Das könnte «lustig» werden
Erhalten zwei Freunde die gleichen Chancen im Torjägerrennen?

Plötzlich sieht man das beste YB der Saison. «Es darf nicht sein», ist ein Satz von Captain Benito dazu. Ein Titel geht wohl doch noch an YB. Zwei Freunde haben sich in Stellung gebracht. Laufen sie zum Abschluss gemeinsam auf? Das YB-Inside.
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Fassnacht (l.) und Bedia haben noch ein Duell am Laufen. «Die Freundschaft geht über den Fussball hinaus», sagt Fassnacht.
Foto: Claudio de Capitani/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Das sagt YB-Benito zur Lockerheit und dem Erfolg
  • YB hat bereits einen zweiten WM-Fahrer fix
  • Fassnacht kämpft mit Kumpel Bedia um die Torjägerkrone

Die News der Woche

Die Zeit seit dem letzten Match ist ultrakurz. Auslaufen am Freitag, Abschlusstraining am Samstag. Letztes Saisonspiel am Sonntag. Was man aber als Quintessenz aus den letzten beiden Spielen festhalten kann, ist die Bilanz: zwei coole Spiele, zwei Siege, 11 zu 3 Tore. Seit es um gar nichts mehr geht, sieht man das beste YB der ganzen Saison. Denn zumindest beim ersten Gegner, dem abtretenden Meister Basel, ist das Argument nicht stichhaltig, dass es um nichts mehr ging. «Dem einen oder anderen tut es sicher gut, dass weniger Druck da ist», sagt Captain Loris Benito bei Blue. «Vielleicht ist es die Lockerheit, dass es um nichts mehr geht. Uns ist es diese Saison nicht gut gelungen, den Druck in Energie umzumünzen. Aber es darf nicht sein, dass man nur dann performen kann.» Wie auch immer: Das Team hat gezeigt, welches Potenzial da schlummert. Vielleicht braucht es weniger Wechsel, als wir alle denken ...

Die grosse Frage

Nein, nicht die Frage nach dem Torschützenkönig. Für diese siehe Rubrik «Aufgepasst auf»! Sondern: Schnappt sich YB den desolaten FC Basel auf der Zielgeraden? Eher nicht anzunehmen, dass die Bebbi bei der Cornaredo-Dernière in der aktuellen Verfassung etwas holen. Ganz spannend wird es aber im Wankdorf, wo das formstarke Sion seine letzte Chance auf Platz 3 wahren will. Dazu müssen die Walliser gewinnen. YB seinerseits muss siegen, um den FCB noch zu überholen. Es ist alles angerichtet für grosses Kino zum Schluss.

Gesagt ist gesagt

«Solche Siege wie jetzt gegen Basel und Thun sind gut, um zu zeigen: Hey, wir arbeiten. Wir haben nicht aufgegeben. Auch wenn diese Saison nicht so ist, wie wir uns das vorgestellt haben. Und auch: Dass wir nächste Saison wieder angreifen wollen.» – Gezeichnet: Christian Fassnacht gegenüber SRF inmitten der Thuner Meister-Feierlichkeiten.

Mögliche Aufstellung

Keller; Valery, Lauper, Benito, Hadjam; Fernandes, Pech; Fassnacht, Sanches; Bedia, Essende.

Wer fehlt?

Andrews und Conte sind verletzt.

Neben dem Platz

Zu WM-Fahrer Armin Gigovic (Bosnien-Herzegowina) gesellt sich ein zweiter YB-Spieler: Yan Valery (27) hat das Aufgebot von Tunesien erhalten. Samuel Essende wird aus der DR Kongo am Montag erfahren, ob er dabei ist. Jaouen Hadjam (Algerien) von Ex-Nati-Trainer Vladimir Petkovic offenbar erst Ende Mai. Und die vier Schweizer Kandidaten Marvin Keller, Alvyn Sanches, Christian Fassnacht und Joël Monteiro? Nati-Trainer Murat Yakin gibt das Kader am Mittwoch bekannt.

Hast du gewusst?

... dass bei YB die Einwechslungen sehr gut funktionieren? Acht der letzten 14 YB-Tore haben Joker erzielt. In dieser Saison kommt YB auf 23 Joker-Tore – der höchste Wert eines Super-League-Teams seit der Saison 2008/09. Damals war es ebenfalls YB mit 25.

Aufgepasst auf

Christian Fassnacht und Chris Bedia liefern sich einen spektakulären Fight um die Torjägerkrone. Beide sind am Donnerstag in Thun Ersatz. Fassnacht kommt in der 63. Minute, Bedia in der 76. Der Zürcher braucht fünf Minuten für sein erstes Tor, Bedia gar nur eine, als er einen Penalty versenkt. Und neun Minuten vor Schluss trifft das YB-Urgestein Fassnacht nochmals. Bedeutet, dass er mit 18 Treffern die Torschützenliste alleine anführt. Bedia liegt ein Törchen zurück.

«Lustig» wäre, wenn Trainer Gerardo Seoane beiden die gleiche Chance auf die Krone geben und sie gemeinsam in die Startelf nehmen würde. Nicht unmöglich, denn Seoane hat auch schon mit der Doppelspitze Essende/Bedia begonnen. Fassnacht zum Duell: «Das Schöne ist, dass wir uns hervorragend verstehen. Wenn es einer von uns beiden wird, dann gönnen wir uns das. Da ist es auch überhaupt kein Problem, dass Chris den Penalty genommen hat. Wir haben eine Freundschaft, die über den Fussball hinausgeht. Wichtig ist einfach, dass es am Ende einer von uns beiden wird.»

Die Klassenbesten

Blick-Notenschnitt nach 37 Runden:

  1. Sanches 4,2
  2. Pech 4,1
  3. Keller 4,1

Hier gehts zu allen Berner Noten.

Der Schiedsrichter

Fedayi San.

VAR: Luca Cibelli.

Der Gegner

«Wir gehen ohne Druck nach Bern, haben nichts zu verlieren.» So geht Sion mit der noch kleinen Chance um, an diesem Sonntag das Europa-Ticket fix zu buchen. Ansonsten müssen die Walliser im Cupfinal auf St. Gallen hoffen. Hier erscheint das Sion-Inside.

38

Runde

Sa., FCZ – Servette 0:2
Sa., Winterthur – Luzern 0:3
Sa., Lausanne – GC 1:3
So., YB – Sion, 16.30 Uhr
So., St. Gallen – Thun, 16.30 Uhr
So., Lugano – Basel, 16.30 Uhr

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Brack Super League 25/26 - Meisterrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
0:0
38
28
75
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
0:0
38
25
70
3
FC Lugano
FC Lugano
3:0
38
16
67
4
FC Sion
FC Sion
1:2
38
22
62
5
BSC Young Boys
BSC Young Boys
2:1
38
12
57
6
FC Basel
FC Basel
0:3
38
-2
56
Champions League-Qualifikation
Conference League Qualifikation
Brack Super League 25/26 - Relegationsrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Luzern
FC Luzern
38
10
53
2
Servette FC
Servette FC
38
8
53
3
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
38
-14
42
4
FC Zürich
FC Zürich
38
-23
38
5
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
38
-26
33
6
FC Winterthur
FC Winterthur
38
-56
23
Relegation Play-Offs
Abstieg
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