Hartes Kondi-Training
Wie GC-Coach Scheiblehner seine Hoppers schleift

GC empfängt zum letzten Spiel vor Weihnachten am Sonntag den FC St. Gallen (16.30 Uhr). Davor spricht Trainer Scheiblehner über die harte konditionelle Arbeit bei GC und ob der Jahrzehntesieg in Bern das Team auf dem Campus beflügelt hat.
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GC-Scheiblehner (l.) und sein Rudel. Eines der fittesten der Liga? Rücksicht auf Verletzte gibts nicht.
Foto: Pius Koller

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Scheiblehner spricht darüber, was das 6:2 in Bern ausgelöst hat
  • Zur Kondi-Arbeit: Auf Verletzte keine Rücksicht!
  • Für die Weihnachtsferien geht Scheiblehner zurück nach Österreich
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Simon StrimerReporter & Redaktor Sport

Die News der Woche

Der Schwung vom Kantersieg in Bern (6:2 am Mittwoch) ist auf dem Campus in Niederhasli spürbar. «Eine Befreiung ist da, ganz klar. In den drei Spielen davor gabs dreimal eine 0:1-Niederlage, oft standen wir trotz guter Arbeit mit leeren Händen da. Deshalb geben die drei Punkte ein sehr gutes Gefühl», sagt GC-Coach Gerald Scheiblehner (48). Vierfach-Torschütze Luke Plange (23) wurde von den Blick-Usern zum Spieler der Runde gewählt. Strahlt er seit der Glanzleistung wie ein Marienkäfer? «Das nicht, er kann es gut einordnen. Aber für ihn freut es mich besonders, weil er keine leichte Zeit hatte mit einem Aufenthalt im Krankenhaus und eine Drei-Spiele-Sperre im Herbst», sagt Scheiblehner über seinen englischen Stürmer. Nun steht ein nächstes Spitzenteam vor der Brust: St. Gallen.

Die grosse Frage

Gelingt die Revanche auf die 0:5-Pleite? Am 25. Oktober schoss St. Gallen die Hoppers aus dem Stadion. Es war die grosse Torshow von Alessandro Vogt mit zwei herausragenden Treffern. Zuletzt haben die Espen aber mit einer äusserst soliden Abwehr geglänzt, vor allem beim Spitzenkampf in Thun. Um diese zu knacken, nennt Scheiblehner ein Mittel: «Wir müssen viel mehr Spieler in den gegnerischen Strafraum bringen. So können wir Fehler des Gegners erzwingen.»

Gesagt ist gesagt

«Im Herbst konnten einige Spieler das Tempo nicht mitgehen. Wir haben aber gemeinsam entschieden, darauf keine Rücksicht zu nehmen.» Das sagt GC-Coach Scheiblehner zur Arbeit im konditionellen Bereich bei den Hoppers. Da liegt der Fokus stark drauf. Zur Erinnerung: Es gab jeweils reihenweise Abwesende und Verletzte. Scheiblehner erklärt: «Wir machen das, weil wir ohne ein hohes körperliches Fitnesslevel keine Chance haben in der Liga.»

Brauchts in der Wintervorbereitung im neuen Jahr Extra-Kondi-Einheiten, um dieses Level in der Zeit ohne Pflichtspiele weiter zu verbessern? «Die Spieler werden über Weihnachten kaum Fitness verlieren. Sie erhalten einen individuellen Plan für die freien Tage. Extra-Einheiten brauchts deshalb nicht im Januar. Unser Fitnesslevel ist schon auf sehr gutem Niveau, auch wenn es noch nicht ausgereizt ist.»

Mögliche Aufstellung

Hammel; Abels, Decarli, Stroscio; Krasniqi, Zvonarek, Meyer, Ullmann; Clemente, Plange, Asp Jensen.

Wer fehlt?

Diaby, Hassane (beide Afrika-Cup). Marques (krank). Abrashi, Bengondo, Lee, Paloschi (alle verletzt).

Neben dem Platz

Gerald Scheiblehner wird die Weihnachtsferien zu Hause in Österreich bei der Familie verbringen. Davor gibts aber noch einen gebührenden Hinrunden-Abschluss mit dem Team. Nach dem Heimspiel am Sonntag gehen die Hoppers gemeinsam essen.

Hast du gewusst, dass …

… GC erstmals seit über zehn Jahren wieder sechs Tore in einem Super-League-Spiel gelungen sind? Das letzte Mal war im August 2015 beim 6:1 gegen Lugano.

Aufgepasst auf

Samuel Krasniqi (20). Er stand im August und September als Captain der U21 in der 1. Liga für die Hoppers auf dem Platz. Nun hat sich der ehemalige Aarau-Junior einen Platz in der ersten Mannschaft erkämpft. Weil Marques weiterhin krank fehlen wird, sind die Chancen gross, dass Krasniqi auf der rechten Seite erneut in der Startelf steht. So viel zum Einsatz kommt er nicht etwa deswegen, weil die U21 seit Mitte November spielfrei hat. «Sondern weil er sich im Training hervorgetan hat», betont Scheiblehner.

Die Klassenbesten

Blick-Notenschnitt nach 18 Runden:

1. Diaby 4,3
2. Hammel 4,1
3. Ullmann, u.a. 4,0

Hier gehts zu allen Hopper-Noten.

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Der Schiedsrichter

Sandro Schärer. Das Schweizer Schiri-Aushängeschild wird sein fünftes Super-League-Spiel der Saison pfeifen. Kurios: Seine ersten vier Einsätze endeten alle mit einem Unentschieden. Darunter das 1:1 von GC in Thun und das 0:0 von St. Gallen in Basel.

Der Gegner

Bei St. Gallen haben zwei Teenager debütiert – und es gibt Interessen aus dem Ausland an einem Innenverteidiger. Hier erscheint das FCSG-Inside.

19

Runde

Sa., Sion – Winterthur, verschoben
Sa., Thun – FCZ, 18 Uhr
Sa., Basel – Servette, 20.30 Uhr
So., Lausanne – Luzern, 14 Uhr
So., GC – St. Gallen, 16.30 Uhr
So., Lugano – YB, 16.30 Uhr

Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
31
37
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
31
23
56
3
FC Basel
FC Basel
31
8
52
4
FC Lugano
FC Lugano
31
10
51
5
FC Sion
FC Sion
31
9
46
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
31
5
46
7
FC Luzern
FC Luzern
31
6
39
8
Servette FC
Servette FC
31
-3
36
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
31
-8
36
10
FC Zürich
FC Zürich
31
-16
34
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
31
-23
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
31
-48
19
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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