Lichtsteiner zeigt Galgenhumor
«Schade, ist meine Sperre nicht verbrannt»

Ausgerechnet auswärts in Thun könnte sich Basel nun auch rechnerisch von der Titelverteidigung verabschieden. Das FCB-Inside zur 33. Runde der Super League.
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Albian Ajeti jubelt gegen den FC Thun. So auch beim ersten Duell in dieser Saison im September.
Foto: Claudio de Capitani/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • FC Basel spielt Samstag 20.30 Uhr gegen Leader Thun
  • Basel hat 18 Punkte Rückstand und 28 Tore schlechtere Differenz
  • Thun foult 496 Mal, Basel nur 333 Mal in dieser Saison
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Lucas WerderReporter Fussball

Die News der Woche

Aufgrund des Brands in der FCB-Garderobe hat die Partie gegen Thun um eine Woche verschoben werden müssen. Sämtliches Material wie Trikots, Schuhe sowie medizinisches und technisches Equipment ist inzwischen ersetzt worden. «Die Taskforce hat sofort alles organisiert», lobt Stephan Lichtsteiner (42). Seine Mannschaft habe die schwierige Situation super angenommen, findet der FCB-Trainer. Aufgrund der zerstörten Kabine ist die Profi-Abteilung bis zum Saisonende auf dem Nachwuchs-Campus einquartiert worden. Für Lichtsteiner nicht unbedingt ein Nachteil: «Es ist schön, um die jungen Spieler herum zu sein und noch mehr Vorbildfunktion zu haben», so der Luzerner.

Er selbst habe durch die Flammen nichts verloren, dass nicht ersetzbar gewesen sei. «Den Laptop habe ich sowieso mit nach Hause genommen», verrät Lichtsteiner und beweist sogar Galgenhumor: «Schade, ist meine Sperre nicht verbrannt.» Nach seiner vierten Gelben Karte in dieser Saison wird der FCB-Trainer trotz Spielverschiebung auch am Samstagabend auf der Tribüne Platz nehmen müssen.

Die grosse Frage

Welcher FCB-Stürmer beginnt gegen Thun? Auch weil Giacomo Koloto (18) während der Länderspielpause mit der Schweizer U21 unterwegs gewesen war, bekam gegen YB Albian Ajeti (29) wieder einmal eine Startelf-Chance. «Ich bin sehr zufrieden gewesen», sagt Lichtsteiner über dessen Auftritt. Es sei wichtig, dass im Basler Sturm ein Konkurrenzkampf herrsche, in dem alle ihre Chancen bekommen. Doch gilt das auch für Moritz Broschinski (25)? «Er arbeitet sehr gut und gibt Vollgas im Training», lobt der FCB-Trainer vergangene Woche. «Ich denke schon, dass er sich wieder eine Chance erarbeiten wird.»

Gesagt ist gesagt

Unglaublich, aber wahr: Noch immer ist die Titelverteidigung für den FC Basel möglich. Zumindest rechnerisch. Sechs Runden vor Schluss beträgt der Rückstand auf Leader Thun 18 Punkte. Zudem haben die Berner auch die um 28 Treffer bessere Tordifferenz. Nachdem man sich vor einigen Wochen noch kämpferisch gezeigt hatte, macht man sich beim FCB inzwischen aber keine Illusionen mehr. «Wir sind auf unsere eigenen Leistungen fokussiert und wollen die Punkte machen, damit wir nächstes Jahr international vertreten sind», sagt Stephan Lichtsteiner (42). «Das ist jetzt das Hauptziel», fügt er an.

Mögliche Aufstellung

Hitz; Vouilloz, Omeragic, Daniliuc, Schmid; Metinho, Leroy; Salah, Shaqiri, Traoré; Ajeti.

Wer fehlt?

Stürmer Kaio Eduardo und Rechtsverteidiger Keigo Tsunemoto fallen weiterhin verletzt aus. Trainer Stephan Lichtsteiner fehlt gesperrt.

Neben dem Platz

Am Donnerstag ist der langjährige österreichische Nationalspieler Alexander Manninger bei einem Zugunglück im Alter von 48 Jahren ums Leben gekommen. Auch Stephan Lichtsteiner gehörte zu den zahlreichen Fussball-Profis, die sich auf Instagram von ihrem ehemaligen Teamkollegen verabschiedeten. Von 2011 bis 2012 standen die beiden bei Juventus Turin unter Vertrag. «Ich habe einen sehr guten Freund verloren», sagt der heutige FCB-Trainer. «Wir haben uns das Zimmer geteilt und haben sehr viel miteinander unternommen.» Manninger sei nicht nur ein hervorragender Goalie gewesen, sondern auch ein Mensch mit einer enorm lockeren Lebenseinstellung gewesen, der sich gleichzeitig als harter Arbeiter ausgezeichnet habe. «Er hat den Fussball geliebt. Er war ein Vater und Bruder, er hat der Mannschaft sehr gutgetan», so Lichtsteiner.

Hast du gewusst, dass …

… der FC Thun in der laufenden Super-League-Saison die zweitmeisten Fouls (496) begangen hat? Nur St. Gallen foult noch häufiger (501). Auf der anderen Seite steht der FCB, der die wenigsten Foulspiele verzeichnet (333). Gleichzeitig wurden die Basler am häufigsten gefoult (496), Thun steht auf Platz 7 (396).

Aufgepasst auf

Albian Ajeti. Der FCB-Stürmer ist der grösste xG-Unterperformer. Laut Statistik hat Ajeti für seine drei Saisontore Chancen für 9,1 Treffer benötigt. Allerdings wartet am Samstagabend mit Thun Ajetis Lieblingsgegner. Gegen keinen Gegner hat der Angreifer häufiger getroffen als gegen Thun. In 16 Einsätzen sind ihm neun Tore gelungen. In der Super League trafen nur Marco Streller (11) und Guillaume Hoarau (12) noch häufiger gegen die Berner Oberländer.

Die Klassenbesten

Blick-Notenschnitt nach 32 Runden:

  • Flavius Daniliuc 4,3
  • Marwin Hitz 4,2
  • Dominik Schmid 4,2

Hier geht es zu allen Basler Noten. 

Der Schiedsrichter

Mirel Turkes leitet die Partie. Am Video-Bildschirm sitzt Luca Cibelli.

Der Gegner

«Man kann nicht immer gewinnen, aber man kann immer eine Winner-Mentalität zeigen.», schickt Thun-Coach Mauro Lustrinelli eine Kampfansage in Richtung Basel. Über den Meistertitel möchte er aber noch nicht sprechen. Hier erscheint das Thun-Inside.

Die Spiele am Wochenende

Nachholspiel Super League
Sa., Thun – Basel, 20.30 Uhr

Cup-Halbfinals
Sa., SLO (ChL) – GC, 19.15 Uhr
So., Yverdon (ChL) – St. Gallen, 15 Uhr

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Brack Super League 25/26 - Meisterrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
32
36
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
33
24
60
3
FC Lugano
FC Lugano
33
12
57
4
FC Basel
FC Basel
32
8
53
5
FC Sion
FC Sion
33
16
52
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
33
5
48
Champions League-Qualifikation
UEFA Europa League-Qualifikation
Brack Super League 25/26 - Relegationsrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Luzern
FC Luzern
33
3
40
2
Servette FC
Servette FC
33
0
40
3
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
33
-10
39
4
FC Zürich
FC Zürich
33
-18
34
5
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
33
-25
27
6
FC Winterthur
FC Winterthur
33
-51
19
Relegation Play-Offs
Abstieg
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