Scheiblehner stapelt plötzlich tief
«GC ist in keinem Spiel der Super League Favorit»

Das Zürcher Derby steht vor der Tür. Davor adelt GC-Coach Scheiblehner seinen Spieler Amir Abrashi: «Eine absolute Legende», ist die Wortwahl. Viel lauer ist sie, wenns ums Duell geht. Ein taktisches Manöver? Das GC-Inside.
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Die Marschrichtung? Nach den Worten von Scheiblehner ist GC plötzlich Underdog. Im Oktober klang es anders.
Foto: Benjamin Faes/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Michael Frey ist rechtzeitig wieder fit
  • So erklärt Scheiblehner, warum Abrashi wenig spielt
  • Diese Understatement-Aussage lässt aufhorchen
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Christian FinkbeinerStv. Fussballchef

Die News der Woche

Michael Frey (31) ist zurück. Nachdem der Stürmer wegen muskulärer Probleme auf die Spiele in Luzern (3:4) und St. Gallen (0:0) verzichten musste, ist der Königstransfer der Hoppers für das Derby wieder im Kader. «Für wie viele Minuten es reichen wird, müssen wir schauen« so Trainer Gerald Scheiblehner. Frey spielte eine gute Saison für den FCZ, ehe er im Sommer 2018 zu Fenerbahce Istanbul wechselte. Sein wichtigstes Tor für die Zürcher erzielte der Berner beim 2:1-Sieg im Cupfinal 2018 gegen YB.

Die grosse Frage

Was ist mit Amir Abrashi? Der Captain ist wieder fit, nachdem er in der Vorrunde praktisch wegen Verletzungen komplett ausgefallen war. Doch die GC-Legende kommt nur spärlich zum Zug, stand nur im Cup gegen Sion (4:3 n.V.) und gegen YB (1:1) wenige Minuten im Einsatz. «Es geht nicht immer darum, ob er spielt oder nicht», sagt Scheiblehner. «Er nimmt sich nicht so wichtig im Gegensatz zu vielen anderen und nimmt die Rolle ein, mit der er der Mannschaft am meisten helfen kann. Amir ist eine absolute Legende, der eine unglaubliche Lebensfreude und unfassbare Ausstrahlung hat.»

Gesagt ist gesagt

«GC ist in keinem Spiel der Super League Favorit», sagt Gerald Scheiblehner zwei Tage vor dem dritten Derby in dieser Saison. «Wenn man das Kader des FCZ sieht, dann ist er der Favorit.» Die beiden bisherigen Duelle hat jeweils das Heimteam gewonnen. Dies ist insofern etwas überraschend, als dass Scheiblehner vor dem Derby-Sieg im Oktober noch eine heisse Ansage getätigt hatte («Derbys spielt man nicht, sondern gewinnt man»).

Mögliche Aufstellung

Hammel; Diaby, Köhler, Mikulic; Ngom, Meyer, Hassane, Krasniqi; Tsimba, Frey, Asp Jensen.

Wer fehlt?

Bengondo, Bettkober, Decarli, Paloschi und Zvonarek (alle verletzt), Clemente, Stroscio (gesperrt).

Neben dem Platz

Das 293. Zürcher Derby hat aufgrund der Tabellensituation zusätzlich Brisanz. Man spüre schon in den Tagen davor, dass es eine spezielle Partie sei, sagt Scheiblehner. «Denn für einmal findet vor einem Spiel auch eine Pressekonferenz statt.» An dieser steht auch Sven Köhler (29) den Journalisten Rede und Antwort. Für den Ex-Braunschweiger ist es das erste Zürcher Derby, auf das ihn Captain Abrashi eingeschworen hat. «Wichtig ist, dass man die Emotionen zulässt, aber in den entscheidenden Momenten klaren Kopf behält», so der GC-Neuzugang. Die Hoppers rechnen mit gut 16'000 Fans.

Hast du gewusst, dass...

... GC nur eines der letzten zwölf Ligaspiele gewonnen hat und zuletzt erstmals unter Scheiblehner in sieben Meisterschaftsspielen in Folge sieglos blieb. Kein anderes Team in der Liga wartet damit so lange auf einen Sieg wie die Hoppers. 21 Punkte aus den ersten 25 Spielen sind für GC der zweittiefste Wert in einer Super-League-Saison, einzig in der Abstiegssaison 2018/19 waren es zu diesem Zeitpunkt sogar nur 18 Zähler. 

Aufgepasst auf

... Jonathan Asp Jensen. Traf der Däne, ging GC in dieser Saison erst einmal als Verlierer vom Platz. In der Derby-Historie hat sich der Edeltechniker schon verewigt, beim 3:0 im ersten Heimspiel der Hoppers gegen den FCZ führte er diese mit einem Tor und einem Assist zum Sieg – Blick-Note 6.

Die Klassenbesten

Blick-Notenschnitt nach 25 Runden:

  1. Hammel 4,1
  2. Mikulic 4,0
  3. Köhler 4,0

Hier gehts zu allen Hopper-Noten.

Der Schiedsrichter

Luca Piccolo pfeift, als VAR fungiert Johannes von Mandach.

Der Gegner

Auch das FCZ-Lager ist bereits heiss. Im Abschlusstraining am Freitag erhält das Team von Dennis Hediger Besuch von der Südkurve.

26

Runde

Sa., Servette – St. Gallen, 18 Uhr
Sa., Winterthur – Thun, 18 Uhr
Sa., GC – FCZ, 20.30 Uhr
So., Sion – YB, 14 Uhr
So., Luzern – Basel, 16.30 Uhr
So., Lugano – Lausanne, 16.30 Uhr

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
25
29
58
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
25
19
46
3
FC Lugano
FC Lugano
25
11
43
4
FC Basel
FC Basel
25
7
40
5
FC Sion
FC Sion
25
7
37
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
25
2
36
7
FC Luzern
FC Luzern
25
1
30
8
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
25
-2
30
9
FC Zürich
FC Zürich
25
-12
28
10
Servette FC
Servette FC
25
-7
27
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
25
-12
21
12
FC Winterthur
FC Winterthur
25
-43
14
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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