Kryeziu-Blackout sorgt bei Winti für Lichterlöschen
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Kreisssaal statt Winti-Duell
Plötzlich Hektik bei Thun – so lief Bertones Blitz-Abreise

Es sind filmreife Szenen, die sich rund um das Thuner Auswärtsspiel beim Schlusslicht in Winterthur abspielen (3:0). Und damit ist nicht das Geschehen auf dem Acker der Schützenwiese gemeint.
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Der Fussball muss warten: Leonardo Bertone wird Vater!
Foto: Pius Koller

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Bertone steht schon auf Matchblatt – dann muss er abdüsen
  • Märchen im Märchen: Der Vizecaptain wird erstmals Vater
  • Thun hat 14 Punkte Vorsprung – und eine neue Qualität
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Simon StrimerReporter & Redaktor Sport

Was kann Thun in dieser Saison aus der Ruhe bringen? Ein Telefonat! Leonardo Bertone am einen Ende, seine Frau am andern. Plötzlich muss es schnell gehen.

Die 31-jährige Leaderfigur des Thuner Märchen-Ensembles befindet sich bereits in der offiziellen Aufstellung für das Spiel in Winterthur, wird dann aber kurzerhand vom Matchblatt gestrichen und verabschiedet sich blitzartig vom Team. Er steigt in den Zug Richtung Bern, offenbar noch in der Thuner Teambekleidung. Verkehr auf der Strasse kann er sich nicht leisten. Schnurstracks gehts zu seiner Lebenspartnerin. Bertone wird erstmals Vater.

Die souveräne Leaderfigur plötzlich nervös

«Man hat schon gewusst, dass die Nachricht bald kommen könnte. Aber es hat sich hinausgezögert und war bei uns nicht mehr so präsent», sagt der Thuner Mittelfeldspieler Justin Roth (25) zu Blick. Er ist es, der kurzfristig für Bertone einspringen muss und seinen Job beim 3:0-Sieg in Winterthur sehr gut erledigt.

Roth erzählt, wie Bertone auf das Telefont reagiert hat: «Er war zuerst ein bisschen nervös, weil er nicht wusste, was jetzt passiert.» Ganz kurz geht Bertone noch zur Mannschaft, wird von ihr gefeiert. Dann gehts Richtung Bahnhof. Aus dem Zug schickt er eine Nachricht an die Mannschaft, wünscht viel Glück. Dann überlässt er sie Captain Bürki. Die beiden sind die Anführer des Thuner Erfolgsteams.

«Wir wussten, das Spiel geht über den Kampf»
1:09
Thuner Stimmen zum Sieg:«Wir wussten, das Spiel geht über den Kampf»

Trainer Mauro Lustrinelli (49) hat bereits die Teamsitzung vor dem Spiel hinter sich. Der Anpfiff ist schon sehr nah, als er von der Bertone-Neuigkeit erfährt. Er hoffe, dass sein Vizecaptain bald die freudige Nachricht überbringen könne, dass Thun einen neuen Fan habe, sagt Lustrinelli mit einem Augenzwinkern.

Neu bei Thun: Keine Gegentore mehr

Aus der Ferne erfährt Bertone bestimmt, wie der Thuner Meister-Express souverän weiterrollt. Bis zur Halbzeit beissen sich die Berner Oberländer ohne den Mittelfeld-Chef auf dem Winterthurer Acker zwar die Zähne aus. «Wir mussten die Ruhe bewahren», sagt Roth. Voller Selbstvertrauen fügt er an: «Am Schluss war es wieder das Thun, das man kennt.»

Heisst konkret: Neunter Sieg in Serie, 14 Punkte Vorsprung an der Spitze, 180 Minuten ohne Gegentor. Wenn die Gegner Thun aktuell nicht aus der Ruhe bringen können, ist es ein Baby, das die Welt erblickt.

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
32
36
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
2:2
33
24
60
3
FC Lugano
FC Lugano
33
12
57
4
FC Basel
FC Basel
32
8
53
5
FC Sion
FC Sion
33
16
52
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
33
5
48
7
FC Luzern
FC Luzern
2:2
33
3
40
8
Servette FC
Servette FC
33
0
40
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
33
-10
39
10
FC Zürich
FC Zürich
33
-18
34
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
33
-25
27
12
FC Winterthur
FC Winterthur
33
-51
19
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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