«Wir müssen gewinnen»
Lichtsteiner kämpft im Klassiker gegen unrühmlichen Rekord

Ungemach droht: FCB-Coach Stephan Lichtsteiner will weitere Einträge in die Statistikbücher abwenden. Gelingt im Klassiker am Sonntag gegen den FCZ (16.30 Uhr) der Turnaround? Die Infos zum Duell.
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Voll auf Zack: Gelingt Lichtsteiner mit dem FCB ein Schritt aus dem Sumpf?
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

  • Lichtsteiner macht vor Klassiker eine Ansage
  • Qualitätsproblem? Das sagt Sportchef Stucki
  • Drei Spieler fraglich: Reichts für Hitz und Co.?
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.

Die News der Woche

Nach drei verspielten Wettbewerben innerhalb von sieben Tagen droht beim FCB weiteres Ungemach: Verliert Basel am Sonntag den Klassiker, wäre Neuankömmling Stephan Lichtsteiner (42) der erste Trainer in der Basler Super-League-Geschichte, der die ersten beiden Ligaspiele verliert. Er gilt bereits als der erste FCB-Trainer, der das erste Super-League-Heimspiel im St. Jakob-Park verloren hat. Lichtsteiner hatte seit seiner Ankunft am 26. Januar aufgrund des Spielrhythmus kaum Zeit, seine Ideen nachhaltig einzubringen. Die Hoffnung der FCB-Führung, dass mit einem neuen Trainer auf magische Art und Weise ganz einfach alle Probleme verschwinden, hat sich nicht erfüllt.

Die grosse Frage

Holt Basel im Klassiker neuen Schwung? In sechs Spielen 2026 holte der FCB einen einzigen Sieg – in einem wilden Spiel gegen den FCZ am Tag vor dem Trainerwechsel von Magnin zu Lichtsteiner. Zur Neuauflage sagt der neue Chef an der Seitenlinie: «Es ist der Klassiker, den wir unbedingt gewinnen möchten und in unserer Situation auch gewinnen müssen. Einerseits wegen der Punkte, aber natürlich auch wegen der Affiche als solche.» Trotz 13 Punkten Rückstand auf Thun hat Lichtsteiner die Meisterschaft bekanntlich noch nicht abgeschrieben.

Gesagt ist gesagt

«Das Kader hat kein Qualitätsproblem. Wir performen nicht auf dem höchsten Level, wie wir das in der letzten Saison getan haben. Das ist das Problem.» Sportchef Daniel Stucki nach dem 1:2 im Cup-Viertelfinal in St. Gallen.

Mögliche Aufstellung

Hitz; Rüegg, Daniliuc, Vouilloz, Schmid; Bacanin, Leroy; Duranville, Shaqiri, Traoré; Koloto.

Wer fehlt?

Broschinski, Hitz und Tsunemoto sind nach ihren Verletzungen alle wieder zurück im Mannschaftstraining. Obs für den Klassiker reicht, ist noch offen.

Verletzt gemeldet sind Kaio Eduardo, Metinho und van Breemen. Sie sind in der Endphase des Aufbaus.

Neben dem Platz

Der 22-jährige Stürmer Mahamadou Kanouté verlässt den FCB-Campus. Der Franzose mit malischen Wurzeln hat bis 2028 bei Yverdon in der Challenge League unterschrieben. Er kam vor eineinhalb Jahren aus Strassburg nach Basel und glänzte in der Hinrunde der laufenden Saison in der Promotion League für die U21 des FCB mit seiner Torquote: 9 Treffer in 17 Spielen.

Hast du gewusst, dass …

... beim FCZ der Topskorer fehlt? Philippe Kény ist für den Klassiker gelbgesperrt. Allerdings: Der Senegalese verpasste in dieser Saison seit seiner Ankunft im August drei Ligaspiele. Alle drei hat der FCZ gewonnen.

Aufgepasst auf

Giacomo Koloto (18). Das Stürmertalent hat zwei Tage nach der Unterschrift unter seinen ersten Profivertrag in St. Gallen mit seinem Einsatz seine Spuren hinterlassen und bereits getroffen. Damit müsste er eigentlich ein Kandidat für einen Startplatz im nächsten Spiel sein – gegen seinen Ex-Klub. Vor zwei Jahren wechselte er aus der FCZ-Jugend nach Basel. Beim Viertelfinal-Einzug der Nati an der U17-WM im November stand er übrigens in jedem Spiel in der Startelf.

Die Klassenbesten

Blick-Notenschnitt nach 22 Runden:
1. Schmid 4,4
2. Daniliuc 4,3
3. Hitz 4,2
Hier gehts zu allen Basler Noten.

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Der Schiedsrichter

Urs Schnyder.

Der Gegner

FCZ-Coach Dennis Hediger spricht vor dem Klassiker über den neuen deutschen Abwehrchef, über die Goaliesituation, die Abwerbungsversuche Kroatiens bei David Vujevic – und Giacomo Koloto. Hier gehts zum FCZ-Inside.

23

Runde

Sa., Sion – Luzern, 18 Uhr
Sa., Winterthur – Lugano, 18 Uhr
Sa., GC – YB, 20.30 Uhr
So., Servette – Thun, 14 Uhr
So., Basel – FCZ, 16.30 Uhr
So., Lausanne – St. Gallen, 16.30 Uhr

Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
22
22
49
2
FC Lugano
FC Lugano
0:0
23
11
41
3
FC St. Gallen
FC St. Gallen
21
14
38
4
FC Basel
FC Basel
22
8
36
5
FC Sion
FC Sion
0:0
23
6
34
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
22
-2
32
7
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
22
2
28
8
Servette FC
Servette FC
22
-5
25
9
FC Zürich
FC Zürich
22
-11
25
10
FC Luzern
FC Luzern
0:0
23
-3
24
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
22
-11
19
12
FC Winterthur
FC Winterthur
0:0
22
-31
14
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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