Trainer-Urknall beim FCL?
Knappe Mehrheit der Fans spricht sich für Frick aus

FCL-Trainer Mario Frick und sein Team sind stark unter Druck – nun steht das Auswärtsspiel beim FC Sion am Samstagabend an (18 Uhr). Viel viel Kredit hat der Liechtensteiner noch? Anhaltspunkte gibts hier im FCL-Inside.
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Für FCL-Trainer Mario Frick stehen nach der Cup-Blamage wegweisende Spiele an.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

  • Das ist das Ergebnis der Frick-Umfrage
  • Warum ist Luzern für den einen Tag nicht in Romandie geblieben?
  • Nimmt Lucas Ferreira wieder Fahrt auf? So stehts um das Juwel
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Simon StrimerReporter & Redaktor Sport

Die News der Woche

Über 5000 Blick-User haben abgestimmt. Die Frage: Soll sich der FC Luzern von Trainer Mario Frick trennen? Die Mehrheit will dem Liechtensteiner noch eine Chance geben – das Ergebnis fällt allerdings knapp aus. 34 Prozent glauben, dass er mit dem FCL den Turnaround schafft. 19 Prozent sind dafür, ihm noch ein, zwei Spiele Zeit zu geben. Die restlichen 47 Prozent meinen, dass es nach der Cup-Blamage höchste Zeit sei für einen Schnitt.

Es war ein harter Schlag, den der FC Luzern und der 51-jährige Trainer am Mittwoch auf der Pontaise gegen Challenge-Ligist Stade-Lausanne-Ouchy erlitten hat (1:2). Es ist nicht so, dass der FCL die Lausanner unterschätzt hätte. Frick warnte anfangs Woche mehrfach davor und sagte, dass er nicht über das Halbfinal hinausdenken wolle – weil die Aufgabe eben so schwierig sei. Umso besorgniserregender der 0:2-Rückstand nach 17 Minuten gegen den Underdog.

Erst noch letzte Woche sprach Sportchef Remo Meyer gegenüber Blick das Vertrauen aus: «Mario ist seit über vier Jahren Trainer bei uns, und in dieser Zeit haben wir ein grosses gegenseitiges Vertrauen aufgebaut. Er geniesst unsere maximale Unterstützung.» Dazwischen liegen ein 2:2 gegen St. Gallen und die Cup-Blamage.

Die grosse Frage

Warum ist Luzern am Mittwochabend nicht in der Romandie geblieben? Drei Tage nach Cup-Spiel in Lausanne folgt das Auswärtsspiel in Sion. «Es ist im Raum gestanden, dort zu bleiben», sagte Mario Frick anfangs Woche. «Aber wir holen die Spieler immer mit ins Boot. Sie müssen sich wohl fühlen und danach die Leistung bringen. Das müssen sie dann aber auch tun. Sie sagten, dass sie lieber im eigenen Bett schlafen.» Man reiste also nach dem Ausscheiden in Lausanne zurück in die Innerschweiz, am Donnerstagmorgen stand da das Training an. Und am Freitagnachmittag reist das Team bereits wieder in die Westschweiz.

Gesagt ist gesagt

«Mario Frick hat uns gut eingestellt, wir sind ausgeschieden. Es lag nicht an ihm, dass wir verloren haben.» – Das sagte Captain Pius Dorn zur aktuellen Situation gegenüber der «Luzerner Zeitung». Und Frick selber meint: «Wenn gewisse Leute das Gefühl haben, dass ich die Mannschaft nicht mehr erreiche oder nicht mehr die entscheidenden Impulse geben kann, muss man das beurteilen.»

Mögliche Aufstellung

Loretz; Dorn, Freimann, Bajrami, Dantas Fernandes; Abe; Ferreira, Owusu; Di Giusto; Villiger, Grbic.

Wer fehlt?

Ciganiks, Knezevic, Spadanuda, Löfgren, Zimmermann (alle verletzt).

Sowohl Vize-Captain Knezevic als auch Verteidiger Ciganiks fallen für das Spiel im Wallis aufgrund von Muskelverletzungen fix aus. Bei Knezevic, der gegen SLO angeschlagen ausgewechselt werden mussten, wurde eine Zerrung am Oberschenkel festgestellt. Bei Ciganiks eine Zerrung in der Wade.

Neben dem Platz

Die U18-Nationalspieler versammeln sich nächste Woche von Montag bis Donnerstag für ein Trainingslager in Zürich. Zwei Luzerner sind dabei: Erblin Sadikaj (17), der bereits zweimal im Super-League-Kader stand. Und Nico Lazri (18). Die U17-Nati reist für ein Trainingslager nach Spanien, dabei sein werden mit Goalie Nino Meier (16) und Aldin Smajic (17) auch auf dieser Stufe zwei Luzerner.

Hast du gewusst, dass...

... Luzern von den letzten vier Ligaspielen nur eines verloren hat? Davor gab es allerdings vier Liga-Niederlagen in Folge. Aus den letzten zehn Ligaspielen (seit dem 6:0 gegen GC) holten die Luzerner nur einen einzigen Sieg.

Aufgepasst auf

Lucas Ferreira (19) hat sein erstes Tor im neuen Jahr erzielt. Aber in den letzten sechs Spielen war er nur noch Joker oder gar ohne Einsatz. Trainer Frick offen und ehrlich über den Zuger: «Als er im Sommer zu uns in die erste Mannschaft hochgekommen ist, hatte er einen unglaublichen Hunger. Diesen sehe ich im Moment nicht so stark.» Und: «Er weiss, wie viel ich von ihm halte.»

Die Klassenbesten

Blick-Notenschnitt nach 22 Runden:

1. Di Giusto 4,2
2. Owusu 4,1
3. Dorn 4,0

Hier gehts zu allen Luzerner Noten.

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Die Schiedsrichterin

Schiedsrichterin im Tourbillon ist Désirée Blanco. Im VAR-Raum in Volketswil sitzt Lukas Fähndrich.

Der Gegner

Wie Luzern muss auch der FC Sion einen deftigen Cup-Rückschlag verkraften. Bekannt ist der Stellenwert, den der Cup im Wallis hat. Wie gehts dem Tholot-Team nach der Pleite? Hier erscheint das Sion-Inside.

23

Runde

Sa., Sion – Luzern, 18 Uhr
Sa., Winterthur – Lugano, 18 Uhr
Sa., GC – YB, 20.30 Uhr
So., Servette – Thun, 14 Uhr
So., Basel – FCZ, 16.30 Uhr
So., Lausanne – St. Gallen, 16.30 Uhr

Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
22
22
49
2
FC Lugano
FC Lugano
22
11
40
3
FC St. Gallen
FC St. Gallen
21
14
38
4
FC Basel
FC Basel
22
8
36
5
FC Sion
FC Sion
22
6
33
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
22
-2
32
7
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
22
2
28
8
Servette FC
Servette FC
22
-5
25
9
FC Zürich
FC Zürich
22
-11
25
10
FC Luzern
FC Luzern
22
-3
23
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
22
-11
19
12
FC Winterthur
FC Winterthur
21
-31
13
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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