Die News der Woche
Der FC Sion hat am Montag in Zürich einen wichtigen Sieg gegen die Grasshoppers errungen. Der klare 4:0-Erfolg der Walliser zeigt, dass die Mannschaft von Didier Tholot einen Meilenstein erreicht hat, insbesondere was ihre Fähigkeit angeht, ein Spiel zu kontrollieren. «In dieser Hinsicht haben wir Fortschritte gemacht, das stimmt», räumt der Walliser Trainer ein, der der Meinung ist, dass seine Mannschaft im Rennen um die europäischen Plätze für Überraschungen sorgen kann.
Die grosse Frage
Sion hat keines seiner letzten elf Spiele im Tourbillon verloren. Werden die Sittener am Sonntag gegen Lausanne ihren Rekord der Heimunbesiegbarkeit einstellen? In der Saison 2009/2010, zwischen Oktober und Mai, stellten die Walliser eine Serie von zwölf Spielen ohne Niederlage vor heimischem Publikum auf. Diese Serie hatte ihnen unter anderem ermöglicht, die Meisterschaft auf dem fünften Platz zu beenden.
Gesagt ist gesagt
«Im Gegensatz zu den anderen wurde bei uns das Erreichen des europäischen Geschäfts zu Beginn der Saison nicht als Ziel ausgegeben. Vielleicht haben wir in dieser Hinsicht einen Vorteil. Wir haben viel zu gewinnen, sie haben viel zu verlieren», sagt Didier Tholot. Die Spiele der Championship Group beginnen zwar erst am 25. April, doch in Riddes, wo die Pressekonferenz vor dem Spiel stattfindet, sind sie bereits in aller Munde.
Mögliche Aufstellung
Racioppi; Lavanchy, Kronig, Hajrizi, Hefti; Kabacalman, Baltazar; Chouaref, Berdayes, Kololli; Nivokazi
Wer fehlt?
Donat Rrudhani (verletzt).
Neben dem Platz
Der FC Sion träumt davon, zum ersten Mal seit der Saison 2017/2018 wieder in Europa dabei zu sein. Um alle Chancen auf ihrer Seite zu haben, setzen die Walliser alles daran, das Tourbillon so gut wie möglich zu füllen. So wird beispielsweise ein Paket für die letzten drei Heimspiele der Saison angeboten, während das Gratis-Angebot für Walliser Schüler für das Spiel gegen Lausanne weiterhin gültig ist. «Wenn das Stadion in dieser letzten Runde voll sein kann, kann das für alle nur von Vorteil sein», versichert Didier Tholot, der möglicherweise seine letzten Spiele als Trainer des FC Sion bestreiten wird. Vor der Meisterrunde soll es Klarheit geben, ob der Franzose bleibt oder geht.
Hast du gewusst, dass …
… keine Mannschaft in dieser Saison mehr Penaltytore erzielt hat als die Sittener? Acht Mal trafen sie aus elf Metern. Zudem sind sie das einzige Team, das im Jahr 2026 noch keinen Elfer verschuldet hat.
Aufgepasst auf
Rilind Nivokazi (26). Zuletzt traf der Stürmer gegen die Hoppers – sein zwölfter Treffer in dieser Saison. Kein Spieler schoss mehr Tore für die Walliser in einer Spielzeit seit Chadrac Akolo 2016/17. Akolo netzte damals 15 Mal ein. Noch hat Nivokazi sechs Spiele Zeit, um diesen Rekord einzustellen.
Die Klassenbesten
Blick-Notenschnitt nach 32 Runden:
- Racioppi 4,4
- Baltazar 4,4
- Hajrizi 4,2
Hier gehts zu allen Sittener Noten.
Der Schiedsrichter
Anojen Kanagasingam.
Der Gegner
Die Lausanner müssen in dieser Saison nicht mehr. Ein Abstieg ist nur noch mathematisch möglich. Allerdings können die Waadtländer zum Spielverderber der Walliser Europa-Hoffnungen werden. Hier erscheint das Lausanne-Inside.
Runde
Sa., Winterthur – GC, 18 Uhr
Sa., FCZ – Lugano, 18 Uhr
Sa., Thun – Basel, verschoben
So., Luzern – St. Gallen, 16.30 Uhr
So., YB – Servette, 16.30 Uhr
So., Sion – Lausanne, 16.30 Uhr
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Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Thun | 32 | 36 | 71 | |
2 | FC St. Gallen | 32 | 24 | 59 | |
3 | FC Lugano | 32 | 11 | 54 | |
4 | FC Basel | 32 | 8 | 53 | |
5 | FC Sion | 32 | 13 | 49 | |
6 | BSC Young Boys | 32 | 5 | 47 | |
7 | FC Luzern | 32 | 3 | 39 | |
8 | Servette FC | 32 | 0 | 39 | |
9 | FC Lausanne-Sport | 32 | -7 | 39 | |
10 | FC Zürich | 32 | -17 | 34 | |
11 | Grasshopper Club Zürich | 32 | -27 | 24 | |
12 | FC Winterthur | 32 | -49 | 19 |
