Kongolese ist ein Phänomen
FCL-Kabwit winkt neuer Klub-Rekord

In Luzern lassen zwei Statistiken aufhorchen. Die erste: Dass Mario Frick noch keinen einzigen Ü30-Spieler eingesetzt hat. Die zweite ist ein möglicher Klub-Rekord, den der formstarke Kabwit am Mittwoch erreichen könnte. Das FCL-Inside.
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Hoch die Hände: Jubelt Kabwit mit den Fans bald über eine neue Bestmarke?
Foto: Martin Meienberger/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Die spezielle Ü30-Statistik des FC Luzern
  • «Solchen Support noch nie erlebt»: Frick über die Fans
  • Neuer Einblick in Luzerner Sprint-Werte
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Simon StrimerReporter & Redaktor Sport

Die News zum Wochenstart

Noch immer hat der FCL in dieser Saison keinen Ü30-Spieler eingesetzt! Das wird sich gegen YB auch nicht ändern – es sei denn, Pascal Loretz kann nicht ins Tor. Dann käme Vaso Vasic (35) zum Zug. Abgesehen von ihm hat der FCL keinen einzigen Spieler im Kader, der 30 Jahre oder älter ist. Mit Knezevic, Dorn, Spadanuda und Grbic gibt es vier 29-Jährige im Team – sie alle hatten in dieser Saison aber schon Geburtstag. Möglich, dass die Serie ohne Ü30-Spieler also bis Saisonende anhält.

Die grosse Frage

Schafft Luzern noch die Top 6? Die Chance, als erster Verfolger das sechstplatzierte YB arg in Bedrängnis zu bringen, ist riesige. Es steht das Direktduell an. Ein klassisches Sechs-Punkte-Spiel, bei dem am Ende drei oder neun Punkte Rückstand auf der Tafel stehen können.

Gesagt ist gesagt

«Ich bin jetzt mehr als vier Jahre hier. Einen solchen Support, wie wir ihn am Samstag in Thun erhalten haben mit so vielen Auswärtsfans, das habe ich erst einmal erlebt, glaube ich: in Schaffhause in der Barrage. Es war eine unglaubliche Stimmung. Es ist der Wahnsinn, wie vielen Leuten wichtig ist, was wir machen. Deshalb sind wir verpflichtet, ihnen das im Heimspiel zurückzugeben.» Das sagt Mario Frick vor dem Heimspiel gegen YB. Die Kulisse in Thun war in der Tat beeindruckend. Der Gästeblock war bis auf den letzten Platz gefüllt und war praktisch gleich gross wie der Heimblock der Thuner.

Mögliche Aufstellung

Loretz; Dorn, Knezevic, Bajrami, Dantas Fernandes; Owusu, Abe; Ferreira, Di Giusto; Von Moos, Kabwit.

Wer fehlt?

Spadanuda, Zimmermann (beide verletzt).

Neben dem Platz

Taisei Abe (21) war nach seinem Bock in Thun, dem viel zu kurz geratenen Rückpass in die Füsse von Thuns Rastoder, gegenüber seinem Coach brutal ehrlich. «Ich habe ihn gefragt, ob er Rastoder gesehen habe, oder ob die Sicht verdeckt war», sagt Frick. «Und er sagte, dass er ihn gesehen hat. Er habe den Ball weiter aussen zum Goalie spielen wollen, was misslungen ist.» Der Japaner gilt als selbstkritischer Spieler, der sich bestimmt Vorwürfe gemacht hat. «Er ist sicher am meisten enttäuscht. Wir bauen ihn schon wieder auf, er ist ein wichtiger Spieler für uns», sagte Frick direkt nach dem Bock in Thun.

Hast du gewusst, dass...

... Luzern zuletzt gesprintet ist, was das Zeug hält? Mario Frick gibt nach dem Thun- und vor dem YB-Spiel Einblick: «Zwei Spieler von uns haben über 500 Meter im Sprint zurückgelegt. Ein Sprint ist es, wenn die Geschwindigkeit über 25,2 km/h liegt. Das ist unglaublich, das hatten wir noch nie, glaube ich. Und ich glaube, dass es bei Thun ähnlich war.» Der FCL-Coach nimmt nochmals Bezug auf seinen Kick-and-Rush-Vergleich und sagt, dass ein Unterschied zu früher vor allem auch die Physis im Spiel sei, die sich enorm entwickelt habe.

Aufgepasst auf

Oscar Kabwit (20). Dem formstarken Kongolesen winkt ein Klub-Rekord. Trifft Kabwit gegen YB, hätte er in fünf Ligaspielen in Folge immer getroffen. Das ist in der Super-League-Geschichte noch keinem Luzerner gelungen. Trifft er nicht, stünde er immer noch bei fünf Toren in fünf Spielen – da er gegen Basel doppelt getroffen hat. Dabei hat Kabwit einen schwierigen ersten Winter in der Schweiz hinter sich.

Die Klassenbesten

Blick-Notenschnitt nach 27 Runden:

  1. Di Giusto 4,3
  2. Owusu 4,1
  3. Kabwit 4,1

Hier gehts zu allen Luzerner Noten.

Der Schiedsrichter

Lukas Fähndrich.

Der Gegner

Die grosse Frage ist: Kann es YB auch an einem kühlen Abend auf tiefem Geläuf? «Daheim ist ja schön und gut», sagt Verteidiger Saidy Janko (30). Hier erscheint das YB-Inside.

28

Runde

Di., Winterthur – Servette, 20.30 Uhr
Mi., Lugano – Sion, 20.30 Uhr
Mi., Luzern – YB, 20.30 Uhr
Mi., FCZ – Lausanne, 20.30 Uhr
Do., Basel – GC, 20.30 Uhr
Do., Thun – St. Gallen, 20.30 Uhr

Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
27
33
64
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
27
20
50
3
FC Lugano
FC Lugano
27
11
46
4
FC Basel
FC Basel
27
6
43
5
FC Sion
FC Sion
27
9
41
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
27
3
39
7
FC Luzern
FC Luzern
27
2
33
8
FC Zürich
FC Zürich
27
-14
31
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
27
-4
30
10
Servette FC
Servette FC
0:1
28
-8
29
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
27
-12
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
1:0
28
-46
17
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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