«Ich stehe jeden Tag auf und freue mich enorm»
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FCZ-Goalie Silas Huber:«Ich stehe jeden Tag auf und freue mich enorm»

Zürcher beeindruckt die Liga
«Die Schweiz kann froh sein, einen Goalie wie Huber zu haben»

Beim 0:3 in Bern kann einer im Dress des FC Zürich trotz der Niederlage überzeugen: Goalie Silas Huber. Trainer Dennis Hediger sagt über den 20-Jährigen: «Die Schweiz kann froh sein, hat sie einen Goalie wie ihn.»
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König der Lüfte: Kein anderer Goalie der Super League pflückt pro Spiel so viele hohe Flanken herunter wie Silas Huber.
Foto: Claudio de Capitani/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Silas Huber (20) beeindruckt mit spektakulären Paraden gegen YB
  • Trainer lobt Hubers Bescheidenheit und nennt ihn Hoffnungsträger für Schweizer Fussball
  • FCZ bleibt 15 Punkte hinter Europacupplätzen
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Florian RazReporter Fussball

Was ist das für ein krummes Ding! Unklar, ob Armin Gigovic (23) den Ball mit seinem rechten Aussenrist tatsächlich genau so treffen will. Aber die Kurve, mit der die Kugel danach in Richtung obere Torecke fliegt, ist spektakulär.

Aus Sicht des Schützen sieht es wie ein sicherer Treffer aus. Aber da schiebt sich die rechte Hand von Silas Huber (20) ins Bild und erreicht tatsächlich noch diesen Schuss.

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Kein Tor. Das ganze Stadion staunt. Das ganze Stadion? Nein! Ein unbeeindruckter FCZ-Cheftrainer weiss schon längst von Hubers Fähigkeiten. Sonst hätte er ja kaum das Risiko in Kauf genommen, ihn anstelle von FCZ-Urgestein Yanick Brecher (32) ins Tor zu stellen.

«Der FCZ kann sich glücklich schätzen»

«Silas zeigt in jedem Training solche Big Saves», sagt Dennis Hediger (39) also nach dem Schlusspfiff. Und dann folgen die ganz grossen Worte. «Der FCZ und der Schweizer Fussball können sich glücklich schätzen, dass wir so einen Goalie haben, der die kommende Generation prägen kann.»

Schon beim 2:1-Derbysieg über die Grasshoppers vor einer Woche hatte Huber so eine Parade drin, die einem in Erinnerung bleibt. Damals, gegen Jonathan Asp Jensen (20) war es die Rettungstat, die Huber zum Matchwinner machte. Gegen YB reichen sieben abgewehrte Bälle nicht, um etwas am Ausgang des Spiels zu ändern.

Entsprechend nüchtern ist Huber nach Spielschluss im Gespräch mit den Medien. «Ich hatte ein paar gute Paraden, aber das Team hat auch gut verteidigt», findet er. Und: «In der ersten Halbzeit haben wir eine sehr gute Kollektivleistung gezeigt. Die Halbzeit zwei war dann zum Vergessen.»

Die Schulterklopfer sind da

Kein Wunder, sagt sein Trainer über ihn: «Es gibt derzeit sehr viele Schulterklopfer, aber er bleibt mit beiden Füssen am Boden, ist sehr bescheiden. Das sind Attribute, die man braucht, um eine Karriere hinzulegen.»

Vorerst ist Silas Huber zumindest ein kleiner Lichtblick in dieser merkwürdigen Phase, die die Zürcher gerade durchschreiten. Der Abstand zu den Europacupplätzen beträgt schwindelerregende 15 Punkte. Die Grasshoppers auf dem Barrage-Platz liegen sieben Zähler zurück. Es sieht danach aus, als ob der FCZ seine Saison irgendwo in einer sportlich wenig interessanten Grauzone beenden werde.

Da hilft es, wenn wenigstens ab und an etwas Spektakuläres auf dem Feld geschieht. Wie Silas Hubers Parade gegen Armin Gigovic. Oder wie es Trainer Hediger in Bern formuliert: «Wenn wir etwas Positives mitnehmen wollen, dann ist es, dass Silas sich auszeichnen konnte, dass er noch etwas mehr auf dem Radar ist und dass viele gesehen haben, welch ein guter Goalie er ist.»

Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
27
33
64
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
27
20
50
3
FC Lugano
FC Lugano
27
11
46
4
FC Basel
FC Basel
27
6
43
5
FC Sion
FC Sion
27
9
41
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
27
3
39
7
FC Luzern
FC Luzern
27
2
33
8
FC Zürich
FC Zürich
27
-14
31
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
27
-4
30
10
Servette FC
Servette FC
27
-7
29
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
27
-12
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
27
-47
14
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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