Stolz auf Walliser Mentalität
Sion-Coach Tholot bleibt geheimnisvoll – macht er weiter?

Mitten in der erfolgreichen Saison wird Sion mit bösen Erinnerungen konfrontiert. Beim Rückblick auf die letzten Jahre überwiegt bei Trainer Tholot jedoch der Stolz. Doch die grosse Frage bleibt: Wie gehts mit ihm weiter? Die neusten Infos gibts hier im Sion-Inside.
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Sion-Coach Tholot hat eine derart grosse Rückendeckung von Boss CC, dass er selber über neuen Vertrag entscheiden kann.
Foto: Pascal Muller/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Tholots Vertrag läuft aus – das sagt er über Sion-Situation
  • «Entspricht der Walliser Mentalität»: So blickt er auf Zeit zurück
  • Jung-Stürmer Boteli spielte in der Nati-Pause gross auf
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Sion kehrt in den Letzigrund zurück, um dort gegen GC anzutreten – eine Affiche, die für die Walliser nach wie vor die grösste Enttäuschung der Saison darstellt: das Ausscheiden im Cup-Viertelfinal. Nun drücken die Sittener St. Gallen die Daumen, denn ein Sieg des Teams von Enrico Maassen im Cup-Final würde bedeuten, dass der vierte Platz in der Super League zur Qualifikation für die Conference League berechtigen würde. «Wir haben vor der Meisterrunde noch zwei wichtige Spiele gegen GC und Lausanne. Das sind zwei schwierige Partien, aber wenn wir die maximale Punktzahl holen, können wir den vor uns liegenden Teams in der Schlussrunde noch ein Bein stellen», versichert Didier Tholot.

Die grosse Frage

Verlängert Trainer Didier Tholot seinen Vertrag bei Sion? Wie Blick berichtete, darf der Franzose selber entscheiden, ob er Trainer bleibt. Eine überraschende Situation im Wallis! Vor dem Spiel gegen GC will der Trainer selber noch keine Tendenz abgeben. «Ich werde weiterarbeiten, und sobald wir eine Entscheidung getroffen haben, werden wir sie bekanntgeben», sagt er. Kann Europa die Situation verändern? «Nein, das wird keinen Einfluss auf die Entscheidung haben.» Gegenüber Blick sagte Sion-Boss Christian Constantin: «Wir kommen nach der 33. Runde zusammen. Und dann teilt uns Didier mit, was er will.» Tholot bleibt also eisern dabei, noch keine Tendenz zu verraten. Aber lange kann das Schweigen somit nicht mehr dauern.

Gesagt ist gesagt

«Diese Mannschaft entspricht der Walliser Mentalität. Als man hier ankam, war nicht mehr so viele Zuschauer da, es herrschte ein Zustand der Enttäuschung. Heute finden sich die Menschen in dieser Mannschaft wieder. Ja, das ist ein Grund zum Stolz.» – Noch ein grösserer Erfolg für Didier Tholot als die Ergebnisse mit Sion ist die Tatsache, dass er das Gesicht des Klubs nach dem Abstieg und dem Trauma um Sturm-Flop Mario Balotelli mitgeprägt hat.

Mögliche Aufstellung

Racioppi; Lavanchy, Hajrizi, Kronig, Hefti; Kabacalman, Baltazar; Chouaref, Kololli, Lukembila; Nivokazi.

Wer fehlt?

Rrudhani (verletzt).

Neben dem Platz

Der Unterwalliser Kreshnik Hajrizi (26) wäre in der Länderspielpause beinahe zum Helden einer ganzen Nation geworden. Ein prominenter Platz in der kosovarischen Fussballgeschichte wäre ihm gewiss gewesen. Der Verteidiger erzielte für das Land seiner Wurzeln im ersten WM-Playoff-Spiel in der Slowakei (4:3) zwar einen wichtigen Treffer, doch die Kosovaren mussten sich im Anschluss im entscheidenden Playoff-Spiel um die WM knapp der Türkei geschlagen geben. Bemerkenswert: Die kosovarische Innenverteidigung in diesen beiden Begegnungen bestand mit Kreshnik Hajrizi und Albian Hajdari zu 100 Prozent aus Spielern, die in der Schweiz ausgebildet wurden.

Hast du gewusst, dass ...

... Sion gleich selten verloren hat, wie Leader Thun? Beide stehen bei sieben Niederlagen. Der grosse Unterschied sind die Unentschieden. Thun hat nur zwei und dafür 23 Siege. Sion hat 13 Unentschieden und dafür nur elf Siege.

Aufgepasst auf

Super-Joker Winsley Boteli (19) war auch in der Natipause fleissig vor dem Tor. Er erzielte in der EM-Quali der U21-Nati sowohl beim 1:0 gegen die Färöer als auch beim 2:1 gegen Estland ein entscheidendes Tor. Und er hat bewiesen, dass er auch als Starter treffen kann. Beim Spiel gegen Estland traf er schon in der 8. Minute.

Erfolgreicher Zusammenzug mit der U21: Winsley Boteli jubelt zweimal.
Foto: keystone-sda.ch

Die Klassenbesten

Blick-Notenschnitt nach 31 Runden:

  1. Racioppi 4,4
  2. Baltazar 4,4
  3. Hajrizi 4,1

Hier gehts zu allen Sittener Noten.

Der Schiedsrichter

Fedayi San.

Der Gegner

«Wir werden ein anderes Gesicht zeigen» – das verspricht GC-Coach Messner. Wie der Österreicher nach der 0:5-Klatsche das Ruder herumreissen will? Hier gehts zum GC-Inside.

32

Runde

Sa., Lausanne – Winterthur 2:1
Sa., Lugano – Thun 1:0
Sa., Basel – YB 3:3
Mo., GC – Sion, 14 Uhr
Mo., Servette – Luzern, 16.30 Uhr
Mo., St. Gallen – FCZ, 16.30 Uhr

Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
32
36
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
31
23
56
3
FC Lugano
FC Lugano
32
11
54
4
FC Basel
FC Basel
32
8
53
5
BSC Young Boys
BSC Young Boys
32
5
47
6
FC Sion
FC Sion
31
9
46
7
FC Luzern
FC Luzern
31
6
39
8
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
32
-7
39
9
Servette FC
Servette FC
31
-3
36
10
FC Zürich
FC Zürich
31
-16
34
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
31
-23
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
32
-49
19
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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