Gibts neuen Heimrekord?
Walliser setzen alle Hebel in Bewegung, um Stadion zu füllen

Sion-Trainer Didier Tholot sieht sein Team auf Kurs für Europa und hofft auf eine volle Hütte im Tourbillon gegen Lausanne am Sonntag. Hier kommt das Sion-Inside.
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Jubeln die Sittener bald vor einer Kulisse, bei der keine leeren Plätze mehr sichtbar sind?
Foto: keystone-sda.ch
Bastien Feller, Andri Bäggli

Die News der Woche

Der FC Sion hat am Montag in Zürich einen wichtigen Sieg gegen die Grasshoppers errungen. Der klare 4:0-Erfolg der Walliser zeigt, dass die Mannschaft von Didier Tholot einen Meilenstein erreicht hat, insbesondere was ihre Fähigkeit angeht, ein Spiel zu kontrollieren. «In dieser Hinsicht haben wir Fortschritte gemacht, das stimmt», räumt der Walliser Trainer ein, der der Meinung ist, dass seine Mannschaft im Rennen um die europäischen Plätze für Überraschungen sorgen kann.

Die grosse Frage

Sion hat keines seiner letzten elf Spiele im Tourbillon verloren. Werden die Sittener am Sonntag gegen Lausanne ihren Rekord der Heimunbesiegbarkeit einstellen? In der Saison 2009/2010, zwischen Oktober und Mai, stellten die Walliser eine Serie von zwölf Spielen ohne Niederlage vor heimischem Publikum auf. Diese Serie hatte ihnen unter anderem ermöglicht, die Meisterschaft auf dem fünften Platz zu beenden.

Gesagt ist gesagt

«Im Gegensatz zu den anderen wurde bei uns das Erreichen des europäischen Geschäfts zu Beginn der Saison nicht als Ziel ausgegeben. Vielleicht haben wir in dieser Hinsicht einen Vorteil. Wir haben viel zu gewinnen, sie haben viel zu verlieren», sagt Didier Tholot. Die Spiele der Championship Group beginnen zwar erst am 25. April, doch in Riddes, wo die Pressekonferenz vor dem Spiel stattfindet, sind sie bereits in aller Munde.

Mögliche Aufstellung

Racioppi; Lavanchy, Kronig, Hajrizi, Hefti; Kabacalman, Baltazar; Chouaref, Berdayes, Kololli; Nivokazi

Wer fehlt?

Donat Rrudhani (verletzt).

Neben dem Platz

Der FC Sion träumt davon, zum ersten Mal seit der Saison 2017/2018 wieder in Europa dabei zu sein. Um alle Chancen auf ihrer Seite zu haben, setzen die Walliser alles daran, das Tourbillon so gut wie möglich zu füllen. So wird beispielsweise ein Paket für die letzten drei Heimspiele der Saison angeboten, während das Gratis-Angebot für Walliser Schüler für das Spiel gegen Lausanne weiterhin gültig ist. «Wenn das Stadion in dieser letzten Runde voll sein kann, kann das für alle nur von Vorteil sein», versichert Didier Tholot, der möglicherweise seine letzten Spiele als Trainer des FC Sion bestreiten wird. Vor der Meisterrunde soll es Klarheit geben, ob der Franzose bleibt oder geht.

Hast du gewusst, dass …

… keine Mannschaft in dieser Saison mehr Penaltytore erzielt hat als die Sittener? Acht Mal trafen sie aus elf Metern. Zudem sind sie das einzige Team, das im Jahr 2026 noch keinen Elfer verschuldet hat.

Aufgepasst auf

Rilind Nivokazi (26). Zuletzt traf der Stürmer gegen die Hoppers – sein zwölfter Treffer in dieser Saison. Kein Spieler schoss mehr Tore für die Walliser in einer Spielzeit seit Chadrac Akolo 2016/17. Akolo netzte damals 15 Mal ein. Noch hat Nivokazi sechs Spiele Zeit, um diesen Rekord einzustellen.

Die Klassenbesten

Blick-Notenschnitt nach 32 Runden:

  1. Racioppi 4,4
  2. Baltazar 4,4
  3. Hajrizi 4,2

Hier gehts zu allen Sittener Noten. 

Der Schiedsrichter

Anojen Kanagasingam.

Der Gegner

Die Lausanner müssen in dieser Saison nicht mehr. Ein Abstieg ist nur noch mathematisch möglich. Allerdings können die Waadtländer zum Spielverderber der Walliser Europa-Hoffnungen werden. Hier erscheint das Lausanne-Inside.

33

Runde

Sa., Winterthur – GC, 18 Uhr
Sa., FCZ – Lugano, 18 Uhr
Sa., Thun – Basel, verschoben
So., Luzern – St. Gallen, 16.30 Uhr
So., YB – Servette, 16.30 Uhr
So., Sion – Lausanne, 16.30 Uhr


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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
32
36
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
32
24
59
3
FC Lugano
FC Lugano
32
11
54
4
FC Basel
FC Basel
32
8
53
5
FC Sion
FC Sion
32
13
49
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
32
5
47
7
FC Luzern
FC Luzern
32
3
39
8
Servette FC
Servette FC
32
0
39
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
32
-7
39
10
FC Zürich
FC Zürich
32
-17
34
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
32
-27
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
32
-49
19
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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