Lugano stapelt tief
«Ein schönes Stadion macht keinen Meisterfavoriten»

Eine Woche vor dem ersten Super-League-Spiel in der neuen AIL Arena sind bereits 2975 Abos verkauft. Sportchef Sebastian Pelzer bremst die Euphorie trotzdem: «Ein schönes Stadion macht noch keinen Meisterfavoriten.»
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Mattia Croci-Torti geht bereits in seine sechste Saison als Lugano-Trainer.
Foto: Marusca Rezzonico/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • FC Lugano eröffnet neues Stadion am 22. Juli in Lugano
  • Bereits 2975 von 4240 Saisonkarten verkauft, 1000 mehr als 2025
  • Team mit fünf Nachwuchsspielern verjüngt, Ziel: Championship Group erreichen

Der Countdown läuft. Nur noch eine Woche bis zur Super-League-Premiere in der AIL Arena in Lugano. Kinderkrankheiten wie Steckdosen auf der Medientribüne sowie Gastro-Angebote wurden angegangen – das Catering übernimmt der Verein künftig in Eigenregie und baut dafür mit externer Fachunterstützung eigene Strukturen auf.

Die Vorfreude ist riesig. Denn mit dem Boutique-Stadion bricht für den FC Lugano offiziell eine neue Ära an. Wie gross der Boom rund um die Bianconeri ist, zeigt ein Blick auf die jüngste Saisonkarten-Entwicklung: Bereits in den vergangenen fünf Jahren konnte der Klub die Zahl der verkauften Abos von 1126 auf 1714 steigern.

Eine Woche vor Saisonstart sind diese Werte bereits pulverisiert. Von den insgesamt 4240 Abos, die für das neue Stadion zum Verkauf stehen, sind per 15. Juli bereits stolze 2975 abgesetzt worden – ein sattes Plus von über 1000 im Vergleich zum Vorjahr.

Verjüngungskur im Tessin

Die neue Lugano-Heimat ist bereit für ihre Premierensaison – und die Fans zeigen schon jetzt, dass sie dieses neue Kapitel im Tessiner Fussball aktiv mitgestalten wollen. Dass ein neues Stadion allein aber noch keine Titel garantiert, betont Sportchef Sebastian Pelzer (45). «Ein wunderschönes Stadion wie dieses hier macht noch lange keinen Meisterschaftsfavoriten aus. Wir sind die gleiche Mannschaft und derselbe Klub wie letzte Saison. Wir wollen und werden wachsen – aber Schritt für Schritt.»

In diese neue Ära startet Lugano mit einer deutlich verjüngten Mannschaft. Zwar hat mit Langzeit-Captain und Klubikone Mattia Bottani (35) nur ein einziger Routinier den Verein verlassen. Gleichzeitig rücken mehrere Nachwuchsspieler in die 1. Mannschaft auf. Dazu gehören Gjan Ajdin (19) sowie die drei Tessiner Nicolò Puddu (18), Ian Tiraboschi (16) und Christian Raffa (19).

«Für uns ist wichtig, die Jungs Schritt für Schritt an dieses Niveau heranzuführen. Je näher sie an diesem Level sind, desto eher können sie die Messlatte für sich selbst höher legen», erklärt Pelzer. Das sei ein Prozess. «Wir wollen ihn konsequent weitergehen, die Jungs regelmässig mit der 1. Mannschaft trainieren lassen und sehen, wie weit sie kommen.»

Keine übertriebenen Ziele

Den eigenen Nachwuchs stärker einzubinden, gehört zu den grossen Zielen der neuen Saison. Bei den sportlichen Ambitionen bleibt der Klub dagegen bewusst zurückhaltend. Obwohl sich die Bianconeri mit den Plätzen 3, 2, 4 und 3 in den vergangenen vier Jahren in der Spitzengruppe der Super League etabliert haben, formulieren sie erneut das gleiche Minimalziel: die Qualifikation für die Championship Group. Daneben peilt Lugano den Einzug in den Cupfinal sowie die Qualifikation für die Ligaphase eines europäischen Wettbewerbs an.

Bemerkenswert ist dabei vor allem eines: Anders als in den vergangenen Jahren lässt Trainer Mattia Croci-Torti (44) diesmal nicht durchblicken, dass er in der Liga insgeheim höhere Ziele verfolgt. In Luganos neuem Stadion soll der nächste Entwicklungsschritt mit Bedacht erfolgen.

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Super League 26/27
Mannschaft
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FC Basel
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FC Lugano
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FC Luzern
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FC Sion
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FC St. Gallen
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FC Thun
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FC Vaduz
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FC Zürich
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Grasshopper Club Zürich
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FC Lausanne-Sport
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Servette FC
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BSC Young Boys
BSC Young Boys
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Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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