Thun-Bertone über Spieltags-Baby
Auf dem Weg ins Spital sorgte er im Feierabendverkehr für Aufruhr

Wenn es um den sensationellen Erfolgslauf des FC Thun geht, zeigt sich Leonardo Bertone immer ganz abgebrüht. Ganz anders spricht der Mittelfeld-Chef des Leaders über die Gefühle als frischgebackener Vater.
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Simon StrimerReporter & Redaktor Sport

Mit einem breiten Grinsen und leuchtenden Augen erscheint Leonardo Bertone (31) in der Interviewzone.

Das Verrückte ist: Das Thuner Stängeli, die zehn Siege in Serie, die 14 Punkte Vorsprung an der Super-League-Spitze, geraten in den Hintergrund.

Bertone: «Es ist so surreal, so weit weg irgendwie»
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Als Vater zurück auf Platz:Bertone: «Es ist so surreal, so weit weg irgendwie»

Thema Nummer eins: Bertone steht beim 2:1-Sieg gegen Luzern erstmals als Vater auf dem Platz. «Ich kann noch immer nicht glauben, dass ich jetzt nach Hause komme und ein Sohn auf mich wartet. Es ist das schönste Gefühl, aber trotzdem irgendwie so weit weg.»

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Auf dem Platz der Höhenflug – daneben das Vaterglück: Leonardo Bertone (r.) kann strahlen.
Foto: Pius Koller

Die Rückkehr mitten im Pendlerverkehr

Es ist also alles gut gegangen bei Bertone nach seiner Blitz-Abreise am Mittwoch von der Schützenwiese in Winterthur. Er reist im Thuner Trainingsanzug allein mit dem Zug zurück. Es ist Feierabend, der Zug voll – und natürlich wird Bertone erkannt. Aufruhr im Stossverkehr, als der Thuner Vizekapitän zwischen den Berufspendlern zurück in die Heimat eilt.

Rastoder nutzt Luzerner Abwehr-Bock rotzfrech aus
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Highlights im Video:Rastoder nutzt Luzerner Abwehr-Bock rotzfrech aus

Aber es reicht. Er kommt gerade noch rechtzeitig bei seiner Frau an. Dann gehts los mit der Geburt – Bertone wird noch am Mittwochabend erstmals Vater.

Auch für Lustrinelli spezielle Tage

Am Freitag empfängt die Mannschaft den frischgebackenen Vater herzlich zurück. «Er ist im siebten Himmel, er schwebt», berichtet Mauro Lustrinelli. Auf dem Platz ist Bertone am Tag darauf wie gewohnt der Chef im Mittelfeld.

Die Mannschaft macht Coach Lustrinelli mit der Leistung in dieser englischen Woche übrigens ein schönes Geschenk für den runden Geburtstag. Am Donnerstag feierte er seinen Fünfzigsten. Es passt zur besonderen Thuner Woche.

Nach dem Sieg gegen Luzern sagt Lustrinelli: «Wir sind keine Überraschungsmannschaft mehr. Wir sind in der schönen, tollen Realität!» Ob er sich manchmal kneifen muss? Bertone muss es bestimmt.

Bertone: «Jahrelange Arbeit zahlt sich nun aus»
1:35
Der 10. Sieg in Folge:Bertone: «Jahrelange Arbeit zahlt sich nun aus»
Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
27
33
64
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
27
20
50
3
FC Lugano
FC Lugano
26
12
46
4
FC Basel
FC Basel
2:1
27
6
43
5
FC Sion
FC Sion
27
9
41
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
26
0
36
7
FC Luzern
FC Luzern
27
2
33
8
FC Zürich
FC Zürich
26
-11
31
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
1:2
27
-4
30
10
Servette FC
Servette FC
27
-7
29
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
26
-13
21
12
FC Winterthur
FC Winterthur
27
-47
14
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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