierung im Zentrum. Insider sprechen von täglicher psychologischer Arbeit – ein Hinweis darauf, wie ernst Woods' Gesundheitszustand intern eingeschätzt wird.