Sein Verkehrsunfall von Ende März hat für Golf-Ikone Tiger Woods ein juristisches Nachspiel: Wie das US-Portal «TMZ» schreibt, ist der 50-Jährige offiziell angeklagt worden. Die Vorwürfe: Er soll sein Fahrzeug unter Drogeneinfluss gelenkt und im Anschluss einen Atem- oder Urintest verweigert haben. Beide Anklagepunkte gelten als minderschwere Straftaten.
Woods hat vor zwei Wochen für Schlagzeilen gesorgt, weil er bei einem Überholmanöver mit offenbar überhöhter Geschwindigkeit verunfallt ist. Schwer wiegen könnte dabei vor allem sein Zustand bei der anschliessenden polizeilichen Kontrolle: Dieser wird von den Beamten als «lethargisch» beschrieben, auf einem später publizierten Video wirkt er sichtlich benommen.
Mehrere Stunden nach seiner Verhaftung ist Woods gegen Kaution wieder entlassen worden. Dass er unter Drogeneinfluss gefahren sei, streitet er gemäss Gerichtsdokumenten ab. Gleichzeitig hat er in der letzten Woche auf Social Media angekündigt, sich einer Behandlung unterziehen und auf seine Gesundheit fokussieren zu wollen. In der Schweiz? Zumindest sein Privatjet ist am letzten Freitag am Flughafen Zürich-Kloten gelandet.